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Elektromobilität 2018: Teslas Konkurrenz ist erwacht

AUTOR: REDAKTION | 14. MäRZ 2018


Elektromobilität 2018: Teslas Konkurrenz ist erwacht

Die Politik diskutiert über ein Fahrverbot für Diesel-PKW. Gleichzeitig zeigen Hersteller wie Tesla, dass Elektro-Autos nicht nur den gleichen Fahrkomfort bieten, sondern den fossilen Brennstoffen technisch voraus sind. In den Konkurrenz-Kampf mit Tesla steigen 2018 auch deutsche Hersteller verstärkt mit ein. Besonders Porsche steht im Blickpunkt.


Über Jahre galten die Elektroautos von Tesla als Speerspitze der neuen Elektromobilität. Die Fahrzeuge aus der führenden Hand von Visionär Elon Musk waren die ersten, die Batterietechnik verwendeten und damit lange Autobahnfahrten ermöglichten. Gleichzeitig baute Tesla ein infrastrukturelles Ladenetz auf, dass ein schnelles und flexibles Aufladen ermöglicht. Viele Käufer schauen über den hohen Preis hinweg, um in den Genuss des technischen Wunderwerks zu kommen.


Doch 2017 bröckelte das makellose Image von Tesla ein wenig. Zwar entwickelte der US-amerikanische Autohersteller weiterhin technisch beeindruckende Autos, doch mit der Produktion und Auslieferung gab es Probleme, die sich 2018 fortsetzen. Vorbesteller müssen monatelange Wartezeiten in Kauf nehmen; nur 260 statt der versprochenen 1500 Model 3-Exemplaren wurde von Tesla ausgeliefert. Die Schwäche des Branchenprimus ist die Chance für die Konkurrenz. Hersteller aus Europa und vor allem Asien wittern Morgenluft im Kampf um die zahlungswillige Kundschaft, die gern mehr Geld ausgibt um ökologisch und technisch voranzugehen.

Alle gegen Tesla - und Porsche vorneweg

2018 könnte damit vor allem das Jahr werden in dem Kunden beim Thema Elektromobilität nicht primär nur über Tesla sprechen, sondern andere Hersteller in das Gespräch aufnehmen. Allen schickt sich Porsche an, im hochpreisigen Segment neben Tesla Fuß zu fassen. Wie der Vorstandschef von Porsche gegenüber der Deutschen Presse-Agentur angab, steckt der Sportwagen-Hersteller sechs Milliarden Euro in die Entwicklung und Herstellung einer eigenen Elektroauto-Linie. Porsche negiert zwar sich komplett vom Brennstoff-Motor zu entfernen, setzt zukünftig jedoch verstärkt auf Motorpower aus Strom.

 

Das Herzstück der neuen E-Auto-Linie ist der Mission E, der zwar erst 2019 zum Kauf bereitsteht doch bereits heute zu den spannendsten Elektroauto-Modellen gehört. 440 kW bringt der Mission E auf die Straße und beschleunigt ähnlich schnell wie das Model S aus dem Hause Tesla. Dass sich Porsche bei den technischen und optischen Werten am hochwertigen Tesla misst, war abzusehen. Wirklich innovativ ist jedoch das Ladesystem. Zwar lässt sich das erste rein elektrische Porsche-Modell wie andere E-Autos mit einem Stecker laden. Porsche will jedoch eine weitere Technik verbauen, die eine Ladung via Induktion ermöglicht. Die Technik ist bereits aus Smartphones bekannt. Ein Anschließen eines Ladekabels ist nicht notwendig; sobald sich das Smartphone auf einem Bereich mit Induktions-Ladung befindet, beginnt der Akku sich zu füllen. Der Preis für den Edel-Elektro-Wagen: Für 90.000 Euro erhalten Käufer die kleinste Akku-Variante, mit der niedrigsten Reichweite.

 

Viele Elektro-Auto-Interessenten sind neben dem Preis vor allem von der Technik abgeschreckt. Fast monatlich gibt es Innovationen in der Batterie- und Antriebstechnik. Diese stellen immer den neuesten Stand der Forschung dar - und können deshalb in aktuellen Modellen nicht vorhanden sein. Umso interessanter wird die Zukunft beim Leasing sein. Immer mehr Anbieter bieten spezielle Leasing-Verträge für E-Autos an. Dabei werden sowohl private Fahrer als auch Firmen angesprochen. Die Vorteile für das Leasing liegen auf der Hand. Sobald die Hersteller den Markt mit immer mehr rein elektrischen Modellen befüllen, werden die Wiederverkaufspreise rasant sinken. Mit einem Leasing des Elektroautos holen sich ökologische Fahrer moderne Technik nach Hause. Nach der Leasing-Laufzeit wird das Auto einfach gegen ein neues Modell eingetauscht. Der Fahrer umgeht den Wiederverkaufsmarkt und weiß, dass er nach einigen Jahren die neueste Elektrotechnik für sich beansprucht.

 

Mittelklasse neu gedacht - Hyundai präsentiert Moderne im klassischen Gewand

Im Leasing-Bereich besonders interessant sind die Modelle aus Fernost. Hyundai stellt mit dem Ioniq Hybrid einen Mittelklassewagen vor, der entweder rein elektrisch oder als Hybridlösung angeboten wird. Hyundai geht mit dem eleganten aber unauffälligen Modell den gleichen Weg, den der Hersteller bereits im Verbrennungssegment perfektioniert hat: Autos mit Understatement, denen das Alleinstellungsmerkmal fehlt, die jedoch mit guter Verarbeitung und niedrigem Preis überzeugen. Der Hyundai Ioniq wird 2018 ab etwa 30.000 Euro zu haben sein. Als Hybrid verbraucht er unter vier Liter auf 100 Kilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 185 Kilometer pro Stunde. Der Elektro-Wagen aus Südkorea konkurriert nicht mit Tesla oder Porsche, dafür ist der Preis zu gering. Hyundai setzt auf klassische Golf-Käufer, die den Mut beweisen ein wenig mehr zu investieren um moderne Technik zu besitzen.

 

Beim Leasing liegt der Hyundai Ioniq deshalb ganz weit vorne in der Gunst der Interessenten. Mit einer moderaten Leasing-Rate könnte das fernöstliche Elektroauto eine breite Masse ansprechen und bei den Zulassungszahlen weit vorne positioniert werden. Schon beim Kauf sollte auch die KFZ-Steuer berücksichtigt werden. Da sich die Steuer nach den Schadstoffklassen entrichtet kommen Elektrofahrzeuge, ob Hyrid oder Vollelektro, wesentlich besser davon. Noch viel interessanter: Auch im Jahre 2018 werden Elektroautos von der KFZ-Steuer befreit. Aktuell gilt für rein elektrische Kraftfahrzeuge eine Steuerbefreiung von zehn Jahren. Während Verbrennungsmotoren (je nach Hubraumgröße und Modell) jährlich mehrere hundert Euro Steuer entrichten müssen, sind die Elektrofahrzeuge im Zuge der bundespolitischen Förderung komplett befreit. Allerdings gilt es hier zu beachten, dass einzig reine Elektro-Fahrzeuge bei der Befreiung in Frage kommen. Hybridmodelle gelten laut Kraftfahrzeugsteuergesetz nicht als elektrisch und müssen die Steuer ebenfalls entrichten.

 

Das Problem der Infrastruktur: Wie lade ich mein Elektroauto 2018?

Es ist noch immer die Achillesferse der E-Autos: Wie kommt der Strom in mein Auto? Tesla entwickelte dafür ein eigenes Ladenetz names Supercharger. Das weltweite Netz sorgt dafür, dass Tesla-Fahrer einen gesunden Grundstock an Ladestationen besitzen. In 30 Minuten wird der Akku des Tesla zu 80 Prozent geladen, weitere 60 Minuten werden benötigt, um den Ladezustand auf 100 Prozent zu setzen. Doch im Alltag sieht die Situation rund um die Ladestationen kritischer aus, man arbeitet allerdings daran das Netz rasch weiter auszubauen.


Wer ein Einfamilienhaus oder deine Doppelhaushälfte in seinem Besitz weiß, hat die besten Voraussetzungen für ein Elektroauto. Über eine Außensteckdose wird der rein elektrische Wagen problemlos mit Strom versorgt und kann jederzeit geladen werden. Wer sich zusätzlich eine Photovoltaik-Anlage (PV) auf dem Dach installiert, senkt den Preis für jeden gefahrenen Kilometer enorm. Tesla gibt beispielsweise an, dass eine Ladestation mit PV-Anlage den Preis für 100 gefahrene Kilometer auf einen Euro senken kann. Zum Vergleich: Ein sparsam gefahrener Verbrennungsmotor verbraucht zwischen 4-5 Liter auf 100 Kilometer. Bei einem Benzinpreis von 1,30 Euro sind für die gleiche Strecke gut fünf Euro zu entrichten.


Elektroauto-Fahrer in städtischen Gebieten haben gute Voraussetzungen, wenn sie einen Tiefgaragenplatz ihr Eigen nennen. In Absprache mit dem Hauseigentümer kann eine Schnellladestation installiert werden. Die Kosten für die einmalige Anschaffung sind zwar relativ hoch (ca 5.000 Euro). Dafür hilft die autarke Ladestation beim stressfreien und kostengünstigen Lades des Elektroautos. Aber Achtung: Die Anforderungen an das städtische Stromnetz sind enorm sobald mehrere Elektroautos auf engem Raum geladen werden müssen. Hier müssen Autohersteller und Politik 2018 eine Lösung finden, um die angestrebte Quote von einer Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 zu erreichen.


Fazit zur Elektromobilität 2018

Das Jahr 2018 wird für Interessenten von E-Autos hochinteressant. Hersteller wie Audi oder Porsche drängen in den Markt, der bisher von Tesla dominiert wird. Abseits des hochpreisigen Luxussegments schicken sich Hersteller verschiedener Marken an, Elektroautos zum erschwinglichen Preis in Produktion zu geben. Es wird interessant zu sehen, ob die Masse an Interessenten befriedigt werden kann. Dass ein Bedarf besteht, zeigen die Vorbesteller des Tesla Model 3. Obwohl nur ein Modell auf einer Keynote vorgestellt wurde, gingen hunderttausende Vorbestellungen bei Tesla ein. Jeder Vorbesteller entrichtete eine Gebühr von 1.000 Euro.


Gleichzeitig muss die Politik reagieren. Die Befreiung der KFZ-Steuer ist ein monetärer Anreiz - viel wichtiger ist es jedoch, die Infrastruktur auszubauen. Das Laden der Akkus muss genauso komfortabel funktionieren, wie das Befüllen des Tanks eines Verbrennungsmotors. Wird das erreicht, werden mehr Fahrer auf E-Technik umsteigen.


Bild: pixabay.com © MikesPhotos

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