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Vom Assistenzsystem zum komplett automatisierten Fahren

AUTOR: REDAKTION | 06. OKTOBER 2017


Vom Assistenzsystem zum komplett automatisierten Fahren

Blättert man durch alte Sachbücher aus den 1970er Jahren, in denen ein Blick auf die automobile Zukunft Anfang des 21. Jahrhunderts geworfen wird, dann schien aus damaliger Sicht einiges ganz klar zu sein: Da das Erdöl längst versiegt ist, fährt im Jahr 2017 niemand mehr mit einem Verbrennungsmotor. Und „fahren“ sollte ohnehin vielleicht eher durch „gefahren werden“ ersetzt werden. Denn, so stellte man sich damals die Zukunft vor, spätestens ab 2010 sind Autos soweit automatisiert und computergesteuert, dass sich der Fahrer während der Fahrt komplett anderen Beschäftigungen zuwenden kann. Nun, der Blick auf die Gegenwart verdeutlich schnell: Ganz so weit ist man dann doch noch nicht. Allerdings sind die Fortschritte in beiden Bereichen nicht zu verachten. Immer mehr Elektrofahrzeuge drängen auf den Markt und auch die Entwicklungen beim autonomen beziehungsweise automatisierten Fahren sind äußerst spannend. Wir werfen heute einen Blick darauf, ab wann man überhaupt vom autonomen Fahren sprechen kann und welche Abstufungen hier vorgesehen sind.

Von Mensch bis Maschine: 6 unterschiedliche Stufen

Um die verschiedenen Varianten des pilotierten, automatisierten Fahrens besser unterscheiden und die Angebote und Features der Automobilhersteller einschätzen zu können, ist es hilfreich, die sechs unterschiedlichen Level zu kennen, die auch als Autonomiestufen bezeichnet werden.

Level 0: Klassisches Autofahren

Level 0 bedeutet nichts anderes als komplett menschliches Fahren. Das bedeutet, der Fahrer nimmt die Bedienung aller Fahrfunktionen selbständig vor und wird dabei nicht von elektronischen Assistenzsystemen o.ä. unterstützt. Hier liegt also nicht einmal in Ansätzen so etwas wie automatisiertes oder autonomes Fahren vor. In diese Kategorie fallen heute vor allem ältere Gebrauchtwagen.

Level 1: Fahrassistenten kommen ins Spiel

Bei Level 1 sieht es bereits etwas anders aus und erste zarte Anklänge an ein pilotiertes Autofahren sind erkennbar. Allerdings beschränkt sich dies auf Assistenzsysteme, die den Fahrer in einzelnen Teilbereichen unterstützen und zu mehr Komfort oder Sicherheit beitragen können. Der Fahrer selbst muss selbstverständlich jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug behalten und nimmt die eigentliche Fahraufgabe komplett selbst wahr. Systeme der Stufe 1 finden sich heute bereits in vielen modernen Fahrzeugen und Neuwagen – zum Beispiel in Form einer adaptiven Geschwindigkeitsregelung (Tempomat mit Abstandsregelung) oder eines Notbrems-Assistenten.

Level 2: Teilweise Automatisierung

Hier kann man zum ersten Mal von einer teilweisen Automatisierung sprechen. Systeme auf Level 2 bedeuten zwar, dass der Fahrer das Auto jederzeit überwachen muss. Allerdings ist die Technik hier innerhalb eines klar gesteckten Rahmens, der sich zum Beispiel durch die gefahrene Geschwindigkeit ergibt, in der Lage, einen bereits etwas komplexeren Teil der fahrerischen Aufgabe zu bewältigen. Das System kann also zum Beispiel selbst lenken, abbremsen, die Spur halten oder beschleunigen. Exemplarisch für Stufe 2 des autonomen Fahrens stehen Systeme wie Stauassistenten, automatische Einparkfunktionen usw.

Level 3: Der erste Schritt zum autonomen Fahren

Level 3 markiert eine entscheidende Zäsur. Denn hier wird tatsächlich (zumindest teilweise) die Vision des Autofahrers wahr, der sich von seinem Fahrzeug fahren lässt und sich dabei vorrübergehend anderen Dingen zuwendet. Der Fahrer muss seinen Fokus also nicht auf den Straßenverkehr richten. Allerdings muss er in der Lage sein, nach Aufforderung durch das Fahrzeug wieder die komplette Steuerung zu übernehmen. Systeme der Stufe 3 sind derzeit mit Blick auf die Serienreife State of the Art und erste Hersteller beginnen damit, solche Features schrittweise in neuen Modellgenerationen anzubieten. Ein konkretes Beispiel hierfür ist etwa der AI Staupilot von Audi, der das Fahren im langsamen Verkehr auf der Autobahn bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h übernehmen kann.

Level 4: Das Fahrzeug übernimmt komplett

Spätestens Level 4 des automatisierten Fahrens ist derzeit (noch) Zukunftsmusik. Hier übernimmt die Technik die komplette Steuerung des Fahrzeugs. Lediglich in Fällen, in denen das System mit der Fahrsituation überfordert ist – etwa bei speziellen, besonders ungewöhnlichen oder komplexen Fahrsituationen – wird der Autofahrer dazu aufgefordert, wieder selbst die Kontrolle zu übernehmen.

Level 5: Der Autofahrer wird zum reinen Fahrgast

Eine nochmalige Steigerung stellt Stufe 5 dar. Hier ist während der Fahrt keinerlei menschliches Eingreifen erforderlich oder vorgesehen. In solchen Fahrzeug könnte deshalb auf konventionelle Bedienelemente wie das Lenkrad, die Pedale oder den Schalthebel theoretisch auch verzichtet werden.

LeasingTime meint:

Die Zukunft kommt – aber im Bereich des autonomen Fahrens eventuell nicht ganz so schnell, wie von manchem erwartet. Bis zum komplett autark fahrenden Auto werden wohl noch einige Jahre vergehen. Beobachten lässt sich allerdings auch, dass bereits vorhandene Fahrassistenten Schritt für Schritt weiter verbessert werden und erweiterte Fahraufgaben wahrnehmen können. Solange der Spaß am Autofahren dabei erhalten bleibt, stellt dies auf jeden Fall einen massiven Zugewinn an Sicherheit und Komfort dar.

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