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Common Rail beim Diesel: Die Funktionsweise

AUTOR: REDAKTION | 09. MAI 2018


Common Rail beim Diesel: Die Funktionsweise

Common Rail ist beim Diesel ein weit verbreitetes Thema, was sicherlich schon von vielen Autointeressenten registriert wurde. Dabei stellt sich neben dem Punkt, was es mit diesem Prinzip auf sich hat, natürlich auch die Frage, ob der Nutzer hier auch einen konkreten Vorteil von diesem Prinzip hat. Ist der Einsatz von Common Rail wirklich zukunftsweisend oder handelt es sich hierbei doch eher um Marketing der Hersteller? Um hier Klarheit schaffen zu können, muss man den Begriff Common Rail erst einmal genau klären.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Common Rail?

Der Begriff Common Rail kommt aus der englischen Sprache und bedeutet frei übersetzt in etwa so viel wie gemeinsames Verteilerrohr. Dieses Verteilerrohr ist im Dieselmotor für die Einspritzung zuständig. Dabei wird der Kraftstoff durch eine Hochdruckpumpe auf ein hohes Druckniveau gebracht und dann über das Common Rail an die einzelnen Zylinder weitergegeben. Das Common Rail fungiert hier gleichzeitig auch als Kraftstoffspeicher, der ständig unter Druck gehalten wird. Am Common-Rail-System sind für jeden Zylinder separate Einspritzdüsen angebracht, die über die Motorelektronik gesteuert werden. Die Grundidee bei dieser Technik ist die vollständige Trennung zwischen der Einspritzung und der Druckerzeugung. Dazu muss man das Common-Rail-Prinzip mit dem „herkömmlichen“ Einspritzsystem vergleichen. Beim herkömmlichen Prinzip sind die Einspritzdüsen nicht einzeln steuerbar, was einen wesentlichen Nachteil beim Kraftstoffverbrauch aufweist. Darüber hinaus kann beim Common Rail auch die Menge sowie die Dauer der Einspritzung pro Zylinder geregelt werden. Auch dies wird automatisch durch die Steuereinheit im Motor reguliert. Genau an diesem Punkt lassen sich zahlreiche Vorteile festmachen, die natürlich ebenfalls einmal genauer betrachtet werden sollen.

Welche Vorteile bietet die Technologie?

Die Common-Rail-Technik bietet für den Autofahrer in erster Linie einen geringeren Verbrauch. Das heißt, durch die genaue Regulierung kann hier Kraftstoff eingespart werden. Des Weiteren kann man die Einspritzung durch das Common-Rail-Verfahren in drei Gruppen einteilen. Die erste Gruppe wäre hierbei die Voreinspritzung, die für einen ruhigen Motorlauf sorgen soll. Die zweite Gruppe ist die sogenannte Hauptgruppe, die noch einmal zusätzlich in erste und zweite Haupteinspritzungsgruppe unterteilt werden kann. Beide beziehen sich hier aber auf die Einspritzung während des Fahrens. Die dritte Gruppe ist für Nutzer besonders interessant, da diese einen weiteren wesentlichen Vorteil aufweist: Die sogenannte Nacheinspritzung. Diese trägt ganz speziell zur Verminderung von innermotorischer Rußbildung dar und verhindert somit einen größeren Schadstoffausstoß. Ganz besonders dieser Punkt spielt gerade in der heutigen Zeit beim Diesel natürlich eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus kann die sogenannte Nacheinspritzung auch zum Freibrennen des Filters genutzt werden. Genau genommen kann man also hier gleich zwei wesentliche Faktoren festmachen, die für den Nutzer von Vorteil sind.

Die wichtigsten Common-Rail-Vorteile noch einmal kurz zusammengefasst:

  • Geringerer Kraftstoffverbrauch durch verbesserte Regulierung
  • Verminderung des Schadstoffausstoßes
  • Leichteres „Freibrennen“ durch Nacheinspritzung möglich
  • Bessere Stabilität der Motorlaufleistung bei niedrigen Umdrehungszahlen

Fazit zum Common Rail beim Diesel

Das Common-Rail-Prinzip ist für den Diesel eine enorme Bereicherung und somit natürlich auch für den Kunden bzw. Leasingnehmer oder Autokäufer. Die zahlreichen Vorteile, die dieses Prinzip mit sich bringt, sind in erster Linie eines: zukunftsorientiert. Dabei geht es neben der Verringerung des Kraftstoffverbrauchs auch darum, die Schadstoffmengen, die durch das Verbrennen entstehen, deutlich zu reduzieren. Dabei muss man an dieser Stelle festhalten, dass das Common-Rail-Prinzip, also das Verteilen über ein Rohr mit einzelnen Einspritzdüsen, an und für sich technisch betrachtet gar nicht einmal so sonderlich kompliziert und anspruchsvoll ist. Genau genommen ist dieses Prinzip ganz einfach und dennoch enorm effektiv und extrem wichtig für den Diesel und seine Zukunft. Will der Diesel auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten am Markt bestehen können, dann geht dies vermutlich nur in Verbindung mit dem Common-Rail-Prinzip.

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