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Den Diesel-Partikelfilter „freifahren“: Funktioniert das wirklich?

AUTOR: REDAKTION | 20. MäRZ 2018


Den Diesel-Partikelfilter „freifahren“: Funktioniert das wirklich?

Der Diesel-Partikelfilter – Freifahren statt teurer Wechsel?

Bereits vor 20 Jahren war der Partikelfilter ein weit verbreitetes Thema unter den Diesel-Fahrern. Heute haben der Partikelfilter und das sogenannte „Freifahren“ ein wohl eher unfreiwilliges Revival bekommen. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf die jüngsten Meldungen in Bezug auf die Abgase und Problematiken bei Dieselfahrzeugen. Doch kann man einen Partikelfilter überhaupt „freifahren“ bzw. „freibrennen“ oder muss dieser generell in einem bestimmten Zeitraum gewechselt werden? Um diese Frage klären zu können, muss als erstes einmal betrachtet werden, was das sogenannte „Freifahren“ oder auch „Freibrennen“ beinhaltet bzw. was hier zu geschehen hat.

Was versteht man unter dem Freifahren oder Freibrennen des Partikelfilters?

Das Freifahren oder auch Freibrennen eines Partikelfilters ist ein allzu häufig diskutiertes Thema. Dabei kann man diese Prozedur eigentlich in einfachen Worten erklären. Der Partikelfilter eines Diesels filtert die Abgase. Dies kann man sich ganz grundlegend und stark vereinfacht wie bei einer Kaffeemaschine vorstellen. Wie der Kaffeesatz im Filter hängen bleibt, so bleibt der Ruß im Partikelfilter hängen. Von Zeit zu Zeit kann sich dieser Filter jedoch zusetzen. Dies würde ebenso passieren, wenn man in einer Kaffeemaschine täglich den gleichen Filter verwenden würde. Was man jedoch beim Partikelfilter machen kann – und was bei einer Kaffeemaschine nicht funktioniert – ist das sogenannte Freifahren. Unter diesem Begriff versteht man, eine erhöhte Leistung im Fahrzeug zu erzeugen, um so den Ruß im Filter zu verbrennen. Dafür reicht schon eine kurze Fahrt, in etwa von 15 Minuten, über die Autobahn. Einige Hersteller geben auch an, dass es bereits ausreicht, ein Fahrzeug über einen Zeitraum von 15 bis 20 Minuten bei über 60 km/h und einer Drehzahl von mehr als 2.000 U/min zu fahren, um den Partikelfilter leer zu brennen. Bei beiden Varianten handelt es sich aber um den gleichen Effekt. Bei einer erhöhten Leistung wird eine Temperatur von 600 Grad erzeugt, um den Partikelfilter „frei“ zu machen. Der Ruß wird also verbrannt. Fährt man also zu lange oder zu häufig mit einem Diesel nur sehr kurze Strecken und dies in einem geringen Tempo, so kann es zur Verstopfung des Filters kommen. Das Freifahren kann als Gegenmittel verstanden werden.

Was soll damit bewirkt werden?

Durch das Freifahren oder Freibrennen soll in erster Linie der Partikelfilter gereinigt werden. Denn wenn dieser zu stark verstopft, kann es zu Leistungseinbußen kommen bis hin zum Stillstand des Fahrzeuges. Somit gibt es im Umkehrschluss einen weiteren Punkt, nämlich die Steigerung der Leistung des Fahrzeuges auf die maximal verfügbare Höhe. Das heißt natürlich nicht, dass man durch diese Variante mehr Leistung im Fahrzeug erzeugen kann. Lediglich kommt man hier wieder auf das Maximum, was das Auto in seinem ursprünglichen, optimalen Zustand erbringen kann. Darüber hinaus soll natürlich auch dem Wechsel vorgebeugt werden. Der Wechsel eines Partikelfilters ist in der Regel sehr teuer und sollte daher immer, insofern möglich, vermieden werden

Was sollte in der Praxis beachtet werden?

Bemerkt man bei seinem Diesel eine Verringerung der Leistung ohne Anzeichen für sonstige Defekte, so ist häufig der Partikelfilter verstopft. Möchte man nun das Freibrennen anwenden, so müssen zwei Punkte generell beachtet werden. Zum einen ist das die Geschwindigkeit. Auch wenn einige Hersteller hier andere Angaben machen, so ist es generell sinnvoll, die Autobahn zu wählen und hier ein höheres Tempo zu fahren. Wichtig dabei ist, dass man es hier natürlich nicht übertreibt und dadurch die Verkehrssicherheit gefährdet. Es reicht hier bereits eine Geschwindigkeit um die 120km/h, um den Diesel-Partikelfilter frei zu brennen. Der zweite Punkt, der beachtet werden muss, ist die zeitliche Dauer. Man spricht hier von einer Zeit von mindestens um die 15 Minuten. Diese Zeit sollte man in keinem Fall unterschreiten, wenn man das Freifahren effizient durchführen will. Besser ist es hier sogar, die Zeit noch etwas zu erhöhen, um auf Nummer sicher zu gehen. Man muss es allerdings auch hier nicht übertreiben. Eine halbe Stunde beispielsweise ist mehr als ausreichend. Es müssen daraus also keine Tagestouren oder dergleichen entstehen. Das wäre nur reine Verschwendung von Zeit und Kraftstoff.

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