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Autogas - die Alternative zu Benzin und Diesel?

AUTOR: REDAKTION | 24. OKTOBER 2017


Autogas - die Alternative zu Benzin und Diesel?

Die E-Mobilität scheint laut den Medien und der Politik häufig der letzte Ausweg gegenüber den Verbrennungsmotoren zu sein. Das verbreitete Motto lautet: Batterie statt Benzin. Doch sind die Elektroautos wirklich so umweltfreundlich, wie es allgemein behauptet wird? Unter dem Strich können hier zumindest Zweifel verbleiben. Und was ist eigentlich mit den Alternativen Erdgas und Autogas? Gerade diese galten in der Vergangenheit als die Vorreiter für einen umweltfreundlichen Transport. Der Anteil von Fahrzeugen, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, ist nach wie vor sehr gering. Zwar steigt die Anzahl der mit Elektrizität und Autogas betriebenen Fahrzeuge ständig an (rund 1,3 Prozent der deutschen Kraftfahrzeuge fahren etwa mit Autogas), aber dennoch ist die Zahl der mit einem klassischen Antrieb ausgestatteten natürlich noch wesentlich höher. Angesichts der Diskussionen von möglichen Fahrverboten und angedachten Fristen eines Ausstiegs aus dem Bau von klassischen, mit Benzin oder Diesel betriebenen Verbrennungsmotoren sind mögliche Alternativen wichtiger denn je.

Wie funktioniert der Betrieb einer Autogasanlage?

Prinzipiell kann jeder Ottomotor (Benziner) nachträglich auf Autogas umgerüstet werden. Die Umrüstung eines Dieselfahrzeugs ist dagegen nicht möglich. Für den Betrieb mit Autogas ist der Einbau eines zweiten Tanks erforderlich. Die entsprechenden Leitungen werden dann nach vorn in den Motorraum gelegt. Dieser zusätzliche Einbau wird deshalb erforderlich, weil in der Regel ein Gasauto „bivalent“ unterwegs ist. Dies bedeutet: Das Fahrzeug wird wie gewohnt mit Benzin gestartet und danach, entweder manuell oder automatisch, auf Autogasbetrieb umgestellt. Auf diese Weise werden eventuelle Warmlaufprobleme weitgehend vermieden. Die automatische Umschaltung sollte generell der manuellen vorgezogen werden, da nur so mögliche Motorschäden sowie Vereisungen der Gasanlage unmöglich gemacht werden. Die automatische Umschaltung geschieht nahezu ruckelfrei, auch während der Fahrt. Im Allgemeinen unterscheidet man zwei verschiedene Gasbrennstoffe. Zum einen ist es Erdgas, das zusammen mit dem Erdöl gefördert wird und hauptsächlich aus Methan besteht. Um es in einem Fahrzeugtank zu speichern, muss es entsprechend komprimiert werden. Aus diesem Grund wird das Erdgas als „Compressed Natural Gas“ (CNG) bezeichnet. Beim mittlerweile häufigeren Autogas handelt es sich hingegen um flüssiges Butan oder Propan. Deshalb bezeichnet man das Autogas auch als „Liquefied Petroleum / Propane Gas“ (LPG). Bei diesen Gasen handelt es sich um Nebenprodukte, die bei der Erdölverarbeitung anfallen.

Die wesentlichen Vor- und Nachteile einer Autogasanlage

Das LPG wird in Deutschland und im übrigen Europa häufiger an den Tankstellen angeboten. Es besitzt gegenüber den herkömmlichen Benzin- und Dieselmotoren einige wesentliche Vorteile. Es ist zum einen umweltfreundlicher und zum anderen günstiger und schonender für den Motor. Außerdem fallen bei einer Gasanlage geringere Kraftstoffkosten an; die Reichweite erhöht sich merklich bei wechselnden Benzin- und Gasbetrieb und der CO2-Ausstoß verringert sich meist um etwa 10 bis 15 Prozent. Aber nicht jeder Motor ist gleichermaßen „gastauglich“. So sind die Ventile einiger Motoren zu weich, was beim Gasbetrieb zu kapitalen Motorschäden führen kann. Deshalb ist eine ausführliche und kompetente Beratung vor dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs mit einer Autogasanlage oder bei einer nachträglichen Umrüstung unumgänglich. Die Neufahrzeuge besitzen hingegen über wesentlich härtere Ventile und sind entsprechend ausführlich getestet worden. Ein weiterer Faktor, der vor einem Umbau dringend abgeklärt werden sollte, sind die anfallenden Kosten der Serviceintervalle. Je nach Anlage (oder spätestens nach etwa allen 20.000 Kilometern) müssen beispielsweise die Gasfilter gewechselt werden. Zudem muss alle zwei Jahre eine Gasanlagenprüfung (GAP) erfolgen, die entweder vom Einbaubetrieb selbst oder bei einer Prüfstelle (zum Beispiel TÜV / Dekra) vorgenommen wird. Ebenso wichtig ist allerdings auch der entsprechende Eintrag in den Fahrzeugpapieren, der nach einer Umrüstung erfolgen muss.

Vorsicht bei Fahrten ins Ausland!

Ein weiterer Fehler, der häufig bei einer Umrüstung geschieht, ist der Einbau eines zu kleinen Gastanks, was zu einer geringeren Reichweite im Gasbetrieb führt. Auch sollte die Stelle, wo der Füllstutzen platziert werden soll, vorher genau festgelegt werden (am besten schriftlich). Bei Fahrten ins benachbarte Ausland werden hier unter Umständen zusätzliche Adapter notwendig, da nicht überall mit dem einen und denselben Füllstutzen getankt werden kann. In weiten Teilen der EU ist ein flächendeckendes Netz an Autogastankstellen bereits vorhanden, nur in Österreich und in der Schweiz wird dies momentan noch ausgebaut. Die Suche kann durch die Eingabe „POI“ (Point of Interest) im Navigationsgerät zudem entsprechend erleichtert werden.

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