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Im Winter beim Eiskratzen den Motor warmlaufen lassen?

AUTOR: REDAKTION | 21. OKTOBER 2017


Im Winter beim Eiskratzen den Motor warmlaufen lassen?

Für viele Autofahrer ist es sehr lästig, im Winter die Scheiben vom Auto freizukratzen. Oftmals wird dabei der Motor schon angemacht, damit dieser dadurch (vermeintlich) schneller auf Betriebstemperatur kommt. In der kalten Jahreszeit ist eine freie Sicht besonders wichtig, um keinen Unfall zu riskieren, denn laut der Straßenverkehrsordnung muss ein freier Blick zur Straße vorliegen, um am Verkehr teilnehmen zu können.

Die Vorteile

Oftmals reicht das Kratzen von außen nicht ganz aus, um freie Scheiben zu bekommen, da die Feuchtigkeit von innen schnell anzieht und für beschlagene Scheiben sorgt. Während von außen noch gekratzt wird und der Motor bereits läuft, kann die Lüftung von innen für den richtigen Durchblick sorgen. Allerdings sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass ein unnötiges Laufenlassen des Motors eine Umweltverschmutzung bedeutet und vom Gesetzgeber somit nicht gewollt wird.

Die Nachteile

Durch einen laufenden Motor beim Eiskratzen versprechen sich die meisten einen angewärmten Innenraum, doch dies ist leider nicht oder nur sehr gering der Fall, denn der Motor hat im Stand nicht die Möglichkeit, wirklich auf Betriebstemperatur zu kommen. Außerdem ist ein Warmlaufen im Leerlauf für den Motor ebenfalls nicht gut, denn das noch sehr kalte Öl ist recht zähflüssig und es kommt zu einer schlechten Schmierung. Außerdem führt dies am Ende sogar zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch. Darüber hinaus wird durch dieses Vorgehen die Umwelt nur unnötig durch Autoabgase belastet. Zudem stellt das Warmlaufen eine Lärmbelästigung für die Anwohner dar, besonders wenn es sich um Zeiten am frühen Morgen handelt. Mit einem Laufenlassen des Motors beim Scheibenkratzen bewirken Sie somit aus wirtschaftlicher und technischer Sicht kaum etwas und können im schlimmsten Fall dafür auch noch mit einem Bußgeld verwarnt werden.

Die rechtliche Situation

Laut Straßenverkehrsordnung ist ein Warmlaufen vom Motor im Stand zu unterlassen. Bei einem Nichtbeachten kann dieses Vorgehen mit einer Geldbuße zwischen 10 und 200 Euro belegt werden. Allerdings gibt es hier auch Ausnahmen, die zum Beispiel für LKWs und Taxisfahrer gelten. Bei einem LKW gibt es eine Druckluftbremsanlage, bei der ein Laufenlassen des Motors unvermeidbar ist, damit die Bremsanlage entsprechend aufgefüllt werden kann. Alle anderen Verkehrsteilnehmer verstoßen ansonsten gegen den Paragraphen 30 der STVO und schädigen die Umwelt. Dies gilt übrigens für die ganze Jahreszeit und somit nicht nur, wenn es kalt ist.

Was passiert durch ein Vorwärmen im Motor?

Das ein Vorwärmen des Motors den Antrieb schonen soll, ist falsch, denn hier passiert oft genau das Gegenteil, denn das vorhandene Benzin wird deutlich schlechter verbrannt. Somit kann dies auf Dauer zu Problemen beim Starten führen, auch der Katalysator kann davon negativ beeinträchtigt werden und im schlimmsten Fall kann ein Motorschaden die Folge sein. Damit ein Motor absolut rund läuft, ist eine richtige Schmierung notwendig. Während der Kaltphase kondensiert das Benzingemisch an den Wänden der Zylinder und der Ölfilm wird dadurch abgewaschen. Die Folge dadurch ist ein erhöhter Motorverschleiß, was die Lebensdauer verringert.

Richtig vorbeugen

Wenn Sie im Winter richtig vorbeugen, können Sie mit relativ wenig Aufwand bereits nach kurzer Zeit von freien Scheiben profitieren und Ihre Fahrt problemlos starten. Wird das Auto nachts an der Straße geparkt und es droht in der Nacht zu frieren, hilft eine Abdeckfolie, um zum Beispiel die Frontscheibe zu schützen. Auch kann ein Scheibenenteiser dazu beitragen, dass nach kurzer Zeit die Scheiben auftauen und Sie freie Sicht haben. Dieser wird dazu einfach auf die gefrorenen Scheiben gesprüht und diese tauen dann ganz von alleine ab. Trotzdem sollte ein Eiskratzer im Winter immer im Auto liegen, wenn doch mal schnell selbst Hand angelegt werden muss. Wenn Sie es dagegen richtig bequem haben wollen, bietet eine Standheizung die perfekte Lösung. Allerdings ist eine solche Anschaffung nicht ganz billig und es müssen (mindestens) einige hundert Euro dafür einkalkuliert werden. Dadurch können Sie zum Beispiel morgens mit Hilfe einer Fernbedienung die Heizung aktivieren und nach einigen Minuten sind die Scheiben frei vom Eis.

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