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Tipps für das Überwintern des Autos

AUTOR: REDAKTION | 08. SEPTEMBER 2017


Tipps für das Überwintern des Autos

Mit dem Herbstanfang stellt sich für manche Autofahrer wieder die Frage, was mit dem Fahrzeug in der kommenden, kälteren Jahreszeit passieren soll. Wenn der Winter vor der Tür steht, sollte man einige Autos einlagern, da sie überwiegend für die Sommersaison gebaut wurden und im Winter besser nicht gefahren werden sollten, um sie zu schonen. Dazu können manche Cabrios gehören, aber auch klassische Oldtimer, die sehr empfindlich und anfällig für Kälte und Schnee im Winter sind. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Überwintern des Autos achten müssen, damit Sie Ihren automobilen Liebling im Sommer frisch erwacht wieder nutzen können. Dabei ist die richtige Vorsorge besonders wichtig, damit der Winterschlaf des Fahrzeugs „in Ruhe“ stattfinden kann und es im Sommer keine bösen Überraschungen gibt.

In welchen Fällen ist es sinnvoll, ein Auto für den Winter „einzumotten“?

In einigen Fällen lohnt es sich, das eigene Fahrzeug mit einer speziellen, dafür geeigneten Schutzhülle zu versehen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man eine Garage hat, die zu Feuchtigkeit neigt. Gerade ältere Garagen sind nicht mehr so gut isoliert, so dass man auf das „Einmotten“ nicht verzichten sollte. Ferner wird der Wagen so gut vor Staub und Schmutz geschützt, den man auch in Garagen findet. Dabei sollte man sein Fahrzeug in jedem Fall in einer Garage unterbringen, um dem Einfluss von Witterung, Kälte und Schnee zu entgehen. Es reicht nicht aus, wenn man den Wagen einmottet und ihn dabei im Winter unter freiem Himmel stehen lässt. Wer keine eigene Garage hat, sollte sich in seiner Nähe eine passende Garage mieten. Dadurch wird der Wagen auch gegen Diebstähle bei einer längeren Standzeit besseren geschützt. Je nach Region oder Stadt lassen sich Garagen oft schon für relativ wenig Geld im Monat anmieten, so dass man auf diesen überdachten Schutz nicht verzichten sollte.

Was muss man dabei beachten?

Bevor man sein Fahrzeug einmottet, sollte es gründlich gereinigt werden. Etwa ab Anfang Oktober sollte man mit der Lagerung beginnen, da sich ab dann das Wetter in der Regel verschlechtert. Durch die Reinigung werden Schmutz und Staub sicher gelöst. Anschließend sollte man den Wagen gut trocknen. Dabei kann eine zügige Fahrt über die Autobahn bei komplett trockenem Wetter helfen, so dass sich auch der letzte Tropfen Wasser auflöst. Damit verhindern Sie Ablagerungen von Wasser und beugen auch der Rostbildung vor. Auch der Auspuff sollte auf mögliche Rückstände von Kondenswasser überprüft werden, da dieses Rost über den langen Winter verursachen kann. Die Felgen sollten mit einem Mikrofasertuch aufpoliert werden. Denn zwischen den Rillen lagert sich besonders gern Wasser ab, welches entfernt werden muss. Ebenso sollte der Wagen vor dem längeren Abstellen noch einmal betankt werden. Mit einem vollen Tank verhindern Sie, dass sich auch Kondenswasser im Tank ablagern und dort Rost verursachen kann. Auch der Reifendruck sollte noch einmal überprüft werden. Dieser sollte weder zu hoch, noch zu niedrig sein. Ein optimaler Reifendruck verhindert die Beschädigung von Reifen und Rädern.

Ebenso sollte man die Dichtungen der Türen mit Vaseline, Silikonspray oder anderen Mitteln gegen die Bildung von Eis behandeln. So können die Türen nicht festfrieren und die Türdichtungen bleiben den ganzen Winter über geschmeidig. Auch einige Flüssigkeiten wie Scheibenwischwasser sollte man vor der Einlagerung wenn möglich austauschen.

Die Batterie muss während der Wintersaison nicht unbedingt angeschlossen sein, da sie über einen längeren Zeitraum sich unnötigerweise entladen würde. Man kann sie zum Beispiel abklemmen und an einen so genannten Erhaltungslader anschließen. Zu beachten sind hier aber natürlich auch Besonderheiten des Fahrzeugs, etwa, ob durch das Abklemmen der Batterie bestimmte Einstellungen (Radio, Fahrwerte usw.) verloren gehen. Wer die Oberfläche seines Fahrzeugs besonders gut gegen Feuchtigkeit schützen möchte, der kann sie mit Hartwachs zusätzlich vor der Wintersaison versiegeln.

Welche Schritte sollten unternommen werden?

Des Weiteren ist es wichtig, dass man trotz Garage nicht vergisst, das Fahrzeug abzuschließen. Alle Wertgegenstände sollte man aus dem Inneren des Fahrzeugs entfernen. Dazu gehören zum Beispiel auch mobile Navis. Zerkratzte Kunststoffscheiben von Cabrios lassen sich vor der Einlagerung mit einer speziellen Politur für Kunststoffe auffrischen. Auch das restliche Verdeck lässt sich mit entsprechenden Mitteln aus dem Fachhandel für Fahrzeuge behandeln. Der Motor kann je nach Wunsch mit einem Innenkonservierer behandelt werden. Dazu kann man einfach die Zündkerzen entfernen. Auch unter Scheinwischern lagert sich gerne Wasser ab, welches man mit einem Tuch gut entfernen sollte. Ältere Scheibenwischer kann man mit Blick auf einen reibungslosen Start im nächsten Jahr gleich austauschen. Damit kann nach dem „Winterschlaf“ der nächste Frühling beziehungsweise Sommer kommen!

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