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Mythos Motorwäsche: Lohnt sie sich wirklich?

AUTOR: REDAKTION | 13. APRIL 2017


Mythos Motorwäsche: Lohnt sie sich wirklich?

Wie die Innen- und Außenreinigung gehört sie fest zum Produktportfolio vieler Autodienstleister. Aber das Stichwort „Motorwäsche“ lässt viele Fragen offen. Was genau passiert bei einer Wäsche des Motors? Ist eine regelmäßige Reinigung wirklich notwendig? Und kann man die Motorwäsche auch selbst durchführen? 

 

Auf privaten Grundstücken nicht erlaubt

 

Bei der Motorpflege wird der komplette Motorraum von all den Schmutzablagerungen befreit, die sich imLaufe der Zeit zwischen Motor, Lichtmaschine und den anderen Bauteilen unter der Motorhaube ansammeln. Dazu gehören Rußablagerungen, Ölrückständeund der ganz gewöhnliche, allgemeine Dreck, der von der Straße hochgewirbelt wird. Im Winter kommt noch Streusalz dazu, dassich ebenfalls an vielen Stellen festsetzt. Mit der effektiven Motorwäsche herrscht wieder Hochglanz im Motorraum – doch bei ihrer Durchführung ist im Hinblick auf die empfindliche Elektronik Vorsicht geboten.

Ebenso auch bei der Wahl des Ortes – es darf nicht jeder x-beliebige sein. Der Gesetzgeber sieht vor, dass sich ein Ölabscheider in unmittelbarer Nähe befinden muss. Damit ist die Reinigung auf einem privaten Grundstück sowie im öffentlichen Raumfaktisch ausgeschlossen.

 

Nutzen einer Motorwäsche

 

Schneller ans Ziel bringt Sie einäußerlich sauberer Motor freilich nicht. Experten sehen daher auch keinen wirklichen Nutzen in einer Motorwäsche, zumal normale Verschmutzungen den Bauteilen unter der Motorhaube keinen großen Schaden zufügen. Sie sind so konstruiert, dass sie mit gewöhnlichen Ölablagerungen und aufgewirbeltem Schmutz ohne Probleme klar kommen.

Wirklich notwendig ist eine Motorwäsche nur in Sonderfällen wie extremer Verschmutzung oder Schäden im Motorraum. Ansonsten stellt sie eher eine kosmetische Maßnahme dar. Die Bauteile sind gut genug gegen Korrosion geschützt, selbst Salzlauge im Winter kann sie nicht schädigen.

 

Keine Gewährleistung bei falscher Handhabung

 

Als Laie können Sie mit einer Motorwäsche sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten. Kommt nämlich die sensible Elektronik unter der Motorhaube mit Wasser oder Reinigungsmitteln in Kontakt, kann das zu teuren Schäden führen. Viele Autohersteller untersagen daher die Wäsche und schließen dadurch entstehende Defekte von der Garantie oder Gewährleistung aus. Bevor Sie sich also für eine Motorpflege entschließen, sollten Sie sich eingehend über das „Gewußt-wie“ informieren – sofern Sie es nicht ohnehin vorziehen, einen Fachmann zu beauftragen.

 

So reinigen Sie Ihren Motor richtig

 

Hier die wichtigsten Hinweise für Do-it-yourself-Motorpfleger:

  • Wählen Sie einen geeigneten Ort – im Normalfall dürfte dies eine Waschstraße oder SB-Waschanlage sein. Ihr Privatgrundstück oder ein öffentlicher Parkplatz sind absolut tabu!
  • Decken Sie sensible Bauteile mit einer Folie ab, um sie vor Wasserschäden zu schützen.
  • Verwenden Sie unter keinen Umständen einen Hochdruckreiniger – er kann Kabel und Gummischläuche beschädigen und es kann Wasser eindringen wo es nicht hingehört.
  • Verwenden Sie nach der ersten groben Schmutzentfernung spezielle Reinigungsmittel für die Motorwäsche – verschonen Sie aber die Elektronikbauteile!
  • Lassen Sie den Reiniger kurze Zeit einwirken; danach können Sie den Motor mit einem schwachen Wasserstrahl absprühen.

 

Die Nachbehandlung

 

Nach einer gewissen Trocknungszeit beginnen Sie mit der Konservierung. Nutzen Sie dazu Konservierungsmittel, die sich leicht auftragen lassen. Moderne Mittel müssen nicht eingearbeitet werden, sie trocknen selbst aus und schützen dadurch die behandelten Bauteile.

Zum Abschluss der Motorwäsche sollten Sie alle abgedeckten elektronischen Bauteile behandeln. Entfernen Sie die Folie und reinigen Sie sie mit einem feuchten (nicht nassen!)Mikrofasertuch. Beachten Sie dabei, dass keine chemischen Reinigungsmittel zum Einsatz kommen dürfen. Diese könnten sonst die Kunststoffbauteile und Dichtungen beschädigen.

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