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Wann lohnt sich ein Austauschmotor?

AUTOR: REDAKTION | 20. JULI 2018


Wann lohnt sich ein Austauschmotor?

Ein Motorschaden am Fahrzeug kann sehr teuer werden, wenn der Motor ersetzt werden muss. Das lohnt sich manchmal, aber nicht in jedem Fall. Sollte ein Motorschaden in der Garantiezeit eines Neuwagens auftreten, beruht er oft auf einem Produktionsfehler und wird als Garantiefall anerkannt. Außerhalb der Garantie kann es die Reparatur auf Kulanz geben, wenn bei Fahrzeugen dieser Modellreihe gehäuft Motorschäden auftreten. Ansonsten stellt sich die Frage nach einem komplett neuen Motor, einem Austauschmotor oder einem neuen Fahrzeug.

Was ist ein Austauschmotor?

Vorab: Der komplett neue Motor lohnt sich aufgrund der Kosten und des Einbaus in ein schon älteres Fahrzeug in der Regel nicht. Ausnahmen bilden höchstens hochwertige Sportwagen. Ansonsten wird fast immer ein Austauschmotor eingebaut. Das ist ein instandgesetzter Motor nach einer Generalüberholung. Er ersetzt den baugleichen Originalmotor. Es gibt für die Instandsetzung Normen:

  • RAL-GZ 797 Gütezeichen Motoreninstandsetzung

  • VDI Richtlinie 4084

Wer einen Austauschmotor bestellt, sollte am besten auf das Gütesiegel RAL-GZ 797 achten. Bei der Generalüberholung werden Verschleißteile ausgetauscht. Vom Austauschmotor sind Gebrauchtmotoren zu unterscheiden, die nicht aufgearbeitet wurden, sondern beispielsweise aus einem Unfallfahrzeug stammen, bei dessen Unfall der Motor unbeschädigt blieb. Austauschmotoren hingegen wurden gezielt aufgearbeitet, unter anderem durch Honen (Feinbearbeitung) und Aufbohren der Zylinder, die Überholung des Zylinderkopfes und die Erneuerung der Lager. Im Fahrzeug wird der Kilometerstand vor dem Einbau des Austauschmotors angezeigt, weil der Gesamtverschleiß des Fahrzeugs entscheidend ist. Der Austauschmotor steigert aber den Wert. Das ist durch den Vermerk des Austauschs im Serviceheft zu erkennen. Dort wird auch der Kilometerstand des Austauschmotors vor der Aufarbeitung angegeben.

Empfehlung für den Austauschmotor

Der Austauschmotor lohnt sich bei etwas jüngeren Fahrzeugen, die einen Motorschaden etwa durch einen Ölverlust erlitten haben. Es gibt einige Fälle, in denen der Motor nach einem Schaden nicht mehr zu retten ist, während das Fahrzeug an sich noch lange laufen könnte. Jedoch ist zu bedenken, dass der Austauschmotor praktisch dem vorherigen Motor entspricht und sich dadurch keine günstigere Effizienzklasse ergibt. In folgenden Fällen entscheiden sich Fahrzeugbesitzer oft für einen Austauschmotor:

Ein etwas älteres Fahrzeug – vielleicht sogar ein werthaltiger Oldtimer – hat sich als sehr zuverlässig erwiesen. Seine Verschleißteile wurden kürzlich erneuert, an dem Wagen war nichts defekt außer der Motor.

Vielleicht ist das Auto dem Besitzer auch sehr ans Herz gewachsen.

Wenn es dann noch den Austauschmotor relativ preiswert gibt, ist sein Einbau je nach Einzelfall durchaus zu empfehlen – unter den oben genannten Gesichtspunkten, also vor allem mit dem Gütesiegel RAL-GZ 797. Es gibt für manche Fahrzeuge schon Austauschmotoren unter 1.000 Euro, in anderen Fällen – bei stärker motorisierten Wagen – können sie auch über 3.000 Euro kosten. Das sind nur die Kosten für den Austauschmotor selbst, er muss natürlich auch noch eingebaut werden.

Die Einbaukosten liegen jedoch meistens nicht zu hoch. Diese variieren zwischen den Werkstätten und den Fahrzeugmodellen, es können zwischen ca. 500 bis ca. 2.500 Euro auf den Besitzer zukommen, wobei modellübergreifende Aussagen schwer zu treffen sind. Es gibt Bastler, die den Motor in Eigenleistung wechseln und anschließend nur vom TÜV abnehmen lassen, was eindeutig für den Austauschmotor spricht. Allerdings schaffen das nur wenige Fahrzeugbesitzer. Auch gehören dann ein kleiner Kran und Spezialwerkzeug zu dieser Arbeit.

Wann ist der Austauschmotor eher nicht zu empfehlen?

Wenn das Fahrzeug an sich verschlissen ist und der Austauschmotor inklusive Einbau recht teuer wäre, rät man eher davon ab. Die Gesamtkosten inklusive Einbau in der Werkstatt bewegen sich immerhin zwischen rund 1.500 bis 5.500 Euro, manchmal wird es auch noch teurer. Für das obere Ende der Preisskala ist meist schon ein günstiger, gut erhaltener Gebrauchtwagen zu haben. Vielleicht greift der Fahrer auch etwas tiefer in die Tasche und setzt lieber auf ein jüngeres Fahrzeug, das viel weniger verbraucht, im Unterhalt insgesamt günstiger ist und durch die bessere Emissionsklasse auch viel weniger Steuern kostet. Natürlich ist die Abwägung zwischen einem Neuwagen bzw. sehr jungen Gebrauchtwagen und einem Austauschmotor schwierig, weil es um eine große Preisdifferenz geht. Wer dieses Geld gerade nicht aufbringen kann oder will, wird sich unter den oben genannten Aspekten manchmal trotzdem lieber für den Austauschmotor entscheiden.

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