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Infiniti stellt variable Verdichtung vor

Als erster Hersteller überhaupt wird die Nissan-Tochter Infiniti auf dem Pariser Autosalon im Oktober einen Serienmotor mit variabler Verdichtung präsentieren. Der sogenannte VC-T ("variable Compression Turbo) ist nach eigenen Angaben das Ergebnis einer über 20-jährigen Entwicklungsarbeit und soll einen Durchbruch in der Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors darstellen.

Das entscheidende Prinzip der Neuerung soll dabei die Anpassung der Verdichtung an die Lastsituation des Motors sein: bei gleichmäßiger Fahrt im Teillastbereich stellt der Motor die maximale Verdichtung ein (14:1), wodurch weniger Kraftstoff eingespritzt werden muss und somit die Effizienz profitiert. Unter Volllast, beispielsweise bei maximaler Beschleunigung, wird die Verdichtung auf das geringste Maß gestellt (8:1), sodass höhere Drehzahlen ohne Strapazieren des Motors möglich sind. Neben der Effizienzsteigerung verspricht Infiniti außerdem einen vibrationsärmeren Lauf des Motors und eine deutlich geringere Geräuschkulisse.

Genauere Angaben zur technischen Umsetzung gab Infiniti noch nicht bekannt, so weiß man zum Beispiel auch noch nichts zum Hubraum oder ähnlichem. Gewiss ist nur, dass es sich um einen turbogeladenen Vierzylinder handelt, der sein Verdichtungsverhältnis stufenlos verändern kann. Es bleibt der Autosalon Paris abzuwarten, ob und in wie weit die Innovation einschlagen wird. Eine wichtige Weiterentwicklung des Ottomotors ist die variable Verdichtung aber allemal.

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