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Brexit und die deutsche Automobilindustrie

AUTOR: REDAKTION | 28. JUNI 2016


Brexit und die deutsche Automobilindustrie

Reaktionen von Herstellern, Zulieferern und Verbänden

Am vergangenen Donnerstag entschied sich das britische Volk per Referendum zum Austritt Großbritanniens aus der EU. Seitdem geht ein Beben durch Europa, von dem etliche Wirtschaftsbereiche betroffen sind. Finanzmärkte zittern, und auch die Automobilbranche ist stark betroffen. In Deutschland haben namhafte Hersteller wie BMW, Volkswagen und Opel unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses Stellung genommen, ebenso Zulieferer und Automobilverbände.

So teilte beispielsweise BMW mit, man könne die Konsequenzen dieser Entscheidung bislang noch nicht konkret genug absehen, um passende Reaktionen zu zeigen. Unmittelbare Auswirkungen in Großbritannien, das für BMW nach China und den USA den drittgrößten Auslandsmarkt darstellt, werden zunächst nicht erwartet. Neben der Produktion von Mini und Rolls-Royce verkauft BMW mehr als zehn Prozent seiner Autos in Großbritannien. Der Konzern wartet nun die Neuverhandlungen der Rahmenbedingungen für Personen- und Warenverkehr ab.

Bei Europas größtem Autobauer Volkswagen sieht man die möglichen Folgen des Austritts mit Verunsicherung, aber ähnlich wie bei BMW könne man jetzt noch keine genauen Prognosen treffen. Grundsätzlich fühlt sich das Unternehmen aber in der Lage, sich an verändernde wirtschaftliche und politische Umstände anzupassen. Für VW bildet Großbritannien den zweitwichtigsten Markt in Europa, daneben ist dort die Produktion der Unternehmenstochter Bentley angesiedelt.

Die GM-Tochter Opel, die eng mit der britischen Wirtschaft verbunden ist, fordert eine schnelle Klärung der zukünftigen Wirtschaftsbeziehungen zum Vereinigten Königreich. Der Handel müsse während der Verhandlungen weiter vom freien Verkehr von Waren und Personen profitieren. Der Rüsselsheimer Autobauer verkauft in Großbritannien so viele Fahrzeuge wie in keinem anderen europäischen Land, darüber hinaus sind dort über 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, die die Modelle Astra und Vivaro montieren.

Ebenfalls geringe Folgen des Brexit erwartet man bei Continental, einem der weltweit führenden Reifenhersteller und Autozulieferer. Da derzeit weniger als drei Prozent des Umsatzes in Großbritannien erzielt werden und nur etwa 1.400 Mitarbeiter dort beschäftigt sind, erwartet Continental nur begrenzte wirtschaftliche Auswirkungen. Bedenken gäbe es allerdings im Hinblick auf die Konkurrenzfähigkeit mit Amerika und Asien, bei der ein gemeinschaftliches Europa enorm bedeutend sei.

Eine Warnung nach dem Votum spricht jedoch der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) aus. Zollschranken zwischen Großbritannien und dem Festland, die den internationalen Warenverkehr verteuern, sollten nicht im Interesse der Beteiligten sein, zumal in Großbritannien sowohl der Import als auch der Export von Fahrzeugen stark sei. Der VDA betont außerdem die Bedeutung des Landes für die deutschen Autobauer als Produktionsstandort, da diese vergangenes Jahr dort 216.000 Autos hergestellt hätten. Der Marktanteil deutscher Konzerne liege laut Angaben bei gut 50 Prozent.

 

Ausblick

Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Hüther sieht Europas Wirtschaft gut vorbereitet, um ein erneutes Losbrechen der Eurokrise zu verhindern. Reformen in Krisenstaaten und Risikopuffer ließen den Austritt Großbritanniens ohne Überraschungsmoment kommen. Der Brexit dürfe allerdings kein Präzedenzfall für andere Länder werden.

Wesentlich negativer sehen der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Fratzscher, und des Wirtschaftsforschungsinstituts (Ifo), Fuest, das Referendum. Demnach habe es enormen Schaden für Europa und Großbritannien angerichtet, und sei von der Politik für andere Zwecke instrumentalisiert worden. Kurzfristig sei mit großen Verwerfungen an den Finanzmärkten, mittelfristig mit einer deutlichen Abkühlung der Weltwirtschaft zu rechnen. Auch ein erneutes Aufflammen der Finanzkrise sei wahrscheinlich.

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