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Ein GL für die S-Klasse: Mercedes GLS

Auf der Los Angeles Autoshow präsentiert Mercedes einen weiteren SUV, dieses Mal aus der S-Klasse. Die Fahrzeuge Mercedes GLE und GLC wurden dieses Jahr bereits präsentiert, nun folgt ein weiteres SUV, der als „S-Klasse unter den SUV“ eingehen soll. Der GL war bis dato wohl das Luxuriöste, das Benz an SUV anbot. Mit dem Mercedes GLS ändert sich dies nun.

Das Alphabet von Mercedes

Mercedes GLK, GLC, GLE, GLS, GLA… Wie kann man hier noch den Überblick behalten? Insbesondere wenn Daimler gefühlt jedes Jahr die Nomenklatur seiner Fahrzeuge ändert, etwa bei der neuen Definition der AMG Serie, wie letztes Jahr. So schwer ist es allerdings nicht, denn wer das Alphabet beherrscht, wird auch die Namen der SUVs auf die Reihe bekommen. Der GLA ist das kleinste, sozusagen ein kompaktes SUV. Der GLC ist ein typischer Mittelklasse Wagen und der GLE ist eher für die obere Mittelklasse gedacht. Danach, als Flaggschiff sozusagen, kommt der GLS, als Oberklasse SUV – bislang trug das für die Oberklasse gefertigte Fahrzeug den Namen Mercedes GL. Zu den jeweiligen Klassen bei Mercedes gibt es dann noch die von AMG getunten Modelle, wie auch beim GLS, die ab Verkaufsstart verfügbar sind.

Wenig Neues in Sachen Design

Im Gegensatz zum Vorgänger des Mercedes GLS, dem GL, wurde am Design eher wenig verändert. Die Lufteinlässe an der Front sind etwas runder geworden und die Querstreben am Kühlergrill, zwischen denen der Mercedesstern prangt, haben sich etwas verbreitert. Der GLS kommt im typischen Design eines Benz, dazu gehören auch die mit Chrom verzierten Elemente, beispielsweise die Einlassung an den Fenstern, der untere Teil der Frontschürze, sowie die Dachreling und die Bodenleiste an den Seiten. Auch am Heck gibt es Neuerungen, wenn auch nur wenige. Der GLS hat noch immer ein fast im 90 Grad Winkel abfallendes Heck, bei dem sich wohl die Geister scheiden werden. Eine neue Heckschürze gab es für den GLS ebenso wie die darin befindlichen chromverzierten Doppel-Endrohre. Die AMG Versionen bringen in Sachen Exterieur noch einmal etwas Schwung in die Mercedeswelt, denn bei diesen Versionen sind die Front- als auch Heckschürze etwas bulliger und die Kotflügel breiter.

Eine vernetzte S-Klasse

Im Innenraum sieht es schon etwas anders aus: der Siebensitzer GLS wird mit dem neusten Infotainmentsystem aus dem Hause Mercedes ausgestattet, dazu gehört auch die Internetfähigkeit. Ganz recht, ab nächstes Jahr surft der GLS im Internet und wird damit noch etwas vernetzter, da das Infotainmentsystem direkt ans Internet gekoppelt ist. Optional gibt es auch die Möglichkeit, seine Apple Geräte zu koppeln – dies wird möglich durch die Schnittstelle Apple Car Play. Die Mittelkonsole als auch das Lenkrad wurden überarbeitet: Letzteres hat drei Speichen und ist unten etwas abgeflacht. Die Mittelkonsole verfügt neuerdings über ein Touchpad, mit dem das Infotainmentsystem gesteuert werden kann. Sitzen tut man im Mercedes GLS auf Wunsch in Sportsitzen, die erstmals für den SUV erhältlich sind.

Power-GLS

Die Auswahl an Motoren hält sich beim Mercedes GLS in Grenzen. Insgesamt werden drei Benziner und ein Diesel verfügbar sein. Der kleinste SUV der S-Klasse, der GLS 400 wird mit 333 PS auf die Straße gelassen und hat ein Drehmoment von 480 Nm. Der höhere Benziner, der GLS 500, wird 455 PS und ein Drehmoment von 700 Nm haben. Der einzige Diesel den Mercedes für den GLS anbietet ist der 350d, der 258 PS und 620 Nm leistet. Das Getriebe ist serienmäßig ein neunstufiges Automatikgetriebe – der Vorgänger war nur mit einer 7G-Tronic ausgerüstet. Wem die Motorleistung der Standard-SUVs zu wenig hergibt, der muss wohl auf die von AMG veredelten Versionen zurückgreifen: die AMG Versionen beginnen ab 585 PS und einem Drehmoment von 760 Nm. Für einen Mercedes GLS muss man schon etwas tiefer in die Taschen greifen, mindestens 75.000 Euro – soviel kostet der GLS 350d. Bestellbar ist der Mercedes GLS bereits jetzt, ab März 2016 wird er dann ausgeliefert.


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