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Ein neues Gesicht in der Oberklasse: der Lexus GS F

Auf der Detroit Motor Show 2015 stellte Toyotas Tochterfirma Lexus den neuen GS F dem breiten Publikum vor. Bei Lexus, die als Edelmarke bekannt ist, steht das F für die sportliche Version mit höherer Motorisierung und mehr Fahrspaß. „Neues Gesicht“ tritt es auch sehr gut, denn er Lexus GS F sieht mit seinem großen Kühlergrill und den schlitzartigen Scheinwerfern richtig gefährlich aus.

F für Fahrspaß

Was bei BMW das M oder bei Audi das RS im Namenszusatz ihrer Modelle ist, ist bei Lexus das F. Der Buchstabe verweist auf den Fuji Speedway, auf dem die Autos auf ihre Leistung getestet werden. Man könnte also sagen der Fuji Speedway ist das japanische Äquivalent zur deutschen Nordschleife. Nun hat auch die Oberklasse Limousine Lexus GS sich den Namenszusatz F verdient und ist kämpft um Anteile im Marktsegment der Oberklasse.

Lexus GS und GS F

Momentan wird der Lexus GS in zwei Varianten dem Kunden angeboten. Dabei orientieren sich die Japaner an einer sehr nachhaltigen Linie. Denn den Lexus GS gibt es nur als Hybridmodell, also kein reines Modell mit Verbrennungsmotor. Aktuell sind von Lexus folgende Motorisierungen auf dem Markt: einmal der Lexus GS 300h, der mit einem 2,5 Liter großem Vierzylinder Benzinmotor und einer Leistung von 229 PS ausgestattet ist. Bei der anderen Version holt Lexus etwas mehr Pferde aus dem Stall, denn der 450h soll 345 PS haben und von einem 3,5 Liter V6-Motor angetrieben werden.

Für die geschärfte Version GS F wird kein Hybridantrieb verfügbar sein. Der Motor des Lexus GS F wird manchen vielleicht bekannt vorkommen, denn dieser ist bereits im Lexus RC F, einem Sportcoupé, verbaut: ein 5,0 Liter V8. Der V8 leistet im GS F 477 PS mit einem maximalen Drehmoment von 527 Nm. Damit kommt der edle Japaner in 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und kann bis zu 270 km/h ausgefahren werden. Eine Sache gibt es beim Lexus GS F die viele vielleicht zum Schmunzeln bringen wird: Die Ansauggeräusche und der Auspuffsound kommen nicht alleine von der Motorisierung, sondern werden durch die Lautsprecher verstärkt, aus denen ein sehr künstlich klingender V8 Sound dringt.

Der Lexus GS F auf der Straße

Die Schaltung ist eine Achtgangautomatik, die durchaus sportliche Züge zeigt, wenn der Schalter auf Sport S+ steht, denn dann dreht der Lexus gerne mal auf 7000 Touren. Nach Angaben von Lexus soll die Achtgangautomatik sehr schnelle Schaltungen vornehmen. Es kann allerdings auch selbst geschaltet werden, wodurch eindeutig sportlicher gefahren werden kann. Mit dem Track-Modus kommt beim GS F noch einmal ein zusätzliches Moment an Sportlichkeit hinzu, denn dann werden die Antriebsmomente geregelt und besser auf die Hinterachse übertragen. Dies sorgt insbesondere bei Kurven für die nötige Stabilität. Der durchschnittliche, kombinierte Kraftstoffverbrauch liegt bei der Oberklasse Limousine bei guten 11 Litern. Im Sportmodus, wenn man auch mal etwas schneller in die Kurven fahren kann, können dann schon mal 14 – 15 Liter auf 100 Kilometer fällig sein.

Spricht man in Europa von einer sportlichen Oberklasse Limousine, sind es meist die altbekannten Namen wie der BMW M5 oder der Mercedes E 63 AMG. Für europäische Verhältnisse ist der japanische Lexus GS F etwas untermotorisiert, denn die deutschen Autobauer legen gerne mal 100 PS mehr drauf, dafür müssen sie ihren Kunden auch keinen V8 Sound aus dem Lautsprecher bieten. Wobei man auch sagen muss, dass die Zeiten der dröhnenden Ansauggeräusche vorbei zu sein scheinen, auch bei den Deutschen.

Orientiert am Lexus RC F

Optisch macht der Lexus GS F eindeutig was her, doch auch hier sind die Einflüsse klar zu erkennen, denn das Aussehen der Limousine erinnert sehr an das Sportcoupé RC F, das sich vor dem GS den Buchstaben F an den Namen hängen durfte. Die breite Front mit dem massiven Kühlergrill und auch die 19 Zöller mit 255/35 Bereifung. Im Innenraum sitzt man in bequemen Halbschalensitzen, doch an Sportlichkeit wurde hier offensichtlich etwas gespart, sodass man doch merkt: es ist ein Toyota. Lexus setzt nur kleinere Akzente, die aber durchaus gefallen, etwa die Carbonblenden der Mittelkonsole oder beim Ganghebel.

Leasing eines RC F

Über den Kaufpreis schweigt sich Lexus noch aus, doch man darf mit rund 80.000 Euro rechnen. Natürlich kann der Lexus RC F auch geleast werden. Auf Leasingtime.de finden sie faire Leasingverträge zu vernünftigen Preisen. Unser Geschäftsmodell erlaubt uns einen gewissen Spielraum bei den Preisen, den wir als Preisvorteil an Sie weitergeben. Vergleichen Sie unsere Angebote, neben Lexus haben wir viele weitere Marken in unserer Datenbank. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

 

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