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Leasing: Von vermeintlichen Nachteilen und umgehbaren Kostenfallen

Wer sich als potentieller künftiger Leasingnehmer über das Leasing und dessen Vor- und Nachteile erkundigt, stößt in Sachen Contra nicht selten auf das Thema „Kostenfalle Leasingrückgabe“. Hier und da wird dann propagiert, dass die böse Überraschung, die der Leasinggeber für den Leasingnehmer zum Ende des Leasings vorbereitet hat, nicht auf sich warten lassen wird: Abzocke, horrende Schlussraten, unverschämte Nachzahlungen. Kurzum: Die Leasinggesellschaft greift dem Leasingnehmer bei Rückgabe des Leasingfahrzeugs nach 36 oder 48 Monaten nochmals kräftig in die Taschen – quasi, um sich ihren Abschiedsschmerz monetär zu versüßen.

Natürlich gibt es schwarze Schafe der Leasingbranche, die solche Praktiken zu ihrem Tagesgeschäft zählen. Doch unter den Leasinggesellschaften, Leasinggebern und Leasingbanken stellen sie eine Minderheit dar. Am Ende trägt zudem auch der Leasingnehmer dazu bei, dass solche böse Überraschungen vermieden werden. Doch, warum hält sich dieses Gerücht über die Nachteile beim Leasing in Form von fiesen Kostenfallen bei der Rückgabe des geleasten Autos?

Restwert, Smart Repair und andere Faktoren, die Nachteile beim Leasing ausbremsen

Zunächst gilt es festzuhalten, wann und warum ein Leasingfahrzeug überhaupt Nachteile gegenüber dem Kauf eines Autos bringen soll. Was also mindert den Restwert tatsächlich und wie kommen große Differenzen zwischen einerseits zu Beginn des Leasingvertrags kalkuliertem Restwert und andererseits zum Ende vom Leasing tatsächlich erzielbarem Wiederverkaufswert/Marktwert/Verkaufspreis  zustande? Natürlich zählen kleinere und größere (Lack)-Schäden, Dellen, Kratzer, Steinschläge, etc. dazu ebenso wie die beim regelmäßigen Gebrauch entstehenden Gebrauchsspuren und Abnutzungen. Diese und kleinere Macken sind aber durch den Leasingnehmer bereits mit der Leasingrate abgegolten. Die Leasingbank rechnet diese nämlich ein, wenn sie den Restwert zu Beginn des Leasingvertrags kalkuliert.

Dass man als Leasingnehmer bei der Leasingrückgabe also durch den Leasinggeber negativ überrascht wird, weil dieser einem eine horrende Schlussrechnung aufgrund gebrauchsüblicher Spuren in die Hand drückt, ist eher ausgeschlossen. Will man als Leasingnehmer aber im eigenen Interesse dafür sorgen, dass der Fahrzeugzustand keine nachträglichen Kosten verursacht, sollte man eine überschaubare Summe investieren und vor der Leasingrückgabe das Fahrzeug professionell aufbereiten lassen. Beispielsweise können per Smart Repair kleine Macken vorab beseitigt werden. Für größere und teurere Schäden, die während der Laufzeit am Fahrzeug entstanden sind und für die man selber aufkommen muss, kann die eigene Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen werden.

Alleine schon, wenn man diese Punkte betrachtet, wird klar, dass das Leasing keine Nachteile gegenüber dem Kauf eines Fahrzeugs bietet. Denn auch dann, wenn man ein Auto gekauft hat und es nach 36 oder 48 Monaten wiederverkaufen möchte, wird man darauf achten, es während der Dauer des Fahrens pfleglich behandelt zu haben. Zudem werden kleinere und größere Schäden und Mängel sich negativ auf den Verkaufspreis auswirken und somit ebenfalls Kosten verursachen

Kilometerleasing hängt Nachteile beim Leasing locker ab

Auch, was die gefahrenen Kilometer angeht, wird man beim Kauf und Verkauf eines Autos darauf achten, dass man (s)ein Fahrzeug zu einem guten Zeitpunkt und Kilometerzählerstand verkauft bzw. kauft. Dasselbe gilt für das Kilometerleasing. Im Gegensatz zum Restwertleasing, zahlt man bei als Leasingnehmer in der Regel nur für Schäden und eventuell zu viel gefahrene Kilometer, erhält aber auch ebenso Geld zurück, wenn man erheblich weniger gefahren ist. Beim Restwertleasing kann der Händler bei Laufzeitende zusätzlich zu Schäden und Mehrkilometern weitere Kosten berechnen und Faktoren wie einen plötzlichen Rückgang der Nachfrage nach dem Modell oder der Marke mit in die Marktwertkalkulation mit einbeziehen. Das führt dazu, dass der Verkaufspreis, den der Händler ansetzt, weit unter dem zu Vertragsbeginn kalkuliertem Restwert liegt. Dieses Restwertrisiko und damit die Differenz muss der Leasingnehmer beim Restwertleasing tragen.

Wählt man daher das Kilometerleasing und achtet darauf, die vereinbarte Laufleistung grob einzuhalten (auch weil Kulanzen von 2.000 bis 2.500 km Mehr/- oder Minderkilometer in der Regel bestehen) und geht zudem pfleglich und sorgsam mit dem Leasingfahrzeug um, erweisen sich die vermeintlichen Nachteile des Leasings gegenüber dem Kauf eines Autos als nicht wirklich existent.

Hinzu kommt, dass mit dem Gebrauchtwagenleasing über Leasingtime.de die Möglichkeit besteht, noch laufende Leasingverträge zu übernehmen – zu günstigen Leasingraten, bei noch kurzer Restlaufzeit und meist ohne Anzahlung und in der Regel für Kilometerleasingverträge. Restwertverträge kennzeichnen wir deutlich als solche.  Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich über unsere Plattform einen professionellen Gutachter vermitteln zu lassen, der vor Umschreibung des Leasingvertrags auf den neuen Leasingnehmer eventuelle Schäden detailliert dokumentiert. Diese müssen dann von der Leasinggesellschaft behoben werden oder aber es werden Preisnachlässe angeboten. Kurzum: Auch bei Leasingtime.de weist das Leasing keinerlei Nachteile gegenüber dem Kauf und Verkauf gebrauchter Autos auf.

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