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Kilometerleasing:  Auf jeder Strecke Leasing-Vorteile einfahren

Immer wieder stellt sich am Leasing interessierten Personen die Frage, welche Form des Leasings für sie in Frage kommt, also vor allem Kilometerleasing oder Restwertleasing.  Schließlich kann diese Entscheidung bedeuten, dass man viel Geld spart oder eben unnötig draufzahlt. Gerade bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs erfahren nicht wenige Leasingnehmer plötzlich eine böse Überraschung – eine, die sie von der Leasinggesellschaft zu Beginn des Leasings so nicht erwartet hatten. Schließlich  locken Leasinggeber oft mit günstigen Raten und exklusiven Konditionen. Am Ende muss der Leasingnehmer aber unverhofft eine hohe Rückzahlung bei Fahrzeugrückgabe berappen, weil die Differenz zwischen zu Beginn des Leasings kalkuliertem Restwert und jetzigem Marktwert sehr groß ist. Und diese Differenz muss der Leasingnehmer zahlen oder gar das Auto zu einem höheren Preis als am Markt üblich kaufen, weil der Leasingvertrag ein Andienungsrecht enthält und dieses den Leasingnehmer dazu zwingt, das Leasingfahrzeug nun zu diesem Preis zu kaufen.

Für alle, die jetzt verschreckt sind, heißt es erst einmal Entwarnung, zumindest dann, wenn Sie sich für ein Kilometerleasing entscheiden. Bei dieser Leasing-Form nämlich laufen Sie als Leasingnehmer nicht der Gefahr, in solche Kostenfallen zu tappen – anders als beim Restwertleasing. Denn beim Kilometerleasing profitieren Sie von höchster Transparenz, was eine Rückzahlung bei Fahrzeugrückgabe angeht. Hier nämlich trägt alleine der Leasinggeber das Restwertrisiko. Sie als Leasingnehmer müssen sich nicht mit unangenehmen Themen wie Restwerthaftung herum ärgern und nur dann etwas zurückzahlen, wenn die Mängel oder Schäden an dem Leasingfahrzeug gravierender als normale Gebrauchsspuren sind oder Sie erheblich mehr Kilometer zurückgelegt haben als zu Leasingbeginn vereinbart.

Kilometerleasing: Abrechnung und andere Besonderheiten

Das Kilometerleasing bietet sich für all jene Leasingnehmer an, die das Fahrzeug nach Laufzeitende nicht unbedingt kaufen, sondern eher zurückgeben wollen. Zudem sollten sie sehr genau einschätzen können, wie viele Kilometer sie während der Leasinglaufzeit zurücklegen. Anders gesagt: Je genauer man als Leasingnehmer die Gesamtfahrleistung angeben und einhalten kann, je geringer werden eventuelle Nachzahlungen aufgrund zu viel gefahrener Kilometer. Bei der Schlussrechnung muss man in Sachen Kilometerleasing jedoch auch folgendes erwähnen: Der Erstattungssatz – d.h. der Cent-Betrag, der pro Minder-/Mehrkilometer an den Leasingnehmer erstattet bzw. von der Leasinggesellschaft in Rechnung gestellt wird – ist bei weniger als vereinbart gefahrenen Kilometern meist niedriger als bei höherer Laufleistung als zu Leasing-Beginn vereinbart.

Auch gibt es berechnungsfreie Toleranzen, die meist bei 2.5000 km liegen. Unter- oder überschreitet man beim Kilometerleasing als Leasingnehmer die Laufleistung um diese Kilometer, erhält man weder eine Rückzahlung noch muss man nachzahlen. Zudem wird diese Toleranz auch von zu wenig oder zu viel gefahrenen Kilometern abgezogen. Was den Restwert bzw. dessen Ermittlung beim Kilometerleasing angeht, wird dieser durch die vereinbarte Laufleistung errechnet. Die Differenz zum Kaufpreis zuzüglich weiterer Kosten wie Zinsen, Gebühren, etc. ergeben, geteilt durch die Leasinglaufzeit,  die monatliche Leasingrate.

Für die Endabrechnung ist der dann festgestellte Restwert allerdings nicht von Bedeutung, da ja die Leasinggesellschaft das Restwertrisiko trägt. Auch deshalb kann es vorkommen, dass die Leasingraten etwas höher als beim Restwertleasing ausfallen. Andererseits kann diese als Leasingnehmer entsprechend drücken, beispielsweise durch das Entrichten einer Leasingsonderzahlung oder auch durch das Vergleichen von Leasing-Anbietern und natürlich auch, indem man anstelle von Neuwagen das Leasing von Gebrauchtwagen in Betracht zieht. Selbstverständlich kann man am Ende der Leasinglaufzeit auch das eigene Leasingfahrzeug kaufen und sich sogar eine entsprechende Option in den Leasingvertrag schreiben lassen. Da jedoch sollte man verstärkt darauf achten, wie hoch der Restwert angesetzt wird und das es sich wirklich nur um eine Option und nicht um ein Andienungsrecht handelt. Aber auch hinsichtlich anderer Vereinbarungen sollten die Leasingbedingungen auch beim Kilometerleasing sehr genau gelesen und hinterfragt werden.

Kilometerleasing für Gebrauchtwagen. Was bringt es mir und worauf muss ich achten?

Anstelle von Neuwagen kommen natürlich auch Gebrauchtwagen (also beispielsweise Leasingrückläufer) verschiedener Modelle für das Kilometerleasing in Frage. Der Vorteil hier: Leasingrate und eventuelle Sonderleasingzahlung fallen günstiger aus, weil Gebrauchtwagen die steilste Stelle der Wertverlustkurve bereits hinter sich gelassen haben und die Differenz zwischen aktuellem Gebrauchtwagenwert und  Restwert entsprechend  niedriger ist. Dennoch sollte man Kilometerleasing für Gebrauchtwagen bzw. Leasingrückläufer darauf achten, dass der Leasinggeber bzw. der Händler bestimmte Qualitätskriterien anwenden (d.h. beispielsweise ein Alter von max. 24 Monaten seit Erstzulassung oder auch maximale Laufleistung von 100.000 km).

Und nicht zu vergessen: Beim Leasing von Gebrauchtwagen anstelle von Neuwagen,  sollte man als Leasingnehmer vor Unterzeichnung des Leasingvertrags darauf bestehen, dass der Fahrzeugzustand seitens des Händlers detailliert protokolliert wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, ein eigenes unabhängiges Gutachten erstellen zu lassen. Das alles verringert das Risiko, dass man am Ende vom Gebrauchtwagen-Kilometerleasing plötzlich für bereits vorhandene Schäden zahlen muss.

Leasingtime.de: Einfaches Überschreiben von Kilometerleasing-Verträgen für Gebrauchtwagen

Auf Leasingtime.de finden Leasingnehmer, die laufende Leasingverträge abgeben wollen, mit an der Übernahme von laufenden Leasingverträgen Interessierten. Beide Seiten profitieren von dem Höchstmaß an Transparenz, dass unsere Leasingtime.de-Plattform bietet – auch bei Gebrauchtwagen. So können diejenigen, die an der Übernehme eines Kilometerleasing-Vertrags interessiert sind, unseren Gutachter-Vermittlungsservice in Anspruch nehmen, sich vor Überschreibung des Vertrags ein professionelles und unabhängiges Gutachten erstellen und eventuelle Schäden und Mängel genauestens protokollieren lassen. Diese Schäden müssen dann seitens der Leasinggesellschaft und auf deren Kosten behoben werden oder aber man erhält einen Preisnachlass.

 

Neben dieser Sicherheit bietet die Leasingübernahme auf Leasingtime.de weitere Vorteile, die auch generell für das Kilometerleasing von Gebrauchtwagen unterschiedlicher Modelle gelten: Niedrige Leasingraten, keine oder nur eine sehr geringe Sonderleasingzahlung und (als Besonderheit der Leasingübernahme) kurze Restlaufzeiten. 

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