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Die Alternativen zum Reserverad

AUTOR: REDAKTION | 20. OKTOBER 2017


Die Alternativen zum Reserverad

Welche Alternativen gibt es für das Reserverad?

Früher gehörte ein (vollwertiges) Reserverad noch zur Standardausrüstung der meisten Fahrzeuge, doch unter anderem da die Reifengrößen immer mehr zugenommen haben, verzichten viele Hersteller darauf und bieten stattdessen Alternativen an. Ein vollwertiges Reserverad ist relativ schwer und verbraucht im Kofferraum nicht nur unnötig Platz, sondern erhöht das Fahrzeuggewicht, was zu einem Mehrverbrauch in Sachen Kraftstoff führt. Zudem hat sich in den letzten Jahren die Technologie bei den Reifen sehr verbessert, so dass die Anzahl von Reifenschäden deutlich abgenommen hat.

Das Notrad

Eine Alternative zu einem vollwertigen Ersatzreifen ist das sogenannte Notrad, welches deutlich schmaler und leichter ausfällt. Dieses nimmt im Kofferraum nur wenig Platz in Anspruch und kann bei Bedarf schnell am Auto montiert werden. Allerdings müssen Sie dabei schon selber Hand anlegen und sich mit einem Reifenwechsel auch auskennen, denn ansonsten kann eine solche Aktion zum Sicherheitsrisiko werden. Da das Notrad schmaler ausfällt, besitzt es im Vergleich zu einem normalen Reifen meist deutlich mehr Luftdruck, hier liegen die Werte häufig über 2,5 bar. Ganz wichtig ist zu beachten, dass nach einer Montage am Fahrzeug nur mit einer maximalen Geschwindigkeit von in der Regel 80 km/h gefahren werden darf. Dies reicht in der Praxis noch aus, um zum Beispiel die nächste Werkstatt anfahren zu können. Zudem sollte man sich auf deutliche Veränderungen im Fahrverhalten einstellen. Längere Strecken wie eine Urlaubsreise sollten Sie mit einem Notrad auf keinen Fall unternehmen.

Reparatur-Set

Eine weitere Alternative zu einem Reserverad sind sogenannte Reparatursets, auch Tire Kit genannt. Hierbei handelt es sich um ein Dichtungsmittel, welches mit Hilfe von einem kleinen Kompressor in den kaputten Reifen gepumpt wird. Diese Sets fallen recht kompakt aus und können prima im Auto verstaut werden. Zu beachten ist allerdings, dass die Ausführung nicht ganz so einfach ist, wie es manchmal scheint. Dazu muss das Dichtungsmittel durch das Reifenventil geblasen werden. Zur Anwendungen kann so ein Set kommen, wenn zum Beispiel ein Plattfuß oder auch eine kleine Stichverletzung am Reifen vorliegt. Allerdings kann so ein Set nur helfen, wenn der Schaden am Reifen nicht zu groß ausfällt. Zudem müssen Sie beachten, dass beim Aufpumpen der Mindestdruck vom Reifen erreicht werden muss. Das Dichtungsmittel verteilt sich dabei selbstständig im Reifen. Zu beachten gilt es auch hier, dass Sie anschließend nur mit einer Geschwindigkeit von maximal 80 fahren dürfen und auf jeden Fall die nächste Werkstatt aufsuchen sollten.

Run Flat Reifen

Sogenannte Run Flat Reifen sind echte Hightech Modelle und bieten Notlaufeigenschaften. Durch verstärkte Flanken am Profil wird verhindert, dass durch einen Verlust der Luft der Reifen in sich zusammenfällt. Somit kann trotz eines platten Reifens noch weitergefahren werden. Allerdings müssen diese Art von Reifen vom Autohersteller freigegeben sein, denn nicht alle Modelle können dabei einfach montiert werden. Zudem muss das Fahrzeug über ein Reifendruck-Kontrollsystem, auch RDKS genannt, verfügen. Ansonsten bleibt ein schleichender Druckverlust bei den Reifen unbemerkt. Diese Art von Reifen gibt es seit über zehn Jahren am Markt, wobei die ersten Ausführungen noch eher unkomfortabel zu fahren waren. Doch hier hat sich einiges in Sachen Entwicklung getan und während der Fahrt mit Run-Flat-Reifen sind die Unterschiede zu normalen Standard-Reifen heute nur noch ganz wenig zu spüren. Ein großer Vorteil dieser Reifen ist, dass Sie ohne einen Reparaturstopp direkt in eine Werkstatt fahren können. Allerdings gibt es auch hier die Einschränkung, dass die maximal Geschwindigkeit in einem Bereich von 60 bis 80 km/h liegt. Zudem ist der Rollwiderstand bei diesen Modellen höher, was zu einer leichten Erhöhung des Spritverbrauchs führt.

Rechtliche Lage

Übrigens: Entgegen landläufiger Meinung ist laut Gesetz zumindest in Deutschland im Fahrzeug weder ein Reserverad, Notrad oder Reparatur-Set zwingend vorgeschrieben. Allerdings kann es sein, dass Sie bei einer Autopanne durch einen Reifenschaden ein Bußgeld kassieren können, wenn Sie zu lange an einer verbotenen Stelle sich befinden. Daher sollte es in Ihrem Interesse sein, entweder ein Reserverad oder eine der Alternativen mit im Auto zu führen, damit Sie bei einer Reifenpanne schnell reagieren können. Zu beachten ist außerdem, dass im Ausland zum Teil abweichende Regelungen greifen. Um am besten gar nicht in so eine Situation zu gelangen, sollten Sie unbedingt ihre Autoreifen regelmäßig auf Beschädigungen kontrollieren und den Luftdruck bei Bedarf anpassen.

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