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BMW Laser Light im neuen 7er BMW

Bereits seit einigen Jahren macht BMW unter anderem mit seiner Lichttechnologie von sich sprechen. Das neue BMW LaserLight, an dessen Entwicklung OSRAM beteiligt war, hat an Effizienz noch einmal zugelegt. Gegenüber konventioneller Lichttechnologie wird die Sichtweite mit dem Laserlicht verdoppelt, indem es sich beim normalen Fernlicht hinzuschaltet. Nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr wird somit erhöht, auch der Komfort für den Fahrer.

Hohe Effizienz dank OSRAM

Erstmals serienmäßig verbaut wurde das LaserLight im BMW i8. Seit der CES 2015 lässt sich nun auch der M4 mit dem Laserlicht konfigurieren. OSRAM hat einen wesentlichen Teil zum Erfolg der Lichttechnologie von BMW beigetragen, denn zusammen mit BMW entwickelte OSRAM als Systempartner das LaserLight für den i8, der im Herbst 2014 das erste Mal diese Neuheit im Automotivsegment präsentieren durfte. Kein Wunder dass sich BMW einen der größten Leuchtmittelhersteller mit ins Boot nimmt, wenn es um die Entwicklung des Laserlichts geht. Jahrzehnte an know-how bezüglich Leuchtstoffen, die bereits in der Medizin Anwendung gefunden haben, machten OSRAM zum perfekten Partner für BMW. Durch diese Partnerschaft konnte eine neue Klasse an Effizienz erreicht werden, denn bisher konnten die BMW Serien nur mit dem bereits sehr effizienten LED-Scheinwerfern konfiguriert werden. Das Laserlicht aber übertrifft die LEDs noch einmal. Zum Vergleich: Laserlicht liefert 170 Lumen, das LED-Licht hingegen nur 100 Lumen. Doch nicht nur die Lumen, die das Laserlicht liefert sind erstaunlich, auch die Watt Anzahl ist es! Denn pro Laserdiode werden nur 1,2 Watt gebraucht, um das LaserLight zu nutzen. Die Energieeffizienz ist laut Herstellerangaben um 30 Prozent höher als beim LEDLicht.

Das LaserLight in der Praxis

Als erstes Fahrzeug kann die 7er Reihe von BMW mit dem Laserlicht konfiguriert werden. In der Praxis sieht es dann so aus, dass ab einer Geschwindigkeit von 70 km/h bei eingeschaltetem LED-Fernlicht, sich das reine und weiße Laserlicht automatisch hinzuschaltet. Das Fernlicht wird somit auf unglaubliche 600 Meter ausgedehnt und die Reichweite gegenüber dem LED-Fernlicht verdoppelt. Wer nun meint bei einer solchen Reichweite werden die entgegenkommenden Fahrzeuge geblendet, der täuscht sich. Hier kommt der bereits bewährte Fernlichtassistent BMW Selective Beam ins Spiel, der gekonnt die entgegenkommenden Fahrzeuge ausspart.

Das Laserlicht bietet somit ein völlig neues Fahrgefühl bei Dunkelheit. Man ist einerseits sicherer Unterwegs und erkennt Gefahren frühzeitig, andererseits steigt der Komfort mit dem verbauten LaserLight und dem BMW Selective Beam. Das Laserlicht ist für die Augen absolut unschädlich: Da die Laserstrahlen nicht gebündelt, sondern durch einen Phosphorkonverter gestreut werden, geht davon keine Gefahr für den Straßenverkehr aus.

Man muss dazu natürlich auch sagen, dass das LaserLight seinen Preis hat. Konfiguriert man seinen BMW mit dem Laserlicht, kann das ein paar tausend Euro mehr kosten. Klar ist jedoch, dass dem Laserlicht die Zukunft der Lichttechnologie gehört. Die Konkurrenz wird bald nachziehen und damit auch in Serienproduktion gehen. Insofern wird in einiger Zeit der Preis höchstwahrscheinlich etwas niedriger ausfallen. Einer der Konkurrenten, bei denen man das Laserlicht konfigurieren kann, wird Audi sein. Audi war lange Zeit mit im Rennen um die Entwicklung des Laserlichts. Letztendlich konnte aber BMW den Ingolstädtern zuvor kommen. Im Herbst 2014 wurde bei BMW das Laserlicht im i8 serienmäßig verbaut. Bei Audi soll diese Lichttechnologie erst 2016 erstmals serienmäßig im Oberklassesegment verbaut werden - das Sondermodell Audi R8 LMX hat die Lichttechnologie bereits in sich.

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