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Restwertleasing

AUTOR: REDAKTION | 10. JUNI 2015


Restwertleasing

Lohnt sich das Restwertleasing? 

Dass sich das Leasing eines Fahrzeugs wirklich lohnen kann, ist unbestritten. Schließlich bietet es nicht nur überschaubare Monatsrate und viel Flexibilität, was beispielsweise das Leisten oder nicht Leisten einer Sonderzahlung oder auch die meist unkomplizierte Rückgabe nach Ende des Leasingvertrags angeht. Das Leasing überzeugt zudem durch die eine große Auswahl an Leasingvarianten, die für sich genommen, alle ihre Vor- und Nachteile bieten.  Neben eher teureren Optionen wie der Langzeitmiete, sind vor allem das Kilometerleasing und das Restwertleasing sehr weit verbreitet und zudem sehr beliebt.

Beide Möglichkeiten aber folgen zunächst ein und demselben Leasingmodell. Der Leasinggeber bzw. die Leasinggesellschaft überlässt Ihnen als Leasingnehmer ein Fahrzeug zur zeitlich begrenzten Nutzung. Dieses Fahrzeug hat der Leasinggeber zu einem (Händlereinkauf)-Preis gekauft bzw. finanziert. Dafür, dass er Ihnen das Auto überlässt und weil es innerhalb der vereinbarten Leasingdauer von 2-3 Jahren benutzt wird und somit an Wert verliert, zahlen Sie ihm eine Leasingrate. Damit gleichen Sie als Leasingnehmer dem Leasinggeber den Wertverlust aus, d.h. die Differenz zwischen einerseits Neupreis und andererseits Restwert am Ende der Laufzeit des Leasingvertrags. Hinzu kommen Faktoren wie beispielsweise Risikoaufschlag, Gewinnmarge und Zinsen. Aus all diesen Parametern errechnet sich am Ende die monatliche Leasingrate inklusive Schlussrate. Entscheidend jedoch ist, wie hoch der kalkulierte Restwert des Leasingfahrzeugs am Ende der Laufzeit ist. Und für dessen Berechnung werden in der Praxis eben zwei Methoden - das Kilometerleasing und das Restwertleasing - herangezogen.

So funktioniert das Kilometerleasing

Die Basis für die Berechnung des Restwerts und damit auch der Leasingrate bildet beim Kilometerleasing  die jährliche Fahrleistung, die Sie als Leasingnehmer angeben, also beispielsweise 10.000 oder 20.000 km. Je mehr sie fahren, desto mehr verliert das Leasingfahrzeug aufgrund von mehr Mängeln und größeren Verschleißerscheinungen an Wert. Damit steigt die Differenz zwischen Neupreis und Restwert und folglich auch die Leasingrate. Dennoch bietet das Kilometerleasing eine recht transparente Möglichkeit, auch weil Sie als Leasingnehmer doch recht gut einschätzen können, wie viele Kilometer Sie pro Jahr zurücklegen werden. Zudem gibt es die Option, die Kilometerleistung jährlich nach oben oder unten anzupassen und damit die Leasingraten neu zu berechnen - nach oben oder unten und in jedem Fall mit dem Vorteil, am Ende der Laufzeit nicht mit einer horrenden Schlussrate konfrontiert zu werden bzw. sogar die Aussicht auf eine nachträgliche Vergütung zu haben.

Tücken und Tricks beim Restwertleasing

Das Restwertleasing funktioniert unabhängig von der Laufleistung, denn hier wird der Restwert des Leasingfahrzeugs durch die Leasingbank aufgrund sehr viel intransparenterer und nicht immer vorhersehbarer Faktoren berechnet. Viele diese Parameter können seitens des Leasingnehmers nicht beeinflusst werden. Am Ende der Laufzeit nämlich möchte die Leasingbank das Fahrzeug zu einem bestimmten Preis wiederverkaufen, also zum Restwert. Jetzt kann es aber sein, dass innerhalb der 2-3 Jahre Leasinglaufzeit der Markt für Leasingrückläufer einbricht oder aber, dass bestimmte Modelle durch die Hersteller zurückgerufen werden. Alles Faktoren, die den Restwert erheblich und ohne Einfluss des Leasingnehmers beeinflussen. Ungeachtet dessen muss der Leasingnehmer am Ende der Laufzeit die Differenz zwischen kalkuliertem und tatsächlichem Restwert in Form einer hohen Schlussrate begleichen. Auch wenn also beim Restwertleasing die Leasingrate mitunter günstiger als beim Kilometerleasing ausfallen kann (auch weil die Leasinggesellschaften diese Form des Leasings attraktiv anpreisen möchten), ist sie am Ende aufgrund der hohen Nachzahlung dennoch teurer.

Leasingtime.de: Leasingübernahme bei Kilometerleasing und Restwertleasing

Bei Leasingtime.de können Sie noch laufende Leasingverträge übernehmen - auf Basis eines Kilometerleasings oder auch Restwertleasings. Welche Angebote attraktiver und welche Konstellationen interessanterund kostengünstiger  sind, entscheidet sich am besten immer von Fall zu Fall. Fest steht, dass bei der Übernahme eines laufenden Kilometerleasingvertrags die Wahrscheinlichkeit geringer ist, bei der Rückgabe von Nachzahlungen in Form einer hohen Schlussrate überrascht zu werden.

Andererseits muss das Restwertleasing per se nicht schlecht oder teurer sein. Gerade bei sehr wertbeständigen Leasingfahrzeugen kann die Differenz zwischen anfänglich kalkuliertem und tatsächlichem Restwert auch geringer ausfallen. Außerdem spielen natürlich auch Faktoren wie Verschleiß, Schäden und die Entwicklung am Gebrauchtwagen- bzw. Leasingrückläufermarkt eine entscheidende Rolle.  Hier lohnt es sich, einen unabhängigen Gutachten vor der endgültigen Überschreibung des Vertrags zu Rate zu ziehen, eventuelle Schäden und Mängel genau protokollieren zu lassen und sich die dadurch entstandene Wertminderung vergüten oder gutschreiben zu lassen. Auch die Beobachtung des Gebrauchtwagenmarktes kann hilfreich sein, um größere Schlussraten einschätzen oder teilweise ausschließen zu können.

Dennoch bietet das Kilometerleasing auch bei der Leasingübernahme bei Leasingtime.de den Vorteil, dass Sie als neuer Leasingnehmer zum Ende des Vertrags das Fahrzeug einfach beim Händler bzw. Leasinggeber abstellen können - ganz ohne Kaufverpflichtung, mit der Option auf eine Anschlussleasing oder ein attraktives Kaufangebot und ganz ohne Sorge, sich am Ende eigenständig nach einem Käufer umsehen zu müssen oder den Wagen selbst kaufen zu müssen.

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