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Freie Fahrt oder Tempo 130? Pro & Contra rund um ein Tempolimit auf der Autobahn

AUTOR: REDAKTION | 28. JANUAR 2019


Freie Fahrt oder Tempo 130? Pro & Contra rund um ein Tempolimit auf der Autobahn

Autofahren ohne Limit: Die deutsche Autobahn genießt speziell unter sportlich orientierten Autofahrern weltweit einen geradezu legendären Ruf. Zählt die Bundesautobahn (BAB), so die offizielle Bezeichnung im Behördendeutsch, doch zu den weltweit ganz wenigen Straßenarten, auf denen kein generelles Tempolimit existiert.

Was die einen begeistert, wird von anderen ebenso leidenschaftlich bekämpft. Auch aktuell flammt die Diskussion um ein mögliches Tempolimit von 130 oder gar 120 km/h auf deutschen Autobahnen wieder neu auf. Was spricht für eine Geschwindigkeitsbegrenzung und welche Argumente führen Verfechter der „freien Fahrt“ ins Feld? Wir beleuchten Pro & Contra rund ums Tempolimit auf der Autobahn.

Nur auf einem Bruchteil der deutschen Straßen gilt aktuell kein Tempolimit

Vorab muss hier allerdings mit einem Mythos aufgeräumt werden: Denn wirklich unbegrenzte Abschnitte sind in vielen Regionen auch auf der Autobahn gar nicht mehr so häufig zu finden. Rund 13.000 Kilometer Autobahn gibt es inzwischen in Deutschland. Nach aktuellen Zahlen sind davon ungefähr 40 % entweder dauerhaft oder zumindest temporär/situationsabhängig geschwindigkeitsbegrenzt. Zieht man darüber hinaus in Betracht, dass es in Deutschland allein außerhalb geschlossener Ortschaften insgesamt ein Straßennetz von deutlich über 200.000 Kilometer Länge gibt, wird schnell klar, dass ein „legales Rasen“ schon heute ohnehin nur auf einem kleinen Bruchteil der Straßen möglich ist.

Umweltschutz und Verkehrssicherheit: Argumente für ein Tempolimit

Weniger Emissionen, dadurch mehr Umwelt- und Klimaschutz sowie gleichzeitig niedrigere Unfallraten und stressfreieres Reisen: Das sind häufig die Hauptargumente von Befürwortern eines generellen Tempolimits auf deutschen Autobahnen. Relativ unstrittig scheint, dass ein Tempolimit einen gewissen Einfluss auf die Fahrzeugemissionen haben könnte. So liegt etwa der CO2-Ausstoß eines Autos mit Verbrennungsmotor bei 120 km/h naturgemäß niedriger als bei 180 km/h. Uneinigkeit herrscht allerdings bei der Frage, wie groß und entscheidend der Effekt in der Praxis tatsächlich wäre. Während Tempolimit-Befürworter die Geschwindigkeitsbegrenzung als essenzielle Maßnahme zum Erreichen der Klimaschutzziele ansehen, gehen etwa die Experten des ADAC nur von einer eher überschaubaren Veränderung aus. Sie beziehen sich dabei auch auf Zahlen des Umweltbundesamtes – und kommen zum Ergebnis, dass Tempo 120 auf der Autobahn unter dem Strich mit Blick auf den kompletten Pkw-Verkehr in Deutschland in Summe nur eine CO2-Einsparung von rund drei Prozent bewirken würde.

Unklares Bild bei den Unfallzahlen

Relativ schwierig ist eine objektive Einschätzung auch bei der Frage der Verkehrssicherheit. So zählt Deutschland etwa im europäischen Vergleich insgesamt regelmäßig zu den sichersten Ländern, wenn man sich die Zahl der Verkehrstoten pro eine Million Einwohner ansieht. Speziell auf die Autobahnen bezogen, ist das Bild uneinheitlicher. Zieht man zum Vergleich etwa die Autobahnen in Österreich oder Dänemark heran, auf denen jeweils ein Tempolimit von 130 km/h gilt, so schneiden die deutschen Bundesautobahnen etwas schlechter ab. Deutlich höher als in Deutschland ist hingegen das Risiko für einen Unfall mit tödlicher Folge allerdings für Autofahrer, die beispielsweise auf einer Autobahn in EU-Ländern wie Litauen und Polen unterwegs sind – obwohl dort ebenfalls durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzungen herrschen. Es scheint also zumindest schwierig, hier einen direkten und ausschließlichen Zusammenhang zu belegen.

Freie Fahrt für freie Bürger: Das spricht gegen ein Tempolimit

Auch wenn die Verkehrsdichte ein schnelles Fahren häufig ohnehin gar nicht zulässt: Viele Autofahrer in Deutschland empfinden die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung als Einschnitt in ihre persönliche Freiheit, die unter anderem zu längeren Reisezeiten führt. Die weltweit nahezu einzigartige Erlaubnis, auf bestimmten Strecken so schnell zu fahren, wie man möchte, ist für viele ein Privileg, das vehement verteidigt wird. Auch wirtschaftliche Gründe werden mitunter gegen ein Tempolimit angeführt. So profitiert beispielsweise die deutsche Automobilindustrie auch weltweit vom guten Ruf ihrer Autos – dass diese (auch) für die hohen Geschwindigkeiten der Autobahn entwickelt wurden, gilt bei manchen Autofans als ganz besonderes Gütesiegel. Häufig argumentieren Gegner einer Geschwindigkeitsbegrenzung auch schlicht und einfach damit, dass es an wirklich handfesten Belegen für signifikante Verbesserungen durch ein Tempolimit mangelt – und ein solches daher nicht notwendig ist.

leasingtime meint:

Die Frage spaltet derzeit die autofahrende Nation wie kaum eine andere: Soll auf der Autobahn alles beim alten bleiben – oder sollte auch Deutschland (als weltweit letztes Industrieland) ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen einführen? Interessant ist dabei die häufig übersehene Entwicklung, dass einige europäische Länder ihr Tempolimit auch wieder angehoben haben oder entsprechende Pläne dazu entwickeln. So plant etwa Italien, auf dreispurigen Autobahnen künftig 150 km/h zu erlauben. In Österreich läuft derzeit ein Pilotprojekt, bei dem auf bestimmten Abschnitten der Westautobahn (Salzburg – Wien) das Tempolimit auf 140 km/h angehoben wurde. Und das Nachbarland Polen erlaubt bereits seit 2011 eine Geschwindigkeit von 140 km/h auf der Autobahn. Hier gibt es also in Europa durchaus auch gegenteilige Entwicklungen, die bei der Abwägung für oder gegen ein Tempolimit berücksichtigt werden sollten.

Ob das Limit im Endeffekt kommt oder nicht, wird vor allem auch eine politische Entscheidung sein. Wie immer diese auch ausfällt: Mit einem Leasing über leasingtime sind Sie auch künftig kostengünstig auf der Autobahn unterwegs.

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