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Leasingangebote vergleichen: So berechnen und nutzen Sie den Leasingfaktor

AUTOR: REDAKTION | 14. SEPTEMBER 2018


Leasingangebote vergleichen: So berechnen und nutzen Sie den Leasingfaktor

Was darf‘s denn sein: ein VW Golf für 199 Euro pro Monat, ein 3er BMW für 399 Euro oder lieber doch gleich ein hochwertig ausgestattetes Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell für 459 Euro?

So unterschiedlich wie die Fahrzeuge am Markt sind auch die monatlichen Leasingraten. Das macht es oft schwierig, auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein bestimmtes Angebot nun eher durchschnittlich, besonders günstig oder vielleicht sogar relativ teuer ist.

Nachvollziehbar ist natürlich, dass für einen VW Golf in der Regel eine höhere Leasingrate fällig wird als für den (etwas kleineren) VW Polo. Doch wie viel Prozent günstiger sollte der Polo sein, damit er rational betrachtet als der bessere Leasing-Deal erscheint?

Die Grundlage für jeden Vergleich: Der Leasingfaktor


Zwar können das Bauchgefühl und der Vergleich mit anderen Leasingangeboten eine erste Einschätzung liefern – aber das war‘s dann auch schon. Um Leasingangebote wirklich vergleichbar zu machen, kann man sich jedoch eines Hilfsmittels bedienen: Leasingfaktor heißt das Zauberwort. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie ihn ganz einfach selbst berechnen können. Und außerdem: worauf Sie bei Vergleichen grundsätzlich achten sollten und wie Sie echte Leasing-Schnäppchen erkennen.

Die Voraussetzungen für das Berechnen des Leasingfaktors


Zunächst sei Ihnen eine Sorge genommen: Sie müssen kein Diplom-Mathematiker sein, um den Leasingfaktor berechnen zu können. Sie benötigen dafür lediglich zwei Zahlen: zum einen die monatliche Leasingrate, zum anderen den Listenpreis des Fahrzeugs, für das Sie sich interessieren. Etwaige Aufpreise für Sonderausstattungen dürfen Sie allerdings nicht unter den Tisch fallen lassen. Bleiben wir beim Beispiel VW Golf: Der Grundpreis für die aktuelle Baureihe liegt bei rund 18.000 Euro (Stand: September 2018), doch mit einigen sinnvollen Zusatzausstattungen und evtl. einer leistungsstärkeren Motorisierung wird schnell die 25.000-Euro-Marke erreicht.

Die Formel für den Leasingfaktor


Die eigentliche Formel für die Berechnung des Leasingfaktors ist relativ simpel: Sie teilen die monatliche Leasingrate durch den Fahrzeuglistenpreis und multiplizieren den errechneten Wert mit 100. Am Beispiel unseres Golfs: 199 (monatliche Leasingrate) geteilt durch 25.000 (Bruttolistenpreis) ergibt gerundet 0,0080. Multipliziert mit 100 ergibt sich ein Wert von 0,8 – das ist der Leasingfaktor.

Günstig oder teuer? So schätzen Sie den Leasingfaktor richtig ein


Der errechnete Leasingfaktor von 0,8 ist erst einmal nur eine Zahl. Um sie richtig einschätzen zu können, ist eine gewisse Orientierung notwendig. Zwar spricht man bei Leasingfaktoren von unter 1,0 von guten bis sehr guten Angeboten, so dass der Beispiel-Golf ein echtes Schnäppchen sein könnte – doch ist der Leasingfaktor, isoliert betrachtet, nur begrenzt aussagefähig.

Sehen wir uns vergleichsweise den erwähnten 3er BMW für 399 Euro im Monat an – und gehen wir dabei davon aus, dass es sich um einen BMW 318i mit relativ wenig Sonderausstattung und einem Listenpreis von rund 35.000 Euro handelt. Die Berechnung des Leasingfaktors erfolgt erneut nach obiger Formel: 399 geteilt durch 35.000 ergibt 0,011. Nach Multiplikation mit 100 steht auf dem Papier ein Leasingfaktor von 1,11 – kein schlechtes Angebot, aber vermutlich auch kein ganz besonderes Schnäppchen.

Doch darf man sich nicht täuschen lassen: Allgemeingültige Aussagen à la „Ein Leasingfaktor von unter 0,9 ist immer sehr gut“ sind mit großer Vorsicht zu genießen, da noch weitere Faktoren eine Rolle spielen – etwa die aktuelle Marktlage. Laufen beispielsweise Sonderaktionen der Hersteller, kann selbst ein Leasingfaktor von 0,8 noch relativ hoch sein – dann nämlich, wenn das identische Fahrzeug bei einem anderen Leasinganbieter bereits zu einem Leasingfaktor von lediglich 0,6 erhältlich ist. Der Leasingfaktor ist also hauptsächlich im direkten Vergleich von zwei oder mehr Autos aussagekräftig, hingegen weniger als absolute Größe. Was Sie beim Vergleich darüber hinaus beachten sollten, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Achten Sie darauf, was Sie vergleichen


Um nicht die sprichwörtlichen Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen, sollten Sie darauf achten, dass Sie auch wirklich Angebote betrachten, die objektiv vergleichbar sind.

Dies bedeutet zum Beispiel: identische Leasingparameter hinsichtlich jährlicher Fahrleistung und Gesamtdauer des Leasingvertrags. Planen Sie beispielsweise ein Leasing mit einer jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern über einen Zeitraum von 36 Monaten, dann sollten Sie bei allen Fahrzeugen in Ihrem Kostenvergleich exakt dieselbe Konstellation wählen, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.

Berücksichtigen müssen Sie auch, dass sich mit dem Leasingfaktor natürlich wunderbar ein bestimmtes, weitgehend identisch ausgestattetes Fahrzeugmodell von verschiedenen Leasinganbietern vergleichen lässt. Bei unterschiedlichen Fahrzeug- und Preissegmenten stößt der Leasingfaktor jedoch an seine Grenzen. Begehrte Premiumfahrzeuge, nach denen eine sehr hohe Nachfrage mit langen Lieferzeiten besteht, sind auch im Leasing oft etwas teurer. Demzufolge haben sie auch einen etwas höheren Leasingfaktor als eine gerade auslaufende Modellgeneration eines Herstellers aus dem mittleren Preissegment, deren Abverkauf mit speziellen Nachlässen und Sonderaktionen gefördert wird.

Freiwillige Anzahlungen oder All-Inclusive-Leasingpakete müssen individuell berücksichtigt werden


Manche Fahrzeuge sind auch mit speziellen Leasingpaketen erhältlich, bei denen zusätzliche Leistungen rund um das Auto bereits inklusive sind – also zum Beispiel Angebote inklusive Vollkasko-Versicherung oder ein Leasingvertrag, in dem während des Leasings die Wartungskosten übernommen werden.

Solche Konstellationen machen das Vergleichen etwas aufwendiger. Hier lohnt sich dann in jedem Fall ein individueller Blick bzw. das „Herausrechnen“ der enthaltenen Zusatz-Services. Gleiches gilt selbstverständlich auch, im Falle von „Leasing mit Sonderzahlung“ freiwillig eine Anzahlung geleistet wird.

Achten Sie außerdem auf eventuelle Zusatzkosten, die neben der reinen Leasingrate entstehen. Die einmalig anfallenden, sogenannten Bereitstellungs- und Auslieferungskosten für das Fahrzeug können sich von Leasingfirma zu Leasingfirma erheblich unterscheiden. Und noch etwas sollten Sie berücksichtigen: Leasingangeboten, die sich ausschließlich an gewerbliche Abnehmer richten, liegen häufig andere Kalkulationen zugrunde als Angeboten, die auch für ein privates Leasing genutzt werden können. Ein Gewerbeleasing ist daher hinsichtlich des Leasingfaktors nur bedingt mit einem Privatleasing vergleichbar.

Fazit


Richtig angewandt, ist der Leasingfaktor ein erstklassiges Vergleichswerkzeug, wenn Sie auf die Vergleichbarkeit der Fahrzeuge und Konditionen achten. Außerdem sollten Sie sich bewusst machen, dass der Leasingfaktor zwar ein wichtiger Indikator, aber auch nicht alleine den Ausschlag geben sollte. Entscheidend ist schließlich auch ein seriöser Leasingpartner mit Erfahrung, auf den man sich langfristig verlassen kann.

Sie haben weitere Fragen rund ums Leasing oder sind auf der Suche nach einem ganz bestimmten Angebot? Sprechen Sie uns an, unsere Leasing-Experten sind jederzeit gerne für Sie da!

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