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Wo das Fahren kostet: Die wichtigsten Maut-Regelungen in den Nachbarländern

AUTOR: REDAKTION | 28. JUNI 2018


Wo das Fahren kostet: Die wichtigsten Maut-Regelungen in den Nachbarländern

Vignettenpflicht und Mautgebühren in den Nachbarländern

Während sich in Deutschland lediglich die Lkw-Maut bereits durchgesetzt hat und die Einführung einer Pkw-Maut noch kontrovers diskutiert wird, ist letztere in vielen europäischen Nachbarstaaten schon längst gang und gäbe. Besonders vor der Fahrt in den Urlaub sollten Sie sich daher genauestens über die Mauterhebung in den Reiseländern informieren.

Mautgebühren und Vignettenpflicht in den Nachbarländern

In zahlreichen europäischen Nachbarländern gibt es bereits seit Jahren oder Jahrzehnten spezielle Mautregelungen für Autos und Wohnmobile. Nicht nur für das Benutzen von Autobahnen wird hier Maut erhoben, auch das Befahren von bestimmten Alpenpässen oder das Durchfahren von manchen, längeren Tunneln ist mautpflichtig. Die Bezahlung kann beispielsweise durch den Erwerb einer Klebevignette für die Windschutzscheibe erfolgen, die für einen bestimmten Zeitraum gültig ist. Auch die Abrechnung mittels eines elektronischen Transponders, der hinter der Windschutzscheibe angebracht werden muss, ist in manchen Ländern üblich.

Jedes Land hat eigene Mautregelungen

Die Mautregelungen in den unterschiedlichen Ländern sind keinesfalls einheitlich, daher sollten Sie sich umfassend über die Richtlinien und Kosten des für Sie zutreffenden Reiselandes informieren. Die Höhe der Maut berechnet sich häufig nach der Art des Fahrzeugs oder dem zulässigen Gesamtgewicht. In einigen Ländern erfolgt die Mauterhebung abhängig von der gefahrenen Strecke erst ab einer bestimmten zulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs, liegt das Gesamtgewicht darunter, wird per Vignette tage- oder monatsweise abgerechnet. Zudem gelten in vielen Ländern komplizierte Sonderregelungen zur Einstufung des Fahrzeugs in eine bestimmte Fahrzeugklasse. Beispielsweise ist in Slowenien die Höhe des Fahrzeugs über der Vorderachse ausschlaggebend für die Einstufung in die jeweilige Fahrzeugklasse. Zudem ist für die Einstufung des Fahrzeugs als Wohnmobil hier nicht von Belang, ob das Fahrzeug in den Zulassungspapieren als solches klassifiziert wurde, sondern ob sich im Fahrzeug eine festinstallierte Campingausstattung befindet oder nicht. In Polen hingegen werden für Wohnmobile mit Zwillingsreifen oder mit Doppelachsen höhere Mautsätze fällig, zudem ist hier das Gewicht entscheidend.

Beispiel Österreich – Vignettenpflicht und Streckenmaut

In Österreich sind die meisten Schnellstraßen und Autobahnen vignettenpflichtig. Zudem gibt es verschiedene Sondermautstrecken, für die eine separate Gebühr gezahlt werden muss. Dies betrifft beispielsweise Strecken, die von Deutschland aus vielfach für die Fahrt nach Italien genutzt werden, etwa die Brennerautobahn oder die Tauernautobahn mit dem Tauerntunnel. Auch für weitere Tunnel und verschiedene Passstraßen wird in Österreich eine separate Gebühr erhoben, beispielsweise für den Arlbergtunnel, den Felbertauerntunnel oder die Großglockner Hochalpenstraße.

Tipp: Vignetten schon vor der Reise erwerben

Viele Vignetten, beispielsweise für die Reise nach Österreich oder in die Schweiz, können auch vorab bereits in Deutschland erworben werden, beispielsweise in den Geschäftsstellen von Automobilclubs im Internet oder neuerdings teilweise auch als sogenannte Online-Vignette, die nicht mehr aufgeklebt werden muss. Diese Vorgehensweise kann gegenüber dem Erwerb vor Ort viel Stress und Aufwand ersparen. Auch Vignetten für Tschechien oder die Slowakei, sowie das digitale Streckenmaut-Ticket für die Brennerautobahn (Videomaut), können zum Teil auf diese und ähnliche Weise vorab erworben werden.

Erhebliche Strafen bei Mautverstößen

Werden Sie in den Nachbarländern auf mautpflichtigen Strecken ohne eine gültige Vignette erwischt, so werden in der Regel erhebliche Geldstrafen fällig. In Österreich werden Bußgelder ab 120 Euro erhoben, ähnlich verhält es sich in der Schweiz und in Tschechien. In Slowenien können sogar Geldstrafen von 300 bis 800 Euro erhoben werden, wenn Sie ohne gültige Vignette erwischt werden. Meist lohnt es sich nicht, die mautpflichtigen Strecken oder Tunnel zu umfahren, da sich hierdurch oft erhebliche Umwege ergeben oder Strecken deutlich komplizierter sind, als der Weg über die Autobahn bzw. die mautpflichtige Strecke. Vor allem dann, wenn Sie schnell vorankommen wollen, lohnt es sich daher meistens, in den sauren Apfel zu beißen und die Maut zu bezahlen.

Richtiges Verhalten an Mautstationen

Mautstationen werden in der Regel frühzeitig durch Verkehrszeichen angekündigt. Sie sollten sich in diesem Fall möglichst früh in die richtige Spur einordnen und keinesfalls andere Fahrspuren benutzen, um bei stockendem Verkehr schneller voranzukommen, beispielsweise die für Lkw. Einige Mautstationen, zum Beispiel in Italien, verfügen sowohl über Automaten als auch über Schalter mit Personal. Wenn Sie sich unsicher sind, wie die Automaten richtig zu bedienen sind, wählen Sie lieber den Schalter. In vielen Ländern ist das Rückwärtsfahren oder Wenden innerhalb von Mautstationen verboten und kann mit einem hohen Bußgeld geahndet werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise in Italien Bußgelder von über 400 Euro anfallen. Müssen Sie, aus welchen Gründen auch immer, in der Mautstation umdrehen oder diese wieder verlassen, so sollten Sie sich zuvor unbedingt an das Personal wenden, um keine Strafe oder einen Unfall zu riskieren.

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