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Die Distanz gewahrt: So funktioniert der Abstands-Tempomat

AUTOR: REDAKTION | 21. APRIL 2018


Die Distanz gewahrt: So funktioniert der Abstands-Tempomat

Wie der Abstands-Tempomat funktioniert und den Fahrkomfort erhöht

Ein Abstands-Tempomat, auch als Abstands-Regeltempomat, automatische Distanzregelung oder international als Adaptive Cruise Control bezeichnet, ist eine technische Einrichtung in Kraftfahrzeugen, die es ermöglicht, automatisch einen bestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten. Der Abstands-Tempomat ist dabei Teil der Geschwindigkeitsregelanlage, die häufig mit weiteren Fahrassistenzsystemen, wie beispielsweise einem Notbremsassistenten, ausgestattet ist.

Abstands-Tempomat soll den Fahrkomfort erhöhen

Ein Abstands-Regeltempomat soll vor allem den Komfort für den Fahrer erhöhen, ihn entlasten und für mehr Sicherheit sorgen. Besonders auf langen Autobahnetappen bieten die Systeme einen erheblichen Komfortgewinn. Abstands-Tempomaten werden nicht nur bei Personenwagen verbaut, sondern kommen auch bei Lastwagen zum Einsatz. Speziell in diesem Fall entlastet das System den LKW-Fahrer bei Autobahnfahrten erheblich, da dieser häufig einem anderen Lastwagen über eine längere Strecke folgt, ohne dass sich die Möglichkeit zum Überholen bietet.

Wie der Abstands-Regeltempomat funktioniert

Ein Abstands-Regeltempomat ist eine Erweiterung des klassischen Tempomaten, wie er bereits seit Jahrzehnten in Kraftfahrzeugen verbaut wird. Um zusätzlich einen bestimmten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einhalten zu können, muss er mit einem System verbunden sein, dass die anderen Fahrzeuge auf der Fahrbahn, inklusive ihrer Position und Geschwindigkeit, erfassen kann. Fahrzeuge mit automatischer Distanzregelung sind zu diesem Zweck mit einem Sensor an der Fahrzeugfront ausgestattet. Häufig ist hierzu das Kühlergitter an entsprechender Stelle unterbrochen, zumeist mittig im unteren Bereich, einige Hersteller bringen den Sensor auch unauffälliger unter. Über den Sensor können die technischen Systeme andere Fahrzeuge erfassen und die Informationen entsprechend verarbeiten. Der Abstands-Regeltempomat kann die Geschwindigkeit entsprechend anpassen, wenn das vorausfahrende Fahrzeug langsamer wird, damit das eigene Fahrzeug den vorgegebenen Sicherheitsabstand einhalten kann. Sie als Fahrer brauchen nicht mehr manuell in das Geschehen eingreifen. Die gewünschte Reisegeschwindigkeit bei Autobahnetappen und den gewünschten Abstand können Sie in der Regel bequem über Tasten am Lenkrad vorgeben und verändern. Manuelles Eingreifen, beispielsweise starkes Abbremsen durch den Fahrer, hat jedoch stets Vorrang vor den automatischen Assistenzsystemen des jeweiligen Fahrzeugs.

Radar oder Lidar – die verschiedenen Systeme

Zur Fahrzeugerfassung kommen zumeist Radarsensoren zum Einsatz. Daneben existieren weitere Systeme wie die Erfassung mittels Kameras, oder sogenannte Lidar-Systeme, die mit Lichtstrahlen im Infrarotbereich arbeiten. Radarsysteme arbeiten mit Radarstrahlung von geringer Leistung. Die Sensoren dienen häufig auch der Erfassung von Fahrzeugen und anderen Objekten in Verbindung mit einem Notbremsassistent. Doch wie bei jedem technischen System sollten Sie sich als Fahrer nicht hundertprozentig auf die Technik verlassen, denn auch die besten Sensoren könnten einmal ein Objekt nicht erfassen und darüber hinaus auch die Gesamtsituation nicht so vollumfänglich einschätzen wie Sie. Radarsensoren können vor allem bei starkem Schneefall oder Eisregen ihre Funktionstüchtigkeit einbüßen, weil sich eine Schneeschicht vor dem Sensor sammelt oder der Sensor vereist. Der Fehler wird dem Fahrer üblicherweise im Display angezeigt und Systeme wie der Abstands-Regeltempomat werden dann deaktiviert.

Individuelle Bezeichnung je nach Hersteller

Um ihre Systeme in puncto Abstands-Regeltempomat gegenüber denen anderer Hersteller abzugrenzen, verwenden Automobilbauer häufig individuelle und wohlklingende Namen für das jeweilige System. Mercedes-Benz brachte beispielsweise bereits im Jahre 1999 einen Abstands-Regeltempomaten auf den Markt und bezeichnet das System als „Distronic“. Honda bot ein entsprechendes System erstmals im Jahre 2003 unter der Bezeichnung „Intelligent Highway Cruise Control“ an, im Hause Mazda wird der Abstands-Regeltempomat als „Mazda Radar Cruise Control“ bezeichnet.

Immer aufmerksam bleiben

Kritische Stimmen behaupten, dass Autofahrer durch Assistenzsysteme wie den Abstands-Tempomaten unaufmerksamer werden und dem Verkehrsgeschehen weniger konzentriert folgen. Keinesfalls sollten Sie sich dazu verleiten lassen, nebenher andere Tätigkeiten als das Fahren auszuführen. So lenkt beispielsweise das Tippen auf dem Smartphone erheblich vom Verkehrsgeschehen ab. Schnell verfestigt sich bei Autofahrern der Gedanke, das Fahrzeug würde es schon richten, also beispielsweise in einer Notsituation rechtzeitig bremsen, den erforderlichen Abstand schon einhalten, je nach System auch Verkehrszeichen erkennen und die gefahrene Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Doch jedes technische System kann einmal eine Fehlfunktion haben oder komplett ausfallen. Der Fahrzeugführer sind und bleiben Sie selbst und es liegt in der Verantwortung des Fahrzeugführers, das Kraftfahrzeug stets sicher und umsichtig zu führen. Auch bei Verwendung von automatischen Assistenzsystemen wie dem Abstands-Tempomaten müssen Sie deshalb immer umsichtig fahren, das Verkehrsgeschehen aufmerksam beobachten und jederzeit in der Lage sein, das Fahrzeug in einer Notsituation rechtzeitig zum Stillstand zu bringen.

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