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Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung fürs Auto: Das sind die Unterschiede

AUTOR: REDAKTION | 18. SEPTEMBER 2017


Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung fürs Auto: Das sind die Unterschiede

Das Auto ist für viele Menschen weit mehr als nur ein reiner Gebrauchsgegenstand. Denn der eigene Wagen sagt auch viel über den Besitzer aus. In Deutschland wird allgemein sehr viel Wert darauf gelegt, dass der PKW gut gepflegt wird. Regelmäßiges Waschen und die Pflege des Lacks sind für viele hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Natürlich ist auch die Versicherung entscheidend.

Im Wesentlichen haben Sie dabei zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihren Wagen mit dem Teilkaskoschutz und zum anderen mit dem Vollkaskoschutz versichern lassen.

Bei einem alten Fahrzeug mit einem geringen Wert bleibt außerdem die Möglichkeit, nur eine Haftpflichtversicherung abzuschließen – dies ist gewissermaßen die absolute Pflichtversicherung für jeden Autofahrer, da sie für diejenigen Schäden einspringt, die man anderen Verkehrsteilnehmern zufügt.

Durch die Versicherungspflicht bleibt Ihnen ohnehin keine andere Wahl, als sich mit diesem Thema vertraut zu machen. Wer sich auskennt kann außerdem viel Geld sparen.

Der Umfang der Teilkaskoversicherung

Viele Autobesitzer schließen eine Teilkaskoversicherung ab. Denn durch sie ist der Wagen einerseits gut geschützt, die Kosten sind jedoch oft etwas geringer als bei der Vollkasko. Entscheiden muss dies im Endeffekt jeder selbst, pauschal lässt sich allerdings sagen, dass diese Versicherung oft für PKWs geeignet ist, die einen „mittleren“ Wert haben. Solange es sich bei Ihrem Wagen also nicht um einen Neuwagen, einen speziellen „Exoten“ oder aber ein fast schon „schrottreifes“ Auto mit geringem Restwert handelt, können Sie mit einer solchen Teilkasko nicht allzu viel falsch machen.

Der Versicherungsschutz schützt Sie dann beispielsweise auch vor Bränden und Explosionen. Nun mögen Sie sich vielleicht fragen, warum es in Ihrem Auto zu einem Brand oder einer Explosion kommen soll. Das ist jedoch weitaus weniger weit hergeholt, als es zunächst klingen mag. Bereits durch einen einfachen Kabelbrand kann so etwas verursacht werden. Daneben wird auch der Diebstahl des gesamten Fahrzeugs oder nur einzelner Teile versichert. Unwetterschäden und Wildschäden sind ebenfalls abgedeckt. Wer möchte, kann außerdem seinen PKW gegen Marderschäden versichern lassen. Hier müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie in einem Gebiet leben, in dem das Sinn macht. Besonders in ländlichen Umgebungen, ist das natürlich häufig der Fall. Wenn in Ihrer Gegend hingegen häufig PKWs aufgebrochen werden, kann eine Abdeckung von Glasschäden über die Teilkaskoversicherung sinnvoll sein.

Die Unterschiede zur Vollkasko

Die Teilkaskoversicherung haftet nicht für Schäden, die durch Vandalismus entstanden sind. Dazu gehören häufig abgetretene Autospiegel. Auch Kratzer an dem Wagen, die durch eine andere Person mutwillig verursacht werden, sind nicht abgedeckt. Besonders wichtig: Ebenso bestehen keine Ansprüche, wenn der Halter die Schäden am eigenen Auto selbst verursacht hat, also bei einem selbst verschuldeten Unfall. Die Vollkaskoversicherung bietet hier einen wesentlich umfangreicheren Schutz. Natürlich macht sich das auch im Preis deutlich bemerkbar. Sie ersetzt dafür jedoch auch alle Schäden an dem Wagen. Damit sind nicht nur die Leistungen der Teilkasko, sondern darüber hinaus auch die Schäden durch Vandalismus und die Unfallschäden gemeint.

Dieser umfangreiche Schutz ist zwar ausgesprochen beruhigend für den Fahrzeughalter, lohnt sich auf der anderen Seite häufig aber auch nur dann, wenn das Auto relativ neu ist. Viele Autofahrer wählen für ihren Neuwagen in den ersten Jahren eine Vollkaskoversicherung und steigen dann nach einigen Jahren auf eine Teilkasko um. Ein guter Rat in diesem Zusammenhang: Wenn der Wagen per Leasing läuft oder mit einem Kredit finanziert wurde, sollte unbedingt eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden. Denn dann ist ein guter Schutz besonders wichtig – schließlich „gehört“ das Fahrzeug in diesem Fall nicht dem Nutzer, sondern zumindest teilweise der Bank beziehungsweise dem Leasinggeber. Im Falle eines Unfalls kann dies ohne entsprechende Vollkasko sonst zu massiven finanziellen Schwierigkeiten führen.

Die Versicherungskosten

Die Versicherung fordert natürlich einen jährlichen Beitrag für ihre Leistung, auch wenn es gar nicht zu einem Schadensfall kommt. Da es in Deutschland eine Versicherungspflicht für PKWs gibt, haben Sie ohnehin keine andere Wahl, als Ihren Wagen versichern zu lassen. Aber natürlich ist es dennoch zu empfehlen, die Kosten dafür so gering wie möglich zu halten. Dafür ist natürlich interessant, wie sich der zu zahlende Betrag überhaupt zusammensetzt. Zunächst ist der genaue Wagentyp entscheidend. Selbst bei gleicher Motorisierung können sich hier immense Unterschiede ergeben. Diese entstehen durch Unfallstatistiken. Beispielsweise tendieren junge männliche Fahrer nicht selten zu einem kostengünstigen Modell, das dennoch eine große Motorleistung mitbringt. Diese Kombination führt leider statistisch überdurchschnittlich häufig zu Unfällen, diese PKWs sind somit bei der Versicherung als sehr kostenintensiv eingestuft. Wer sich hingegen für einen klassischen „Familienwagen“ oder ein typisches „Rentnerfahrzeug“ entscheidet, kann bei der gleichen Versicherungsleistung oft sehr viel geringere Beträge erwarten.

Viele schadenfreie Jahre sind ebenfalls förderlich, genauso wie das Vorhandensein einer eigenen Garage. Denn diese schützt nicht nur vor Hagelschäden, sondern auch vor Diebstahl. Je älter der Fahrzeughalter ist, desto günstiger wird es außerdem. Vergleichen Sie die Leistungen und Kosten der Versicherungen unbedingt, hier kann viel Geld gespart werden.

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