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Die Überführung: Zusatzkosten beim Autokauf

AUTOR: REDAKTION | 18. SEPTEMBER 2017


Die Überführung: Zusatzkosten beim Autokauf

Was beinhalten Überführungskosten beim Autokauf?

Der Kauf eines Neuwagens ist häufig mit zähen Verhandlungen beim Kaufpreis verbunden. Zwar locken viele Hersteller mit Rabatten und Nachlässen, doch kommen oft ganz am Ende noch Überführungskosten hinzu, die den Preis nach oben treiben. Zu den Überführungskosten zählt der eigentliche Transport vom Werk bis hin zum Händler, wo das Auto vom Kunden abgeholt wird. Die Lieferung übernimmt dabei in den meisten Fällen ein Spediteur per Zug oder LKW. Außerdem erhalten Neuwagen vor der Auslieferung nochmals eine gründliche Reinigung im Innen- wie auch Außenbereich. Zudem wird das Fahrzeug so eingerichtet, dass der Käufer direkt losfahren kann.

Welche Kosten fallen an?

Die Kosten für eine Überführung eines Fahrzeugs fallen unterschiedlich hoch aus. Sie können von ein paar hundert Euro bis hin zu einigen tausend Euro (bei Luxusmarken) reichen. Die Preisgestaltung ist von Faktoren abhängig wie der Marke, dem jeweiligen Modell, dem Wohnort bzw. der Auslieferung und ob zum Beispiel noch ein zusätzlicher Service (erste Inspektion gratis) gewährt wird. Bevor Sie einen Kaufvertrag für einen Neuwagen abschließen, sollten Sie sich die Kosten genau auflisten lassen, besonders die Überführungskosten werden gerne nur am Rande erwähnt oder befinden sich auf einer gesonderten Seite im Kleingedruckten. Händler sind dabei verpflichtet, alle Kosten transparent zu halten und übersichtlich zu gestalten. Da die Fahrzeuge in unterschiedlichen Städten hergestellt werden, sind die Strecken einer Zustellung unterschiedlich lang. Egal, mit welchem Transportmittel ein Neufahrzeug zur Auslieferung gebracht wird, diese Kosten werden immer auf den Käufer umgelegt. Bei einem Kleinwagen sind die Überführungskosten meistens geringer als bei einer teuren Luxuslimousine.

Händler locken mit Selbstabholung

Viele große Hersteller bieten ihren Kunden an, ihr zukünftiges Fahrzeug direkt ab Werk abzuholen. Eine solche „Werksabholung“ soll für den Käufer ein besonderes Erlebnis darstellen und einen engeren Bezug zum Hersteller bringen. Allerdings sind die Überführungskosten dadurch oft nur minimal geringer, auch wenn der Händler dadurch viel weniger Arbeit und Aufwand hat. Häufig erhalten Sie als Kunde dafür eine Art Tageskarte und können dadurch zum Beispiel eine kostenlose Werksbesichtigung erleben oder ein Blick ins jeweilige Automuseum (falls vorhanden) werfen und teilweise ist auch eine entsprechende Verpflegung inkludiert. Die Gebühren sind meistens unumgänglich und viele Händler haben hier kaum Spielraum für Nachlässe. Wenn Sie langjähriger Stammkunde in einem Autohaus sind, kann vielleicht bei gutem Verhandlungsgeschick noch ein Servicegutschein herausspringen. Die endgültige Entscheidungsgewalt liegt dabei beim zuständigen Vertragshändler.

Genaue Auflistung im Kaufvertrag

Wird ein Kaufvertrag über ein Fahrzeug geschlossen, bekommen die Überführungskosten einen eigenen Posten. Sollten generell Extraleistungen ausgehandelt werden, dann empfiehlt es sich, diese dann auch genau im Vertrag aufzulisten, wie zum Beispiel eine volle Tankfüllung bei Übergabe des Fahrzeugs, ein Satz Fußmatten oder ein zusätzlicher Satz Reifen. Da der Automarkt zum Teil hart umkämpft ist, sind viele Händler bereit dem Kunden entgegen zu kommen und zusätzliche Leistungen zu gewähren. Allerdings müssen Sie dafür selbst aktiv werden und passende Argumente finden, denn kein Händler hat etwas zu verschenken.

Vorführfahrzeuge und Tageszulassungen

Haben Sie sich beim Autokauf für ein Vorführmodell oder ein Fahrzeug mit Tageszulassung entschieden, fallen normalerweise keine separaten Überführungskosten an, da das Modell meistens schon auf dem Hof oder in unmittelbarer Nähe zur Verfügung steht. Zwar hat der Händler auch hier etwas Aufwand und Kosten, um das Fahrzeug dem Kunden zu übergeben, doch werden diese relativ geringen Ausgaben in den eigentlichen Verkaufspreis gleich mit eingerechnet. So wissen Sie als Kunde am Ende genau, was Sie zu zahlen haben. Generell sollten Sie beim Fahrzeugkauf im Vorfeld genau auf die Kosten achten, gerade die mehr oder weniger versteckten „Nebenkosten“ können zum Teil bis zu zehn Prozent des eigentlichen Kaufpreises ausmachen. Auch wenn der Händler im Vorfeld einen großzügigen Rabatt verspricht, können immer versteckte Kosten vorhanden sein, die noch zusätzlich zu zahlen sind.

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