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Das Elektroauto: Wirklich so sauber wie sein Ruf?

AUTOR: REDAKTION | 12. AUGUST 2017


Das Elektroauto: Wirklich so sauber wie sein Ruf?

Elektroautos gelten gemeinhin als besonders umwelt- und klimafreundlich. Doch stimmt das überhaupt?

Differenzierte Betrachtung ist wichtig

Abgase hier, Emissionen dort: Nicht zuletzt der Abgasskandal, dessen Nachwirkungen die Automobilbranche nach wie vor bestimmen und der unter anderem auch zur aktuellen Umweltprämie geführt hat, hat das Thema Elektromobilität ins Blickfeld gerückt. Auch neu vorgestellte Modelle, etwa das lang erwartete Model 3 des US-amerikanischen E-Auto-Vorreiters Tesla tragen ihr Übriges dazu bei. Eine Entwicklung, die sich natürlich auch im Leasing in Form von entsprechenden Leasingangeboten für Elektrofahrzeuge widerspiegelt. Doch sind die derzeit verfügbaren Elektroautos in Sachen Sauberkeit, Umweltschutz und Klimafreundlichkeit wirklich schon das Nonplusultra – eine „schöne neue Elektrowelt“ also gewissermaßen? Zeit, den Dingen einmal etwas genauer auf den Grund zu gehen. Und dabei zeigt sich, dass leider (noch) nicht alles grün ist, wo Elektromobilität draufsteht.

Sehr großer Energiebedarf bei der Batterie-Produktion

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass auch bei der Produktion von Elektroautos natürlich jede Menge Energie verbraucht wird und unter anderem CO2 entsteht. Ein besonderes Problemfeld stellen bei E-Fahrzeugen typischerweise die Batterien dar. Hier wird einerseits bei der Herstellung des Energiespenders sehr viel Kohlendioxid erzeugt – einige Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor mehrere Jahre im normalen Betrieb unterwegs sein könnte, um die gleiche Menge an CO2 auszustoßen. Andererseits werden für die Herstellung der derzeit in Elektroautos verwendeten Akku-Typen zum Teil sehr spezielle Rohstoffe und Ausgangsmaterialien benötigt. Darunter fallen etwa die so genannten „seltenen Erden“. Dabei handelt es sich um spezielle Metalle wie zum Beispiel Lanthan, deren Gewinnung und Abbau teilweise problematisch ist – sowohl mit Blick auf den Umweltschutz und die Klimafreundlichkeit als auch auf die Arbeitsbedingungen in den Ländern, in denen diese seltenen Erden hauptsächlich gewonnen werden können. Einmal hergestellt, lassen sich die Batterien leider auch nicht ewig nutzen. Experten gehen von typischen Nutzungszeiten von rund sechs bis acht Jahren aus. Da die Akkus langsam, aber kontinuierlich an Kapazität verlieren, leidet nach und nach die mögliche Reichweite und irgendwann ist die Batterie für den Einsatz im Fahrzeug nicht mehr geeignet. Zwar gibt es mögliche „Anschlussverwendungen“ für ausgediente Elektroauto-Batterien, etwa als Zwischenspeicher-Batterie im Haus, dennoch kommt der Zeitpunkt, an dem sich die Frage nach der aufwendigen Entsorgung und/oder dem Recycling der Batterie stellt.

Strom kommt zum überwiegenden Teil nicht aus erneuerbaren Energien

„Lokal emissionsfreie Mobilität“ ist ein wichtiges Schlagwort rund um das Elektroauto. Und tatsächlich sind Elektrofahrzeuge hier gegenüber Benzinern oder Dieseln klar im Vorteil – zumindest solange man das Wort „lokal“ betont. Denn für eine umfassende Gesamtbetrachtung muss natürlich nicht nur in Erwägung gezogen werden, ob die Autos vor Ort direkt im Betrieb Schadstoffe ausstoßen, sondern es geht auch darum, wo der für das Aufladen benötigte Strom eigentlich genau herkommt und wie er produziert wird. Natürlich ist es eine schöne, wünschenswerte Vorstellung, die Akkus des Elektroautos alleine mit erneuerbaren Energien wie beispielsweise Windkraft oder Solarenergie zu laden. Dem steht allerdings zumindest noch die schnöde und nicht immer ganz so schöne Realität gegenüber: Laut der Zahlen des Umweltbundesamtes kommt in Deutschland derzeit erst rund 30 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Gut zwei Drittel des Stroms stammt aus konventioneller Energieerzeugung, also zum Beispiel aus Kohlekraftwerken und Kernenergie. Dadurch stoßen indirekt auch Elektrofahrzeuge viel CO2 aus und sind in diesem Punkt bei genauer Betrachtung keinesfalls per se bereits besser aufgestellt als ein Diesel oder Benziner.

LeasingTime meint:

Auch im Leasing spielt das Elektroauto zunehmend eine Rolle neben klassischen Angeboten mit Diesel oder Benziner. Dies gilt sowohl für reine Elektrofahrzeuge als auch für Benzin- oder Diesel-Hybride. Wie oben aufgezeigt, ist allerdings in Sachen Umwelt, Klima und Sauberkeit beim Elektroauto leider längst noch nicht alles Gold, was glänzt. Gerade die Batterieproduktion ist problematisch und extrem aufwendig; im täglichen Betrieb wird dies durch die wichtige Frage nach der Herkunft des Stroms zum Aufladen ergänzt. Hinzu kommen bekanntermaßen die Herausforderungen etwa beim Thema Reichweite und (öffentliche) Ladestationen, so dass Elektroautos zum aktuellen Zeitpunkt ohnehin noch nicht für jedes Fahrprofil eine geeignete Wahl darstellen. Wir empfehlen Leasing-Interessenten deshalb, sich bei der Auswahl eines neuen Leasingfahrzeugs nicht zu sehr von der aktuell stark aufgeheizten und emotionalisierten Diskussion leiten zu lassen. Sinnvoll ist es vielmehr, ein Auto auf Basis rationaler Fakten und mit Blick auf die tatsächlich geplante Nutzung auszuwählen. Ob dann am Ende ein Leasing für ein effizientes Diesel-SUV, einen Kompaktwagen mit modernem Turbobenziner, einen Hybrid-Kombi oder aber auch einen Elektroflitzer auf der Agenda steht, ist eine ganz individuelle Entscheidung und hängt von vielen Faktoren ab. Wir bieten Ihnen auf unserem Portal LeasingTime.de ganz bewusst eine möglichst breite Auswahl an Fahrzeugen verschiedener Hersteller und mit unterschiedlichen Antriebskonzepten. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, das für Sie am besten passende Auto auszuwählen und gleichzeitig von attraktiven Leasingraten zu profitieren.

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