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Gefahr im Außenspiegel: Der tote Winkel

AUTOR: REDAKTION | 10. AUGUST 2017


Gefahr im Außenspiegel: Der tote Winkel

Der tote Winkel hat in der Vergangenheit schon für zahlreiche Opfer im Straßenverkehr gesorgt. Nicht umsonst wird bei der Erlangung eines Führerscheins immer wieder darauf hingewiesen und der Schulterblick, der Unfälle vermeiden kann, vom Prüfer streng kontrolliert. Wir zeigen Ihnen, wie der tote Winkel beim Autofahren im Alltag zustande kommt und wie man schwere Zusammenstöße einfach vermeiden kann. Für Lkw-Fahrer gelten dabei besondere Regeln, die wir Ihnen ebenfalls aufzeigen werden. So kommen Sie sicher durch den Straßenverkehr.

Was ist der so genannte tote Winkel und warum ist er gefährlich?

Als umsichtiger Autofahrer sollte man nicht nur beobachten, was vor einem auf der Straße passiert – auch den hinteren und seitlichen Bereich sollte man gut überblicken. Da man nicht alle paar Sekunden nach rechts, links und hinten schauen kann, haben Autobauer drei wichtige Spiegel installiert. Dazu gehören die zwei Seitenspiegel und ein Rückspiegel. Die Seitenspiegel geben einen guten Überblick über die Geschehnisse, die seitlich hinter dem Fahrzeug stattfinden. Im Rückspiegel kann der Fahrer hingegen sehen, was direkt hinter seinem Fahrzeug passiert. Nach vorne hat der Autofahrer eines Pkws durch die große Frontscheibe natürlich ohnehin einen guten Überblick.

Der tote Winkel ist ein Bereich, in den man trotz Spiegel nicht einsehen kann. Dies gilt besonders für die Seitenspiegel am Fahrzeug. Fährt man geradeaus, befindet sich der tote Winkel etwa ab Höhe der Seitenspiegel und zieht sich in einem Dreieck diagonal nach hinten. Auch bei genauem Blick in den Seitenspiegel ist dieser Bereich für den Autofahrer nicht ersichtlich. Noch gefährlicher wird es beim Abbiegen, hier verlagert sich der tote Winkel beim Abbiegen in der Kurve.

Was können Sie tun, um Unfälle im Zusammenhang mit dem toten Spiegel zu vermeiden?

Um Unfälle zu vermeiden, gehört für jeden umsichtigen Autofahrer der Schulterblick beim Abbiegen oder Überholen dazu. Besonders auf der rechten Seite ist ein toter Winkel sehr gefährlich. Hier könnten sich zum Beispiel Radfahrer befinden, die beim Abbiegen geradeaus fahren wollen und mit denen man in der Kurve kollidieren könnte. Ein Schulterblick ermöglicht einen Überblick über den Bereich des toten Winkels, so dass man auch Objekte außerhalb der Spiegel erkennt. Deshalb sollten Sie immer beim Abbiegen und Überholen den Schulterblick durchführen, auch wenn er für Sie lästig erscheint. So vermeiden Sie schwere Unfälle und kommen sicher ans Ziel. Je größer eine Person seitlich vom Fahrzeug entfernt ist, desto größer ist der tote Winkel und die Wahrscheinlichkeit höher, dass Sie den Verkehrsteilnehmer nicht sehen.

Wie ist die besondere Lage bei Lkw-Fahrern beim toten Winkel?

Wenn Sie Lkw-Fahrer sind, müssen Sie besonders auf den toten Winkel achten. Durch die erhöhte Bauweise besteht ein toter Winkel bei Lastkraftwagen nicht nur seitlich, sondern auch vorne. Wenn man losfährt, kann man schnell Fußgänger und Radfahrer übersehen, die direkt vor dem Lkw stehen. Deshalb sollten Sie als Lkw-Fahrer besonders vorsichtig sein und langsam und umsichtig anfahren, aber auch Überholvorgänge und Kurven mit wenig Tempo befahren.

Wie sollten Sie sich beim Abbiegen verhalten?

Um Unfälle im Zusammenhang mit dem toten Winkel zu vermeiden, sollten Sie beim Abbiegen Folgendes beachten: Wenn Sie nach rechts abbiegen, sollten folgende drei Punkte immer beachtet werden: In den Innenspiegel schauen, in den rechten Außenspiegel schauen und der Schulterblick nach rechts. Der Schulterblick sollte dabei erfolgen, bevor man beim Abbiegen zu lenken anfängt. Biegt man nach links ab, ist das grundsätzliche Schema natürlich vergleichbar, nur dass man selbstverständlich in die linke Richtung (linker Außenspiegel, Schulterblick links) schauen muss.

Welche technischen Lösungen gibt es für tote Winkel?

Auf dem Markt gibt es einige technische Hilfen, die auch das Erkennen von Objekten in toten Winkeln über die Spiegel möglich machen. So sind viele neuere Fabrikate etwa mit speziellen Warnern ausgestattet, die dem Fahrer über eine Warnleuchte im Außenspiegel anzeigen, dass sich ein Objekt (etwa ein überholendes Auto) im Bereich seitlich hinter dem Fahrzeug befindet. Für Pkw-Fahrer gibt es zudem spezielle Zusatzspiegel, mit denen man sein Fahrzeug nachrüsten kann. Diese Spiegel ermöglichen eine weite Sicht und machen ein komfortableres und sicheres Fahren möglich. Auch für Lkw-Fahrer gibt es spezielle Spiegel, die sich zusätzlich am Fahrzeug oder unter den Seitenspiegeln befestigen lassen. Gesetzlich ist die Nutzung von diesen speziellen Zusatzspiegeln, die eine Rundumsicht ermöglichen, sogar vorgeschrieben. Noch mehr Sicherheit erhalten Lkw-Fahrer durch Front-Kameras, die auch einen guten Überblick über die Geschehnisse direkt vor dem Fahrzeug bieten.

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