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Meist ist im Durchschnitt nach etwa vier Jahren die Lebensdauer einer herkömmlichen Autobatterie abgelaufen. Denn mit der Zeit kann die Nennspannung der Batterie nicht mehr auf dem geforderten Wert gehalten werden. Besonders beim Starten des Wagens entstehen dann schnell Probleme. Muss die Batterie dann ersetzt werden, beginnt die Suche. Viele Autobesitzer merken alle paar Jahre erneut, dass sie eigentlich gar nicht wissen, auf was es bei der Auswahl ankommt.


Der Sinn der Autobatterie

Die Autobatterie ist essentiell für die Benutzung des Wagens. Kann sie die benötigte Nennspannung nicht mehr liefern, werden Sie Ihren Wagen entweder gar nicht oder nur noch unter erheblichen Schwierigkeiten starten können. Grund dafür ist, dass die Autobatterie elektrische Energie speichert und sie bei einer Zündung abgibt. Alle elektrischen Komponenten Ihres Wagens sind somit von der Batterie abhängig. Darunter fallen beispielsweise auch das Autoradio oder die Sitzheizung.


Wichtiger Unterschied bei der Auswahl: Gebraucht- oder Neuwagen?

Wenn Sie einen Neuwagen fahren, dann können Sie bei dem Kauf einer neuen Autobatterie eigentlich kaum etwas falsch machen. Denn hier ist es sinnvoll, einfach die bereits vorhandene Batterie nachzukaufen. Schließlich wurde sie auch von dem Hersteller Ihres Fahrzeugs als die beste Alternative ausgewählt. Fahren Sie hingegen einen Gebrauchtwagen, dann kann es sein, dass der Vorbesitzer die Batterie bereits getauscht hat. Im Zweifel ist dies sogar schon mehrfach erfolgt. Wurde dabei nicht das richtige, optimal passende Modell ausgewählt, kann das dem Wagen jedoch schaden. Um das fortan zu vermeiden, sollten Sie sich nun umso gründlicher informieren.


Die einfachste Methode: den Hersteller kontaktieren

Am einfachsten ist es oft, einfach den Kfz-Hersteller zu kontaktieren und nach der passenden Batterie zu fragen. Dabei sollten natürlich der genaue Typ des Autos, die exakte Motorisierung sowie das Baujahr bekannt sein. Auch die Nummer des Fahrgestells kann weiter helfen. Außerdem müssen Sie angeben, ob Sie einen Diesel oder einen Benziner fahren. Die Hersteller sind solche Fragen natürlich gewöhnt und ein geschulter Mitarbeiter wird Ihnen in der Regel schnell behilflich sein.


Die Batterie selbst auswählen

Wenn Sie Ihre neue Batterie selbst auswählen möchten, dann müssen Sie die folgenden Kriterien beachten. Die benötigte Spannung entscheidet, welche Batterie benötigt wird. Üblich sind hierfür 12 Volt. Ebenso muss der Kaltstartstrom, den die Batterie liefert, zu Ihrem Wagen passen. Dieser liegt im Normalfall zwischen 200 und 850 Ampere.
Beachten Sie außerdem, dass jede Batterie einen Plus- und einen Minuspol hat. Wenn Sie Ihre neue Batterie selbst anschließen möchten, müssen Sie unbedingt auf die Anschlüsse achten. Je nach Hersteller kann es nämlich sein, dass diese sich in der genau umgekehrten Position befinden wie bei Ihrem Vorgängermodell.

Auch die Befestigung muss bei dem Kauf einer Batterie beachtet werden. Im Zweifel kann die Batterie ansonsten nämlich nicht ausreichend befestigt werden. Informieren Sie sich am besten auch online über die Hersteller und die Qualität der einzelnen Batterien. Da es sich bei der Autobatterie um ein täglich beanspruchtes Verschleißteil handelt, ist eine gute Qualität besonders wichtig, damit Sie nicht bereits in zwei Jahren wieder vor dem gleichen Problem stehen.


Die Unterschiede der Batterien

Batterie ist nicht gleich Batterie. Auto ist schließlich auch nicht gleich Auto. Die unterschiedlichen Batterien können typischerweise zwischen 30 und 120Ah (Amperestunden) leisten. Wie Sie sehen, ist der Unterschied also gewaltig. Mit einer zu schwachen Batterie, wird sich Ihr Wagen verständlicherweise mit dem Start schwer tun. Für ein Kleinfahrzeug reicht hingegen eine kleinere Batterie vollkommen aus. Merken Sie sich somit die Faustregel: je größer mein Wagen, desto mehr Amperestunden muss die Batterie meist liefern können.

Auch die tatsächliche Größe der Batterie ist wichtig. Damit ist nicht die Stärke, sondern es sind vielmehr die Abmessungen des Batteriegehäuses gemeint. Die alte Batterie sollte deshalb sicherheitshalber immer mit einem Zollstock vermessen werden. Notieren Sie sich die Maße anschließend. Eine zu große Batterie wird sich vermutlich erst gar nicht einbauen lassen. Ein zu kleines Model könnte andererseits während der Fahrt verrutschen und damit den Motorraum Ihres Fahrzeuges beschädigen. Optimal ist es, sich an der aktuell eingebauten Batterie zu orientieren – sofern diese gut sitzend verbaut ist.

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