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Der Führerschein ist für die meisten Menschen ein Symbol der Freiheit. Jederzeit von einem an einen anderen Ort zu kommen, ist andererseits häufig unvermeidbar und wichtig, etwa auch im Job. Dabei nicht mehr auf andere Menschen angewiesen zu sein, ist natürlich traumhaft. Doch bis zu der Erfüllung dieses Traums sind zwei Prüfungen nötig.

In der praktischen Prüfung zeigt der Prüfling sein Können beim Fahren mit dem Auto. Neben dem Absolvieren der Fahrstunden ist es meist nur schwer möglich, sich selbst noch zusätzlich auf diese praktische Fahrprüfung vorzubereiten – abgesehen etwa von speziellen Verkehrsübungsplätzen. Bei der theoretischen Führerscheinprüfung, welche meist zuerst abgelegt werden muss, sieht das aber ganz anders aus. Wie genau auch Sie sich bestmöglich auf diese vorbereiten können, soll Ihnen im Folgenden gezeigt werden.


Wichtig: Üben, üben, üben

Wie bei jeder theoretischen Prüfung wird Ihnen auch hier vor allem das häufige Üben zum Erfolg verhelfen. Heute müssen dafür jedoch nicht mehr stapelweise Fragebögen zur Vorbereitung eingekauft werden. Programme und Apps erlauben die bequeme und oft sogar kostenlose Benutzung. Auf dem Smartphone geht das sogar im Alltag. Alternativ können jedoch auch die klassischen Fragebögen aus Papier verwendet werden. Diese werden dann am besten direkt von der Fahrschule bezogen. Online sind diese zwar teilweise günstiger zu bekommen, jedoch müssen Sie dann genau darauf achten, dass es sich wirklich um die aktuellste Auflage handelt. Im schlimmsten Fall könnten sich wichtige Verkehrsregeln geändert haben oder es wurden Neuerungen eingeführt. Damit wären Sie, obwohl Sie fleißig gelernt haben, nicht auf dem neusten Stand und bestehen deshalb eventuell die Prüfung nicht.


Richtiges Timing

Viele Fahrschüler sind der Meinung, dass es ausreichend ist, ein oder zwei Tage vor der Prüfung alle Bögen zu bearbeiten. Doch auf diese Art und Weise lernt das menschliche Gehirn kaum etwas. Damit kann es passieren, dass das Lernen genauso (wenig) effektiv gewesen ist, als wenn Sie überhaupt nicht gelernt hätten. Damit Sie wirklich etwas von der für das Lernen investierten Zeit haben, sollten Sie regelmäßig und mit eingeplanten Pausen lernen. Bereits 30 Minuten am Tag sind vollkommen ausreichend, wenn Sie dies für einen längeren Zeitraum machen. Ein oder zwei Tage vor der Prüfung haben Sie dann genug Zeit, die Aufgaben noch einmal entspannt und in Ruhe durchzugehen. Dabei können Sie ganz gezielt nach Aufgaben suchen, die Sie nicht beherrschen. Abgesehen davon, dass es sich dabei um eine wesentlich effektivere Art und Weise handelt zu lernen, werden Sie dadurch auch entspannter in die Prüfung gehen.


Die Prüfungsangst

Unter Prüfungsangst leiden bis zu einem gewissen Grad die meisten Menschen. Es handelt sich um eine absolute Stresssituation und die Angst zu „versagen“ ist groß. Die meisten Fahrschüler sind außerdem erst kurz vor der Volljährigkeit und die Panik, die Eltern zu enttäuschen ist dann allgegenwärtig. Auch durch die Tatsache, dass eine nicht bestandene Prüfung auch eine finanzielle Belastung darstellen kann, ist es absolut verständlich, dass sich die Prüflunge unter Druck gesetzt fühlen. Wird jedoch früh genug mit dem Lernen begonnen, kann sich der Fahrschüler sicher sein, dass er bestens auf die Prüfung vorbereitet ist. Die Unsicherheit kann dadurch meist sehr gut bekämpft werden. Die Prüfung wird dann insgesamt als sehr viel entspannter wahrgenommen. Auch wenn es nicht immer einfach fällt, den eigenen „inneren Schweinehund“ zu überwinden, ist es hier wichtig. Versuchen Sie sich, ganz ähnlich wie in der Schule auch, einen Plan anzulegen, wann Sie wie viel lernen möchten. Dieser Plan sollte unbedingt eingehalten werden. Auch regelmäßige Wiederholungen sind dabei zu berücksichtigen.


Die Prüfungssituation selbst

Wenn Sie sich gewissenhaft und bestmöglich vorbereitet haben, gilt es nun, die eigentliche Prüfungssituation zu meistern. Rufen Sie sich immer in Erinnerung, dass fast alle volljährigen Personen in Ihrem Bekanntenkreis die theoretische Führerscheinprüfung bereits bestanden haben. Unmöglich kann es also nicht sein … Versuchen Sie, am Abend vor der Prüfung nach Möglichkeit nicht mehr zu lernen. Machen Sie besser etwas Entspannendes oder treffen Sie sich mit Freunden. Am Tag der Prüfung sollten Sie darauf achten, etwas gegessen zu haben. Vielen Prüflingen fällt das aufgrund der Aufregung schwer, aber das Gehirn braucht die Nährstoffe, um optimal funktionieren zu können. Im Zweifel sollten Sie zu etwas möglichst geschmacksneutralem greifen. Erscheinen Sie pünktlich und mit zeitlichem Puffer bei der Anreise zu Ihrer Prüfung, aber auch nicht zu früh. Ansonsten könnte die Nervosität durch die Prüfungsatmosphäre noch verstärkt werden. Neben Sie sich ein stilles Wasser mit und rufen Sie sich ins Gedächtnis, dass Sie gut vorbereitet sind. Im Zweifel ist außerdem noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch eine Wiederholung der theoretischen Führerscheinprüfung ist alles andere als ein Beinbruch.

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