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Es ist ein Thema, das speziell Fahrer und Nutzer von Autos mit Dieselmotoren derzeit verunsichert: Einige Städte, darunter beispielsweise Stuttgart und Hamburg, diskutieren aktuell über Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge. Hintergrund dieser Entwicklung ist vor allem die Abgas- und Feinstaub-Thematik. Diese genießt gerade seit den Diskussionen um Diskrepanzen bei auf dem Prüfstand gemessenen und tatsächlich auf der Straße ausgestoßenen Emissionen bei einigen Dieseln in vielen Medien eine große Präsenz.

Muss man nun auch beim Leasing beziehungsweise als Leasingnehmer Angst haben, mit dem gerade erst frisch erhaltenen Fahrzeug möglicherweise schon bald nicht mehr in bestimmte Innenstadtbereiche fahren zu können? Und ist es überhaupt noch sinnvoll und zeitgemäß, sich jetzt beim Neuwagen-Leasing für einen Diesel zu entscheiden? Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass viele Sorgen größtenteils unberechtigt sind.


Geplante Fahrverbote betreffen nur ältere Diesel

Denn zunächst muss eines festgehalten werden – und das ist der wichtigste Punkt, gerade mit Blick auf Leasingfahrzeuge: Wird momentan über Fahrverbote diskutiert, so geht es dabei um Dieselfahrzeuge, die lediglich die alte Abgasnorm Euro 5 (oder noch niedriger) erfüllen. Bereits im September 2014 wurde jedoch die neuere Abgasnorm Euro 6 eingeführt – zunächst ab 1. September 2014 für neue Fahrzeugtypen, ab 1. September 2015 dann flächendeckend für alle neuen Fahrzeuge.


Aktuelle Leasing-Neuwagen erfüllen ausnahmslos die Euro-6-Norm

Das bedeutet gleichzeitig auch: Bei allen neuen Leasingfahrzeugen mit Dieselmotor, die Sie derzeit etwa bei LeasingTime.de leasen können, handelt es sich ausschließlich um Autos, die bereits die Euro-6-Norm erfüllen. Selbst wenn es also in absehbarer Zeit tatsächlich zu einzelnen, regional beschränkten Fahrverboten käme, so wären davon ausschließlich Fahrzeuge mit Euro 5 und niedriger betroffen. Aktuelle Dieselfahrzeuge oder auch solche, die etwa im letzten Jahr geleast wurden und derzeit gefahren werden, würden in diesem Fall in der Regel die angedachte „Blaue Plakette“ erhalten, die sich auf den Ausstoß an Stickoxiden (NOx) bezieht – gleichbedeutend mit freier Fahrt in den geplanten Verbotszonen.


Leasing ohne Sorge vor Wertverlust

Neben der Sorge vor Fahrverboten beschäftigt einige Dieselfahrer auch die Frage, ob es zu einer Wertminderung kommt und inwiefern sich die aktuellen Entwicklungen eventuell ungünstig auf den Wiederverkaufswert ihres Autos auswirken könnten. Ein Aspekt, der gerade für Fahrzeugkäufer durchaus seine Berechtigung hat. Doch hier kommt ein weiter Vorteil des Leasings in Spiel: Bei den von uns angebotenen Kilometerleasing-Verträgen besteht kein Restwertrisiko, da das Fahrzeug am Ende der vereinbarten Laufzeit einfach an den Leasinggeber zurückgegeben wird. Selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass es wider Erwarten zu weiteren, derzeit noch nicht absehbaren Einschränkungen für Dieselautos käme, stellt dies für den Leasingnehmer zumindest aus finanzieller Sicht kein Problem dar: Er gibt seinen Pkw am Ende der Leasinglaufzeit ja einfach zurück und muss sich über Aspekte wie die weitere Verwertung des Fahrzeugs oder den Restwert keinerlei Gedanken machen. Die meist relativ kurzen Laufzeiten von zum Beispiel 24 oder 36 Monaten schaffen zusätzliche Flexibilität ohne lange Bindung an ein Fahrzeug.


Individuell das passende Fahrzeug wählen

Auch wenn die aktuelle Medienberichterstattung oft hohe Wellen schlägt und manchmal der Eindruck entsteht, dass quasi ab morgen „alle Diesel verboten“ sind: Leasing-Interessenten, die derzeit mit einem neuen Diesel liebäugeln, können mit der Thematik grundsätzlich sehr entspannt umgehen. Aktuelle, neue Fahrzeuge sind von den derzeit geplanten, möglichen Fahrverboten ohnehin nicht betroffen und gleichzeitig entsteht durch ein Kilometerleasing selbst dann kein Risiko, wenn die Stimmung massiv gegen den Diesel kippen würde. Es empfiehlt sich also, die Wahl des Autos und des Antriebs auch weiterhin primär von den eigenen Vorlieben und Anforderungen abhängig zu machen. Und dies kann ganz individuell zur Entscheidung für einen Benziner, ein Plug-In-Hybridmodell, ein reines Elektrofahrzeug oder aber einen modernen, effizienten Euro-6-Diesel führen.

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