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Um den Lack vor Schmutz und Staub zu schützen, kann man ihn auf unterschiedliche Weise versiegeln. Eine Methode ist dabei die Politur mit Hartwachs, die wir Ihnen hiermit vorstellen wollen. Die Arbeit mit Hartwachs kann man gut selbst zuhause durchführen und zudem auf kostengünstige Weise die Oberfläche seines Fahrzeugs schützen. Darüber hinaus werden Flüssigkeiten wie etwa Regen schneller abgeleitet, so dass Schmutz sich gar nicht erst festsetzen kann. So muss man den Wagen nicht so oft in die Waschanlage fahren und spart damit zusätzlich Geld ein.


Was ist der Unterschied zwischen flüssigem und hartem Wachs?

Auch flüssiges Wachs kann für die Versiegelung der Fahrzeugoberfläche eingesetzt werden. Der Unterschied liegt in der Konsistenz beider Wachsformen. Flüssiges Wachs wird mit einer Sprühflasche auf den Lack aufgetragen und lässt sich so schneller und einfacher verteilen. Die Auftragung von Hartwachs benötigt hingegen mehr Zeit, allerdings hält auch die Versiegelung deutlich länger als bei seinem flüssigen Konkurrenten.


Wie wird Hartwachs auf der Oberfläche des Autos aufgetragen?

Bevor Sie das Hartwachs auf den Lack auftragen, sollten Sie zunächst die Oberfläche des Fahrzeugs gründlich reinigen. Dies ist besonders wichtig, da Wachs nur auf einer ordentlich gesäuberten Oberfläche wirkungsvoll aufgetragen werden kann. Befindet sich noch Schmutz auf dem Lack, wird er mit versiegelt und befindet sich später unter der Wachsschicht. Dabei kommen unschöne Flecken zum Vorschein, die man von Anfang an verhindern kann. Deshalb sollte man sich bei der Vorreinigung des Fahrzeugs genügend Zeit lassen und jeden Fleck genau entfernen. Ebenso muss die Oberfläche anschließend gut durchtrocknen.

Haben Sie das Fahrzeug einmal ganzflächig gesäubert, können Sie mit dem Auftragen des Hartwachses beginnen. Dabei sollte beachtet werden, dass das Wachs nur auf lackierte Autoteile aufgetragen werden sollte. Zum Schutz lassen sich Teile aus Glas oder Kunststoff abkleben. Ebenso wie eine Politur wird Hartwachs auf den Lack aufgetragen und anschließend auf der Fläche verteilt. Besonders nützlich ist dabei der Einsatz eines Mikrofasertuches. So verfährt man auf der kompletten Lackschicht des Autos. Zum Schluss sollte das Hartwachs antrocknen, damit die Versiegelung abgeschlossen ist. Ob die Versiegelung korrekt vorgenommen wurde, lässt sich ganz einfach überprüfen: Dazu kann man etwas Wasser über die betroffene Stelle tropfen lassen. Perlt dieses sofort ab, wurde der Wagen mit Hartwachs gut versiegelt.


Welche Vorteile hat die Versiegelung mit Hartwachs?

Hartwachs kann man schon zu günstigen Preisen im Baumarkt, an Tankstellen oder im Fachhandel für Autobedarf erwerben. Zudem ist diese Versiegelungsmethode kostengünstiger als beispielsweise eine Nanoversiegelung.

Allerdings hat Hartwachs auch eine kürzere Lebensdauer als die Versiegelung mit Nanopartikeln. In der Regel hält die Wachsschicht 2 bis 3 Monate. Ist man mit dem Fahrzeug öfters unterwegs, kann sich die Zeit verkürzen. Das Hartwachs schützt die Oberfläche vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung, Schmutz oder auch Regen. Zudem muss man mit dem Auto nicht mehr so oft in die Waschstraße, da durch den Lotoseffekt das Wasser einfach abperlt. Dabei nimmt es den anfallenden Schmutz auf der Oberfläche mit und spült ihn von der Lackoberfläche herunter. So behält der Lack eine Zeit lang seinen Glanz und muss nicht gereinigt werden.


Kann man die Versiegelung mit Hartwachs alleine durchführen?

Die Anwendung von Hartwachs ist ziemlich simpel, allerdings relativ zeitaufwendig. Nichts spricht gegen eine selbständige Versiegelung durch Hartwachs. Dazu sollte aber der Wagen gründlich gereinigt werden. Zusätzlich sollte man auch die Hinweise vom Hersteller auf den Hartwachsflaschen beachten. Aber auch von einem Profi kann man die Hartwachspolitur vornehmen lassen. Dies spart ordentlich Zeit ein, hat aber auch seinen Preis. Nach der Politur sollte man abgeklebte Stellen wieder von Klebeband befreien. Schon hat der Wagen einen neuen Glanz und ist die nächsten Monate gut vor Regen und Schmutz geschützt.


Fazit

Eine Pflege mit Hartwachs lohnt sich für Menschen, die zu einem günstigen Preis ihr Auto versiegeln und nicht mehr so oft in die Waschanlage fahren wollen. Natürlich kann eine Behandlung mit Hartwachs nicht mit einer hochprofessionellen Nanoversiegelung mithalten – die wiederum allerdings auch deutlich teurer ist. Der Vorteil ist zudem, dass sich Hartwachs auch ohne Profiwerkstatt selbst auftragen lässt. Dabei sollten Sie aber auf eine gründliche Reinigung des Fahrzeugs vor der Versiegelung achten und sich die nötige Zeit dafür lassen.

 

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