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Fahrzeugleasing als Existenzgründer

Viele Existenzgründer benötigen für ihr Business auch ein Fahrzeug. Oft bietet es sich dann schon allein aus steuerlichen Gründen an, ein Auto zu leasen, denn schließlich können die Raten in der Regel entsprechend als Ausgaben geltend gemacht werden. Und mit einem Leasing sind Gründer zudem in der Lage, mit einem neuen, repräsentativen Fahrzeug bei Kunden und Geschäftspartnern vorzufahren, was natürlich einen entsprechenden Eindruck erzeugt – je nach Branche ein durchaus wichtiger Aspekt.

Banken erwarten Sicherheiten

Allerdings ist eine Existenzgründung immer auch mit Risiken verbunden. Das wissen auch die Banken, und deswegen sind mit einem Fahrzeugleasing für Existenzgründer häufig bestimmte Auflagen und Voraussetzungen verbunden. Konkret geht es der Leasingbank hier um Sicherheiten – ein interessant klingender, plausibler Businessplan und eine „saubere“ Schufa-Auskunft alleine reichen leider nicht aus. Denn der Gründer hat zu Beginn seiner geschäftlichen Tätigkeit ja in vielen Fällen sehr stark schwankende Einnahmen. Ein Steuerbescheid liegt naturgemäß noch nicht vor und auch die betriebswirtschaftlichen Auswertungen des Steuerberaters oder des Neu-Unternehmers selbst sind noch relativ wenig aussagekräftig.

Insofern durchaus nachvollziehbar, dass die Kreditinstitute bei einem Fahrzeugleasing von einem Existenzgründer bestimmte Anforderungen erwarten. Der einfachste Weg, als Gründer ein Auto zu leasen, ist oft der über einen Bürgen, der über eine ausreichende Bonität verfügt. Das kann beispielsweise ein Verwandter, Freund oder Partner sein, der ein ausreichendes, festes Einkommen hat und dazu bereit ist, als Bürge in den Leasingvertrag für das Kfz aufgenommen zu werden.

Es klingt zwar im ersten Moment etwas paradox, aber unter bestimmten Umständen ist es durchaus auch möglich, als Existenzgründer für sich selbst zu bürgen: Dann nämlich, wenn man neben dem neu gegründeten, jungen Unternehmen noch über ein anderes Einkommen verfügt –also zum Beispiel nach wie vor an anderer Stelle parallel auch fest angestellt arbeitet. In einer solchen Konstellation ist es dann möglich, gewissermaßen selbst als Privatperson für das Leasing zu bürgen.

Fahrzeugleasing mit Kaution

Kommt eine Bürgschaft nicht in Frage oder möchte man als Gründer diesen Weg nicht gehen, so gibt es dennoch Möglichkeiten, ein Fahrzeugleasing abzuschließen. Eine dieser Möglichkeiten besteht darin, eine Kaution als Sicherheit zu hinterlegen. Meist verlangen die Banken hier dann eine Kaution in Höhe von etwa 20 bis 30 Prozent des jeweiligen Fahrzeugwertes. Je hochwertiger das Fahrzeug also ist beziehungsweise je höher der Listenpreis des Herstellers, umso höher ist auch die zu hinterlegende Kaution. Selbstverständlich erhält der Gründer die Summe nach vertragsgerechter Beendigung des Leasings, also nach Rückgabe des Autos am Ende der Leasing-Laufzeit, wieder zurück. Denn es handelt sich dabei ja nicht um eine zusätzliche Gebühr oder Zahlung, sondern lediglich um eine Sicherheit für den (hoffentlich nicht eintretenden) Fall, dass der Leasingnehmer seine monatlichen Leasingraten nicht mehr bezahlen kann. Ein gewisser Nachteil dieser Variante ist sicherlich, dass durch die Hinterlegung der Kaution Liquidität gebunden wird, die gerade in der Gründungs- und Startphase des noch jungen Unternehmens möglicherweise auch sehr gut anderweitig verwendet werden könnte. Auf der anderen Seite haben so auch frisch gegründete Firmen die Möglichkeit, von allen Vorteilen des Fahrzeugleasings zu profitieren.

Auch eine Anzahlung ist eine Option

Eine weitere Alternative ist übrigens, mit dem Leasinggeber eine entsprechend hohe Anzahlung für das Fahrzeug zu vereinbaren, meist in einer ähnlichen Größenordnung, also rund 20 bis 30 Prozent des Fahrzeugwerts. Oft wird diese Anzahlung im Leasing-Fachjargon auch als „Leasingsonderzahlung“ bezeichnet. Auch hier entsteht natürlich auf den ersten Blick ein Liquiditäts-Nachteil, der allerdings teilweise dadurch ausgeglichen wird, dass bei einer solch hohen Zahlung zu Beginn des Leasings dann die monatliche Leasingrate entsprechend niedriger ausfällt. Als zusätzliche Möglichkeit kann außerdem auch eine Bankbürgschaft in Erwägung gezogen werden. Hierzu ist es empfehlenswert, mit der jeweiligen Haus- oder Geschäftsbank zu sprechen.

Fakt ist auf jeden Fall: Auch für Existenzgründer gibt es viele Wege, die zu einem Fahrzeugleasing führen. Über aktuell verfügbare Leasingfahrzeuge verschiedenster Marken zu interessanten Konditionen können Sie sich direkt hier auf unserer Plattform Leasingtime.de informieren.

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