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1% Regelung bei Firmenwagen

AUTOR: REDAKTION | 22. MäRZ 2016


1% Regelung bei Firmenwagen

Pauschal versteuert: Die 1 % Regelung beim Firmenwagen

Zu den häufigsten Fragen rund um das Leasing, die uns von Interessenten erreichen, zählt regelmäßig immer wieder die Frage nach der so genannten 1% Regelung bei der Nutzung von Firmenwagen. Was sich dahinter genau verbirgt, welche Vorteile die Regelung haben kann und was beachtet werden sollte, damit beschäftigen wir uns im heutigen Blogbeitrag.


Private Nutzung eines geleasten Firmenwagens

Die 1 % Regelung kommt meist dann ins Spiel, wenn es darum geht, dass ein Firmenwagen zumindest teilweise auch privat genutzt wird. Das heißt, der Arbeitgeber überlässt dem Arbeitnehmer hier ein geschäftliches Auto beziehungsweise einen Dienstwagen und gestattet ihm ausdrücklich, dieses auch für private Fahrten zu verwenden.

Geldwerter Vorteil muss mit 1 % vom Listenpreis des Autos versteuert werden

Viele Arbeitnehmer halten dies verständlicherweise für sehr erstrebenswert und ein Job, der mit dem Recht oder Anspruch auf einen Firmenwagen verbunden ist, genießt in Unternehmen unter Mitarbeitern oft einen hohen Stellenwert. Man muss sich aber in diesem Zusammenhang natürlich im Klaren sein, dass es in der Regel nichts „geschenkt“ gibt. Im konkreten Fall bedeutet dies, dass der Arbeitnehmer als Ausgleich für den Vorzug, den er durch den Firmenwagen hat, den so genannten geldwerten Vorteil versteuern muss. Dieser Vorteil wird mit monatlich einem Prozent vom Listenpreis des jeweiligen Leasingfahrzeugs angesetzt – und so wird auch verständlich, wie die so genannte 1 % Regelung bei Firmenwagen zu ihrem Namen kommt.

Beispielrechnung zur 1 % Regelung

Was bedeutet dies nun konkret? Am besten lässt sich die 1 Prozent Regelung anhand eines fiktiven Beispiels erklären. Angenommen, ein Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber als Firmenwagen einen Audi A4 Avant gestellt. Der Bruttolistenpreis des gut ausgestatteten Fahrzeugs beträgt laut offizieller Preisliste rund 46.000 Euro. Dabei ist wichtig zu wissen, dass für den hier maßgeblichen Bruttolistenpreis zum einen die allermeisten Extras (ab Werk im Auto verbaute Sonderausstattung) mitzählen und zum anderen immer die offiziellen Herstellerangaben herangezogen werden. Ob das jeweilige Fahrzeug sich also durch Sonderrabatte, individuelle Preisverhandlung o.ä. in der Praxis möglicherweise preiswerter erwerben lässt, interessiert die Steuerbehörden (leider) nicht.

Der Arbeitnehmer aus unserem Beispiel muss im Rahmen dieser Regelung nun also monatlich 1 % der 46.000 Euro Listenpreis, entsprechend 460 Euro, als geldwerten Vorteil versteuern. Effektiv sinkt dadurch das Netto-Einkommen, da der Arbeitslohn als solcher beziehungsweise das Gehalt, welches der Mitarbeiter jeden Monat erhält, sich ja nicht verändert haben. Der Arbeitnehmer erhält also weniger Geld ausgezahlt, profitiert dafür aber davon, den Firmenwagen entsprechend privat nutzen zu können.

Wichtig zu wissen: Mit den 1 % ist in den allermeisten Fällen noch nicht ganz getan. Denn zur 1% Regelung bei Firmenwagen zählt auch, dass für Fahrten auf dem Arbeitsweg, also die Fahrten zwischen Arbeitsplatz (Arbeitsstätte) und Wohnung des Arbeitnehmers, zusätzlich je Kilometer 0,03 % des Fahrzeugpreises versteuert werden müssen. Um das oben begonnene Beispiel fortzusetzen: Bei einem Arbeitsweg von angenommenen 12 Kilometern pro Tag müssten hier pro Monat noch einmal rund 165 Euro versteuert werden.

Alternativen zur 1 % Regelung

Die wohl wichtigste Alternative zur 1 % Regelung bei Firmenwagen ist das Führen eines Fahrtenbuchs. Im Fahrtenbuch müssen sämtliche Fahrten mit dem Auto akribisch und detailliert aufgezeichnet werden, also zum Beispiel auch inklusive Informationen wie dem Zweck der jeweiligen Fahrt oder welche geschäftlichen Partner, Kunden usw. konkret besucht wurden. Sinn und Ziel dahinter ist es, durch das Fahrtenbuch dann nur den tatsächlichen Anteil der Fahrzeugnutzung als geldwerten Vorteil versteuern zu müssen, der privater Natur ist.

Erfahrungsgemäß lohnt sich das Führen eines Fahrtenbuchs gegenüber der pauschalen 1 % Regelung vor allem dann, wenn nur relativ wenig privat mit dem Firmenwagen gefahren wird, die geschäftlichen Fahrten also (sehr) deutlich überwiegen. In solchen Fällen kommt man unter dem Strich möglicherweise besser beziehungsweise kostengünstiger weg.

Andererseits muss natürlich aber die Tatsache berücksichtigt werden, dass das Fahrtenbuch mit einem gewissen Aufwand verbunden ist. Es erfordert die entsprechende Disziplin, wirklich jede noch so kurze Autofahrt mit der nötigen Sorgfalt zu dokumentieren. Auch, wenn es letztlich natürlich immer auf den Einzelfall und das persönliche Fahrprofil ankommt: Wer dazu nicht bereit ist oder einfach generell eine einfachere, unkompliziertere Lösung bevorzugt, für den ist beim Firmenwagen die 1 Prozent Regelung vermutlich die geeignetere Methode.

Für welche Variante man sich auch entscheidet: Viele interessante und kostengünstige Leasingangebote für Firmenwagen finden sich auf Leasingtime.de.

 

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