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Die Leasingrückgabe

AUTOR: REDAKTION | 03. MäRZ 2016


Die Leasingrückgabe

Immer wieder erreichen uns Anfragen, wie eine Leasingrückgabe genau abläuft und was dabei zu beachten ist. Oft ist dies dann mit der Sorge verbunden, dass das vermeintlich günstige Leasing am Ende doch noch unvorhergesehene Folgekosten nach sich zieht, etwa durch entstandene Beschädigungen am Leasingfahrzeug. In diesem Blogartikel möchten wir einige häufige Fragen zum Thema Rückgabe des Fahrzeuges beim Leasing beantworten und Unklarheiten beseitigen.

Angst vor der Leasingrückgabe ist meist unbegründet

Eines vorweg: „Panik“ vor der Leasingrückgabe ist bei einer normalen, pfleglichen Fahrzeugnutzung definitiv nicht angebracht. Kein Händler oder Leasinggeber erwartet etwa bei der Rückgabe eines drei Jahre alten Leasingautos mit 45.000 Kilometern auf dem Tacho ein Fahrzeug im absoluten Neuwagenzustand.

Als Faustregel gilt: Das Fahrzeug sollte bei der Rückgabe nach dem Leasing in einem Zustand sein, den man selbst als Autokäufer beim Kauf eines vergleichbar alten Gebrauchtwagens erwarten würde.

Entscheidend ist bei der Leasingrückgabe letztlich, dass der Zustand dem Alter und der Fahrleistung des Fahrzeugs entspricht. So wird der Leasinggeber naturgemäß bei einem erst ein Jahr alten Auto aus einem Kurzzeit-Leasing etwa schärfere Maßstäbe anlegen, als vielleicht bei einem Gebrauchtwagen-Leasing, bei dem das Auto bei Rückgabe bereits vier oder mehr Jahre alt ist.

Wichtig: Der Unterschied zwischen Gebrauchsspuren und Schäden

Generell unterscheidet man bei der Rückgabe nach dem Leasing zunächst einmal zwischen (normalen) Gebrauchsspuren einerseits und „echten“ Schäden andererseits.

Normale oder gewöhnliche Gebrauchsspuren sind, vereinfacht ausgedrückt, alle sichtbaren Spuren am Fahrzeug, die sich bei normaler Fahrzeugnutzung schlicht und ergreifend gar nicht vermeiden lassen – selbst dann, wenn das Fahrzeug vom Leasingnehmer generell pfleglich und sorgfältig behandelt wird.

Darunter fallen beispielsweise kleine Steinschläge am Lack oder Abnutzungsspuren an Teppich und Plastikteilen im Kofferraum, die im Laufe der Zeit durch das Ein- und Ausladen von transportierten Gegenständen entstehen. Auch oberflächliche, kleine Kratzer an naturgemäß stärker beanspruchten Fahrzeugteilen – etwa im Bereich der Türgriffe oder des Tankdeckels – gehören zu dieser Kategorie. Und leichte Lackkratzer an Alufelgen oder geringfügige Abnutzungsspuren an den Reifenflanken (zum Beispiel an der Scheuerleiste), die im Alltag beim Einparken immer einmal passieren können, zählen in der Regel ebenfalls zu den normalen oder gewöhnlichen Gebrauchsspuren.

Bei einem seriösen Leasing ist die Sorge also unbegründet, wegen solcher, völlig normaler Gebrauchsspuren bei der Rückgabe des Fahrzeuges zur Kasse gebeten zu werden.

Für echte Schäden muss gezahlt werden – genau wie bei einem eigenen Auto auch

Schäden hingegen gehen über das Maß von alltagsbedingten Gebrauchsspuren deutlich hinaus. Hier handelt es sich beispielsweise um größere Dellen oder Lackschäden, Deformationen an der Fahrzeugkarosserie, tiefe Abschrammungen an den Felgen, die sich mit einer bloßen Lackreparatur nicht in Ordnung bringen lassen, Brandlöcher in den Sitzpolstern und ähnliche permanente Beschädigungen. Auch das Fehlen von Anbauteilen ist logischerweise ein Schaden.

Manchmal wird die Abrechnung von Schäden bei der Leasingrückgabe als Argument gegen das Leasing generell verwendet. Doch das ist ein klarer Trugschluss. Denn dabei wird außer Acht gelassen, das man auch bei einem gekauften Auto letztlich für alle verursachten Schäden bezahlen wird – spätestens dann nämlich, wenn das Fahrzeug wieder verkauft werden soll. Dem Verkäufer bleiben dann nur die beiden Optionen, die Schäden entweder vor dem Verkauf auf eigene Rechnung beseitigen zu lassen oder aufgrund des Fahrzeugzustands einen niedrigeren Verkaufspreis zu akzeptieren.

Eine gewisse Grauzone bilden so genannte Gebrauchsspuren aufgrund übermäßiger Nutzung. Hier geht es im Prinzip immer um die bereits erwähnte Frage, ob die Gebrauchsspuren am Fahrzeug zu Alter und Laufleistung des Autos passen und inwiefern sie eine Wertminderung darstellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Leasingrückgabe meist viel einfach und unkomplizierter abläuft, als gedacht. Bei einem seriösen Leasinganbieter wird weder ein vollkommen makelloses Neufahrzeug erwartet noch jeder Mikro-Kratzer berechnet, der im Alltag einfach unvermeidlich ist. Eine große Auswahl an Fahrzeugen für Ihr nächstes Leasing finden Sie jederzeit auf Leasingtime.de.


Sommer über 2mm, Winter über 4mm, Allwetter über 4mm: keine Nachzahlung


Reifenflanke stark beschädigt – unzulässig – volle Berechnung des Reifens


Reifenprofilart gemischt – unzulässig – 2 Reifen volle Berechnung


Sommerräder fehlen – unzulässig – volle Berechnung


Felgen starkt verkratzt – Lackierung wird berechnet


Gebrauchsspur Felge – ohne Berechnung


Materialabtrag grossflächig – unzulässig - Felge erneuern


Kratzer – Gebrauchsspur: keine Nachzahlung


Kratzer Gebrauchsspur: keine Nachzahlung


Lackschaden mehr als 2 mm – unzulässig: Anteilige Kosten für Lackierung


Kratzer – anteilige Berechnung der Lackierung


Stoßfänger stark verkratzt: Anteilige Kosten für Lackierung


Stoßfänger stark beschädigt – volle Berechnung


Lackwerte – serienmäßig: Alles OK


Instandsetzung durchgeführt – Berechnung Minderwert


Unfallschaden – volle Berechnung


Kühlergrill gebrochen – volle Berechnung


Spiegel verschrammt – Berechnung Smart Repair


Spiegel leichte Kratzer – Gebrauchsspur: keine Nachzahlung


1 Delle pro Bauteil unter 20mm – ohne Berechnung – Gebrauchsspur


Spurverbreiterungen montiert – Ausbau wird berechnet


Leichte Kratzer – Gebrauchsspur ohne Berechnung


Unterbodenschutz gebrochen – volle Berechnung


Hitzeblech gerissen – volle Berechnung


Kleiner Steinschlag unter 2mm im Sichtfeld – Gebrauchsspur ohne Berechnung


Steinschlag mit Rissbildung – volle Berechnung


Scheinwerfer stark verkratzt – volle Berechnung


Heckscheibe stark verkratzt – volle Berechnung


Halter Sonnenblende gebrochen – volle Berechnung


Sitz abgeschürft – Berechnung Smart Repair


Verkleidung Kofferraum starkt verkratzt – Berechnung Smart Repair


Fehlteile Innenraum – volle Berechnung


Innenraum starke Verschmutzung – volle Berechnung


Vollständiges Werkzeug und Tirefit


Ersatzschlüssel fehlt – volle Berechnung


Trennetz vorhanden - alles OK


Service nicht in autorisierter Fachwerkstatt – volle Berechnung des letzten Service


Servicefälligkeit – in Ordnung


Inspektion überfällig – volle Berechnung


Ölservice überfällig – volle Berechnung


Vollständige Unterlagen


HU überfällig – volle Berechnung


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Auf unserem Blog berichten wir regelmäßig über spannende und aktuelle Themen rund um Leasing und Autos. Bleiben Sie mit uns immer auf dem Laufenden!


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