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Immer wieder erreichen uns Anfragen, wie eine Leasingrückgabe genau abläuft und was dabei zu beachten ist. Oft ist dies dann mit der Sorge verbunden, dass das vermeintlich günstige Leasing am Ende doch noch unvorhergesehene Folgekosten nach sich zieht, etwa durch entstandene Beschädigungen am Leasingfahrzeug. In diesem Blogartikel möchten wir einige häufige Fragen zum Thema Rückgabe des Fahrzeuges beim Leasing beantworten und Unklarheiten beseitigen.

Angst vor der Leasingrückgabe ist meist unbegründet

Eines vorweg: „Panik“ vor der Leasingrückgabe ist bei einer normalen, pfleglichen Fahrzeugnutzung definitiv nicht angebracht. Kein Händler oder Leasinggeber erwartet etwa bei der Rückgabe eines drei Jahre alten Leasingautos mit 45.000 Kilometern auf dem Tacho ein Fahrzeug im absoluten Neuwagenzustand.

Als Faustregel gilt: Das Fahrzeug sollte bei der Rückgabe nach dem Leasing in einem Zustand sein, den man selbst als Autokäufer beim Kauf eines vergleichbar alten Gebrauchtwagens erwarten würde.

Entscheidend ist bei der Leasingrückgabe letztlich, dass der Zustand dem Alter und der Fahrleistung des Fahrzeugs entspricht. So wird der Leasinggeber naturgemäß bei einem erst ein Jahr alten Auto aus einem Kurzzeit-Leasing etwa schärfere Maßstäbe anlegen, als vielleicht bei einem Gebrauchtwagen-Leasing, bei dem das Auto bei Rückgabe bereits vier oder mehr Jahre alt ist.

Wichtig: Der Unterschied zwischen Gebrauchsspuren und Schäden

Generell unterscheidet man bei der Rückgabe nach dem Leasing zunächst einmal zwischen (normalen) Gebrauchsspuren einerseits und „echten“ Schäden andererseits.

Normale oder gewöhnliche Gebrauchsspuren sind, vereinfacht ausgedrückt, alle sichtbaren Spuren am Fahrzeug, die sich bei normaler Fahrzeugnutzung schlicht und ergreifend gar nicht vermeiden lassen – selbst dann, wenn das Fahrzeug vom Leasingnehmer generell pfleglich und sorgfältig behandelt wird.

Darunter fallen beispielsweise kleine Steinschläge am Lack oder Abnutzungsspuren an Teppich und Plastikteilen im Kofferraum, die im Laufe der Zeit durch das Ein- und Ausladen von transportierten Gegenständen entstehen. Auch oberflächliche, kleine Kratzer an naturgemäß stärker beanspruchten Fahrzeugteilen – etwa im Bereich der Türgriffe oder des Tankdeckels – gehören zu dieser Kategorie. Und leichte Lackkratzer an Alufelgen oder geringfügige Abnutzungsspuren an den Reifenflanken (zum Beispiel an der Scheuerleiste), die im Alltag beim Einparken immer einmal passieren können, zählen in der Regel ebenfalls zu den normalen oder gewöhnlichen Gebrauchsspuren.

Bei einem seriösen Leasing ist die Sorge also unbegründet, wegen solcher, völlig normaler Gebrauchsspuren bei der Rückgabe des Fahrzeuges zur Kasse gebeten zu werden.

Für echte Schäden muss gezahlt werden – genau wie bei einem eigenen Auto auch

Schäden hingegen gehen über das Maß von alltagsbedingten Gebrauchsspuren deutlich hinaus. Hier handelt es sich beispielsweise um größere Dellen oder Lackschäden, Deformationen an der Fahrzeugkarosserie, tiefe Abschrammungen an den Felgen, die sich mit einer bloßen Lackreparatur nicht in Ordnung bringen lassen, Brandlöcher in den Sitzpolstern und ähnliche permanente Beschädigungen. Auch das Fehlen von Anbauteilen ist logischerweise ein Schaden.

Manchmal wird die Abrechnung von Schäden bei der Leasingrückgabe als Argument gegen das Leasing generell verwendet. Doch das ist ein klarer Trugschluss. Denn dabei wird außer Acht gelassen, das man auch bei einem gekauften Auto letztlich für alle verursachten Schäden bezahlen wird – spätestens dann nämlich, wenn das Fahrzeug wieder verkauft werden soll. Dem Verkäufer bleiben dann nur die beiden Optionen, die Schäden entweder vor dem Verkauf auf eigene Rechnung beseitigen zu lassen oder aufgrund des Fahrzeugzustands einen niedrigeren Verkaufspreis zu akzeptieren.

Eine gewisse Grauzone bilden so genannte Gebrauchsspuren aufgrund übermäßiger Nutzung. Hier geht es im Prinzip immer um die bereits erwähnte Frage, ob die Gebrauchsspuren am Fahrzeug zu Alter und Laufleistung des Autos passen und inwiefern sie eine Wertminderung darstellen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Leasingrückgabe meist viel einfach und unkomplizierter abläuft, als gedacht. Bei einem seriösen Leasinganbieter wird weder ein vollkommen makelloses Neufahrzeug erwartet noch jeder Mikro-Kratzer berechnet, der im Alltag einfach unvermeidlich ist. Eine große Auswahl an Fahrzeugen für Ihr nächstes Leasing finden Sie jederzeit auf Leasingtime.de.

  • Sommer über 2mm, Winter über 4mm, Allwetter über 4mm: keine Nachzahlung

  • Reifenflanke stark beschädigt – unzulässig – volle Berechnung des Reifens

  • Reifenprofilart gemischt – unzulässig – 2 Reifen volle Berechnung

  • Sommerräder fehlen – unzulässig – volle Berechnung

  • Felgen starkt verkratzt – Lackierung wird berechnet

  • Gebrauchsspur Felge – ohne Berechnung

  • Materialabtrag grossflächig – unzulässig - Felge erneuern

  • Kratzer – Gebrauchsspur: keine Nachzahlung

  • Kratzer Gebrauchsspur: keine Nachzahlung

  • Lackschaden mehr als 2 mm – unzulässig: Anteilige Kosten für Lackierung

  • Kratzer – anteilige Berechnung der Lackierung

  • Stoßfänger stark verkratzt: Anteilige Kosten für Lackierung

  • Stoßfänger stark beschädigt – volle Berechnung

  • Lackwerte – serienmäßig: Alles OK

  • Instandsetzung durchgeführt – Berechnung Minderwert

  • Unfallschaden – volle Berechnung

  • Kühlergrill gebrochen – volle Berechnung

  • Spiegel verschrammt – Berechnung Smart Repair

  • Spiegel leichte Kratzer – Gebrauchsspur: keine Nachzahlung

  • 1 Delle pro Bauteil unter 20mm – ohne Berechnung – Gebrauchsspur

  • Spurverbreiterungen montiert – Ausbau wird berechnet

  • Leichte Kratzer – Gebrauchsspur ohne Berechnung

  • Unterbodenschutz gebrochen – volle Berechnung

  • Hitzeblech gerissen – volle Berechnung

  • Kleiner Steinschlag unter 2mm im Sichtfeld – Gebrauchsspur ohne Berechnung

  • Steinschlag mit Rissbildung – volle Berechnung

  • Scheinwerfer stark verkratzt – volle Berechnung

  • Heckscheibe stark verkratzt – volle Berechnung

  • Halter Sonnenblende gebrochen – volle Berechnung

  • Sitz abgeschürft – Berechnung Smart Repair

  • Verkleidung Kofferraum starkt verkratzt – Berechnung Smart Repair

  • Fehlteile Innenraum – volle Berechnung

  • Innenraum starke Verschmutzung – volle Berechnung

  • Vollständiges Werkzeug und Tirefit

  • Ersatzschlüssel fehlt – volle Berechnung

  • Trennetz vorhanden - alles OK

  • Service nicht in autorisierter Fachwerkstatt – volle Berechnung des letzten Service

  • Servicefälligkeit – in Ordnung

  • Inspektion überfällig – volle Berechnung

  • Ölservice überfällig – volle Berechnung

  • Vollständige Unterlagen

  • HU überfällig – volle Berechnung

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