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Leasing - Was ist das?

AUTOR: REDAKTION | 05. AUGUST 2015


Leasing - Was ist das?

Fahrzeug-Leasing: Was ist das, wie geht das und lohnt sich das überhaupt?

Wie steigt man bequem, flexibel und so kostengünstig wie möglich in sein Traumauto ein? Eine Möglichkeit besteht natürlich in der Finanzierung über einen Ratenkredit. Doch scheuen viele diesen Weg, weil er eben Verschuldung und das Risiko bedeutet, nach dem Abbezahlen auch auf dem Auto "sitzen zu bleiben", weil man es nur mit erheblichem finanziellen Verlust wieder verkaufen kann.

Das Fahrzeug-Leasing hingegen stellt eine andere und flexiblere Alternative dar, sein Traumauto zu fahren - bei überschaubaren und planbaren Kosten und in der Regel ohne den Zwang, das Auto am Ende kaufen zu müssen und vor allem mit der Freiheit, am Ende des Leasings sich ein neues Leasingauto nehmen zu können. Doch, wie genau funktioniert das Leasing eines Fahrzeugs und wo liegen die Vorteile für Privatpersonen, Selbstständige und Unternehmen?

Leasing heißt mieten und nicht kaufen

Grundlegend geht es beim Leasing um eine Art Miete. Der Leasinggeber - also die Leasinggesellschaft bzw.  Leasingbank - finanziert dabei das Leasingfahrzeug und überlässt es dem Leasingnehmer zur Nutzung über den Zeitraum der Leasingdauer, d.h. meist zwischen 36 und 48 Monate.  Während dieser Nutzung erfährt das Leasingfahrzeug einen Wertverlust, da es ja regelmäßig gebraucht (gefahren) wird. Diesen Wertverlust, der sich aus der Differenz zwischen Kaufpreis und kalkuliertem Restwert am Ende der Leasingzeit ergibt, muss der Leasingnehmer dem Leasinggeber erstatten, und zwar in Form einer monatlichen Leasingrate. Diese beinhaltet zudem noch Zinsen, Gebühren und einen Gewinnaufschlag der Leasinggesellschaft.

In jedem Fall ist man als Leasingnehmer nicht Eigentümer des Leasingautos, sondern im besten Fall Besitzer. Man kann es also während des Leasings nicht an Dritte verkaufen, muss sich aber dennoch um Wartungen, Reparaturen und die Pflege des Fahrzeugs kümmern. Am Ende der Laufzeit kann man den Wagen einfach zurückgegen und sich - sofern man möchte - ein neues Leasingfahrzeug nehmen.

Worauf man beim Leasing achten sollte

Tatsächlich läuft das Leasing in seinen Grundzügen wie das Mieten einer Wohnung ab. Denn auch hierbei besitzt man die Wohnung ja nicht, "darf" aber während der Dauer der Miete darin wohnen und sie benutzen. Dasselbe gilt für das Leasing. Auch hier wird der Leasinggeber vor  dem Abschluss eines Leasingvertrags die Kreditwürdigkeit des Leasingnehmers testen (lassen).  Bei negativen Auskünften werden zusätzliche Sicherheiten und Bürgen verlangt.

Hat man jedoch eine saubere Bonitätsbilanz, kann man zum nächsten Schritt übergehen:  Die Wahl der passenden Leasingbank. Hier sollte darauf geachtet werden, dass diese Mitglied im Verband Mitglied der "Faire Fahrzeugbewertung VMF" ist. Für eine Vielzahl der Herstellerbanken, d.h. der Banken, die zu Fahrzeughersteller gehören und Leasings finanzieren, ist dies der Fall. Aber auch unabhängige Finanzierer gehören zum VMF. Dieser Zusammenschluss hat einen Leitfaden aufgestellt, der festschreibt, wie welche Mängel und Schäden bei der Rückgabe eines Leasingfahrzeugs bewertet werden sollen. Das ist umso wichtiger, da es vor allem bei der Leasingrückgabe immer wieder zu hohen Nachzahlungen aufgrund der Einordnung von Gebrauchsspuren als Schäden kommt. Denn anders als eben die Gebrauchsspuren, sind größere Schäden eben nicht mit der Leasingrate abgegolten. Neben der Mitgliedschaft im Verband ""Faire Fahrzeugbewertung VMF" sollte die Leasingbank einen attraktiven Zinssatz und eventuell auch Zusatzleistungen wie einen kostenlosen Service-Ersatzwagen bei Wartungen und Reparaturen des Leasingfahrzeugs anbieten, ebenso wie beispielsweise auch Versicherungen.

Kilometerleasing oder Restwertleasing: Nicht nur eine Frage der Präferenz

Hat man die passende Leasingbank gefunden, sollte es jetzt darum gehen, sich für die persönlich am besten passende Leasingform zu entscheiden. Grundsätzlich werden davon zwei verschiedene Typen angeboten: Das Kilometerleasing und das Restwertleasing. Beim Kilometerleasing wird zu Beginn des Leasings eine jährliche Gesamtlaufleistung vereinbart, d.h. beispielsweise 40.000 km. Auf Basis dieser Kilometer kann dann der Restwert und damit auch der Wertverlust errechnet werden. Diese Wertminderung zahlt der Leasingnehmer dann in monatlichen Raten ab, wobei auch Zinsen, Gebühren und eine Gewinnmarge darin enthalten sind.

Am Ende der Laufzeit gibt der Leasingnehmer das Leasingauto zurück. Ist er damit mehr als die vereinbarten Kilometer gefahren, kommt zunächst eine Toleranz ins Spiel, meist 2.500 km. Alles, was darüber liegt, muss der Leasingnehmer nachzahlen - auf Basis eines vorher vereinbarten Erstattungssatzes von xx Cent/Kilometer.  Hat er jedoch weniger Kilometer zurückgelegt, erhält er diese nach Abzug der Toleranz erstattet, in der Regel jedoch zu einem Erstattungssatz der niedriger als jener bei Mehrkilometern ist.

Werden zudem keine Schäden und Mängel außer den normalen Gebrauchsspuren (Steinschlag, kleinere Kratzer und Dellen, etc.) festgestellt, kann das Auto ohne Kaufzwang und weitere Nachzahlung einfach zurückgegeben werden. Es gibt aber Leasingverträge auf Kilometerbasis, bei denen eine Kaufoption eingebaut ist, d.h. der Leasingnehmer kann das Fahrzeug nach Leasingende zum vereinbarten Restwert kaufen. Ob sich das lohnt, muss im Einzelfall betrachtet werden.

Beim Restwertleasing wird der Restwert unabhängig von der Laufleistung festgelegt. Faktoren wie die wahrscheinliche Entwicklung der Marktlage, mögliche Modellwechsel und andere eher abstrakte Parameter und Vergleichswerte werden hierbei zugrunde gelegt.  Der Leasingnehmer muss der Leasinggesellschaft garantieren, dass dieser Restwert am Ende erreicht wird. ist dies nicht der Fall, muss der Leasingnehmer die Differenz zahlen. Außerdem kann er durch dein Einbau eines Andienunsgrechts dazu verpflichtet werden, das Leasingauto auch dann zum vorher vereinbarten Restwert zu kaufen, wenn der dann aktuelle Marktwert unter diesem Restwert liegt, d.h. für mehr Geld als das Auto eigentlich noch wert ist.  Andere Faktoren, die auch beim Restwert eine große Rolle spielen, sind eben die Gebrauchsspuren bzw. Schäden. Wie hoch wird deren Einfluss seitens des Gutachters auf den Restwert eingestuft? Je höher nämlich, desto mehr muss der Leasingnehmer zurückzahlen.

Zusammengefasst lässt sich zum Leasing sagen:

  • Es gibt direkte und indirektes Leasing. Beim direkten Leasing ist der Leasinggeber der Hersteller des Fahrzeug bzw. dessen Autobank. Beim indirekten Leasing schaltet sich praktisch eine Leasinggesellschaft oder auch ein Händler dazwischen. Sie kaufen bzw. finanzieren das Leasingauto über die Autobank und geben es dann an die Leasingnehmer. Mitunter kann das direkte Leasing günstiger sein, da kein Dritter dazwischengeschaltet wird (und auch verdienen möchte). Andererseits erhalten viele Leasinggesellschaften und Händler sehr gute Einkaufspreise und Konditionen von den Autobanken. je nachdem, wie viel sie davon an Leasingnehmer weitergeben, können auch diese Angebote attraktiv sein.
  • Kilometerverträge lohnen sich dann, wenn man sehr genau einschätzen kann, wie viele Kilometer man während der Leasingdauer zurücklegen wird. Spätere Anpassungen nach oben oder unten kosten in der Regel zusätzliche Gebühren.
  • Kilometerleasing eignet sich für alle Leasingnehmer, die das Auto nach Ende der Nutzungsdauer nicht übernehmen wollen.
  • Restwertleasing ist dann von Vorteil, wenn man das Leasingfahrzeug am Ende auch kaufen will.
  • Alle Leasingnehmer sollten pfleglich mit den Fahrzeugen umgehen und sie vor Rückgabe professionell aufbereiten lassen- von innen wie von außen.
  • Leasing lohnt sich, wenn man alle 3-4 Jahre ein neues Modell fahren möchte und keinen Wert auf Eigentum legt.
  • Leasing rechnet sich vor allem für Unternehmen und Selbstständige, da die Kosten hierfür als Betriebsausgaben steuermindernd eingesetzt werden können. Bei Privatpersonen gilt das nur, wenn das Leasingfahrzeug für berufliche Zwecke genutzt wird. Zudem können Unternehmen ihren Fuhrpark damit flexibel ausbauen oder auch reduzieren und Angestellt für begrenzte Projektverträge mit Leasingfahrzeugen ausstatten.
  • Sonderleasingzahlungen senken die Leasingrate, binden andererseits aber Kapital. Mitunter ist es möglich, seinen Gebrauchtwagen als Anzahlung zu hinterlegen.
  • Die Bonität/Kreditwürdigkeit des Leasingnehmers sollte einwandfrei sein, da ansonsten zusätzliche Sicherheiten/Bürgen verlangt werden oder auch die Leasinggesellschaft sich weigert, einen Leasingvertrag anzubieten. In diesem Sinne sollten auch alle Leasingraten pünktlich gezahlt werden, da ansonsten Einträge bei Kreditauskunfteien drohen und ein weiteres Leasing praktisch unmöglich wird.

 

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In der Regel sind es ja Neuwagen, die geleast werden. Doch gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Gebrauchtwagen bzw. Leasingrückläufer zu leasen. Der Vorteil hierbei: Sie sind günstiger, weil der Wertverlust geringer ist - und damit auch die Leasingrate. Und wenn sie dann noch von Profis gecheckt und überholt wurden und mit einer entsprechenden Garantie ausgestattet sind, kann sich auch das Gebrauchtwagenleasing lohnen.

 

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