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Die Leasing- Bearbeitungsgebühr: Was ist das und wie hoch ist sie?

Die Bearbeitungsgebühr ist in vielen Finanzgeschäften eine eher intransparente Komponente. Das gilt mitunter leider auch für das Leasing. Auch wenn nicht jede Leasingbank bzw. Leasinggesellschaft eine Bearbeitungsgebühr ausweist, bedeutet dies aber nicht, dass sie keine erhebt. Bei Kreditgebühren ist dies anders. Hier muss die Bearbeitungsgebühr ausgewiesen werden. Doch, warum gilt dies nicht für das Leasing?

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Darlehensverträgen und Finanzierungshilfen (für Verbraucher). Während bei einem Vertrag für einen Kredit die Kreditgebühr ausgewiesen werden muss, muss eine Leasingbank oder eine Leasinggesellschaft das nicht tun. Sie kann die Bearbeitungsgebühr erheben oder darauf verzichten und ausschließlich Zinsen auf das Leasing als Finanzierungshilfe erheben. Schließlich sollten diese ja in der Regel die Unkosten decken. Erhebt sie die Bearbeitungsgebühr und weist diese aber nicht explizit aus,  werden viele Leasingnehmer davon ausgehen, dass es keine gibt, weil nichts davon im Leasingvertrag steht. Tatsächlich findet sich dieser Bearbeitungsaufschlag aber in den Gebühren wieder – wenn auch nicht ausdrücklich ausgewiesen.

BGH-Urteil zur Bearbeitungsgebühr betrifft nicht das Leasing

Das Unverständnis darüber, dass Banken bei Krediten an Verbraucher in der Regel eine Bearbeitungsgebühr erhoben haben, um beispielsweise die Kosten für den Aufwand der Bonitätsauskünfte zu decken, teilt mittlerweile auch der Bundesgerichtshof. In einem aktuellen Urteil erklärten die obersten Richter die Bearbeitungsgebühr für Darlehensverträge als unzulässig. Kreditnehmer können nun also gezahlte Kreditgebühren zurückfordern, müssen jedoch auf eine eventuelle Verjährungsfrist achten und ihre Ansprüche rechtzeitig geltend machen.

Doch das BGH-Urteil schließt die Bearbeitungsgebühr beim Leasing nicht ein. Insofern sind die zusätzlich anfallenden Kosten für den Verwaltungsaufwand beim Leasing eines Fahrzeugs weder unzulässig noch müssen sie explizit ausgewiesen werden. Dass sie sich jedoch irgendwo „verbergen“, ist zu erwarten.

Leasingtime.de: Höchste Transparenz bei anfallenden Kosten und Gebühren

Wir von Leasingtime.de weisen alle anfallenden Kosten und Gebühren immer und leicht ersichtlich aus.  Dabei entstehen Ihnen sowieso erst dann Kosten, wenn wir Ihren laufenden Leasingvertrag erfolgreich über unsere Plattform vermittelt haben. Die Höhe dieser Kosten haben wir ebenso transparent und leicht verständlich für Sie aufgeschlüsselt.

Andere Gebühren, die beim Leasing bzw. der Leasingübernahme entstehen können – also beispielsweise die bei der Übernahme entstehenden Kosten durch die Leasingbank – können die beiden beteiligten Vertragsparteien individuell aufteilen, ohne dass wir weitere Gebühren erheben würden. Alle anderen Angebote auf Leasingtime.de sind kostenlos. Sie können demnach einen laufenden oder neuen Leasingvertrag kostenlos abschließen bzw. übernehmen oder auch ein Inserat schalten. Das nennen wir freie Fahrt für kompromisslose Kostentransparenz- und kontrolle.

Und das gilt natürlich auch für alle Gebühren und zusätzliche Kosten, die wir nicht kennen (können) ebenso wie für unsere unschlagbaren Preisvorteile. So enthalten die auf Leasingtime.de aufgeführten Raten noch nicht die Kosten, die zusätzlich für Versicherung, Kfz-Steuer, Wartungen und Inspektionen anfallen. Auf der anderen Seite bieten wir Ihnen zahlreiche Angebote,  die es Ihnen erlauben, diese und andere zusätzliche Leistungen (beispielsweise eine pauschale KFZ-Versicherung) kostengünstig dazu zu buchen bzw. haben wir natürlich auch eine Auswahl an deutlich als solche gekennzeichneten Angeboten, die diese Zusatzleistungen bereits beinhalten.

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