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Bremsen wechseln beim Fahrzeug - was ist dabei zu beachten?

AUTOR: REDAKTION | 10. SEPTEMBER 2018


Bremsen wechseln beim Fahrzeug - was ist dabei zu beachten?

Bremst der Wagen nicht mehr, ist es zu spät. Obgleich die Bremsen eines der Teile am Fahrzeug sind, die kaum gesehen werden, so gehören sie zu den wichtigsten Aspekten. Nein, sie sind sogar der wichtigste Aspekt, denn ohne sie wäre jede Fahrt ein Abenteuer und vermutlich ein Fiasko. Für Laien ist es aber gar nicht so einfach zu erkennen, wann etwas mit den Bremsen nicht stimmt und ob sie vielleicht überprüft werden müssten. Sind sie wechselbedürftig, prangt kein großer Riss auf der Frontscheibe, die Laufseite des Reifens ist ebenfalls nicht so glatt, wie ein Babypopo und sie machen im Gebrauch auch nicht die Geräusche, wie ein defekter Motor. Dieser Artikel schaut sich einmal an, woran Laien erkennen können, dass etwas mit den Bremsen nicht stimmt und wann sie gewechselt werden sollten.


Wann sollten Bremsen gewechselt werden?

Hält der Wagen nicht mehr an, ruckelt es beim Bremsen, verliert das Fahrzeug Bremsflüssigkeit oder setzen sich die Bremsscheiben fest, dann ist es natürlich schon zu spät. Bremsen müssen stets ausgetauscht werden, bevor ein Nachlassen der Bremsleistung zu erkennen ist - alles andere ist nicht nur für den Fahrer, sondern für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich. Wann dieser Zeitpunkt gekommen sein kann, lässt sich an den Bremsen festmachen:

Scheibenbremsen - diese werden heute überwiegend verwendet. Bei der Bremsanlage handelt es sich um eine Scheibe, die auf der Radnabe steckt. Wird gebremst, pressen sich Bremsklötze gegen die Scheibe und bremsen das Fahrzeug ab. Sind die Beschichtungen auf den Bremsklötzen weniger als zwei Millimeter stark, müssen sie gewechselt werden.

Trommelbremsen - sie werden nur noch in wenigen Fahrzeugen und dann an den hinteren Rädern verbaut. Bei dieser Variante drücken die Bremsbelege gegen eine Trommel und nicht gegen eine Scheibe.

Wann nun gewechselt werden muss, ist bei modernen Fahrzeugen schon an den Anzeigen zu erkennen. Die meisten Fahrzeuge besitzen eine Warnanzeige, die auf heruntergefahrene Bremsbelege hindeutet. Einige Hersteller arbeiten zusätzlich mit einer mechanischen Warnung. Ein metallener Stift kratzt gegen die Bremsscheibe und macht so deutlich darauf aufmerksam, dass die Bremsbelege heruntergefahren sind. Zusätzlich gilt:

Rillen - sind optische Rillen ersichtlich, muss gewechselt werden.

Geräusche - klingt es beim Bremsen nach einem Schleifen, einem Reiben oder auch lautstarken Quietschen müssen die Bremsen überprüft und getauscht werden.

 

Gibt es Qualitätsunterschiede bei Bremsen?

Bei einer so wichtigen Komponente wie der Bremse kommt es natürlich auf die Qualität an. Die meisten Fahrzeughalter kümmern sich nicht selbst um die Neubeschaffung der Belege, doch vielleicht möchten sie das nun tun. Grundsätzlich steht dem Selbstkauf von Bremsen nichts im Wege, doch gilt: Niemals allein die Bremsbelege wechseln. Was auf eine gute Qualität der Bremsbeläge hinweist, zeigt folgendes:

DIN-Norm - Bremsscheiben bestehen aus Gusseisen mit Lamellengrafit. Sämtliche Bremsscheiben, die in Europa zugelassen sind, müssen der DIN EN ISO 9001:2000 entsprechen.

Kennzeichnung - am äußeren Rand der Scheibe muss eine Kennzeichnung zu finden sein. Sie gibt den Hersteller der Scheibe an, die Verschleißgrenze und die Mindeststärke.

Fehler - ist die Oberfläche beschädigt, weist Blasen auf oder fühlt sich rau an, deutet das auf eine Materialschwäche hin.

Bohrung - bei sehr billigen und qualitativ minderwertigen Bremsscheiben befindet sich die zentrale Bohrung nicht in der Mitte. Wird die Bremsscheibe aufgesetzt, läuft sie nicht eben.

Viele Fehler oder qualitative Mängel sind für Laien gar nicht zu erkennen. Wer sieht schon mit bloßem Auge, ob die Bremsscheibe Mikrorisse aufweist? Kfz-Halter sollten daher auch online nur in renommierten Shops kaufen und Bremsscheiben von bekannten Herstellern auswählen, die Originalqualität bieten. In der Regel haben Werkstätten heute keine Probleme mehr damit, die vom Kunden gekauften Ersatzteile einzubauen - wenn sie einer ordentlichen Qualität entsprechen. Auch hier lässt sich eine gute Werkstatt erkennen.


Was ist beim Wechsel zu beachten?

Hobbytüftler und Autobastler machen viele Arbeiten gerne selber. Bei den Bremsen kann aber nur davon abgeraten werden. Hier reicht es nicht, jemanden zu kennen, der »das mal gemacht hat« und der zufällig an eine Hebebühne herankann. Der Austausch der Bremsbeläge und die Überprüfung der Bremsanlage gehören in die Hände eines Fachmanns. Glücklicherweise bieten sich für jeden Fahrzeughalter aber jährlich ausreichend Gelegenheiten, die Bremsen zumindest prüfen zu lassen:

Bremsscheiben sollten übrigens immer zusammen mit den Bremsbelägen gewechselt werden. Darüber hinaus müssen Bremsen eingefahren werden. Das mag seltsam klingen, doch passen sie sich mit der Zeit perfekt an das Fahrzeug an. Fahrzeughalter sollten hierfür ungefähr 200 Kilometer einplanen. Während dieser Zeit sollte sachte gebremst werden, sodass sich die einzelnen Komponenten auf die Belastung und das Fahrzeug einstellen. Wird die Einfahrzeit nicht beachtet, kann es beim Bremsen zum Ruckeln kommen. Wer hier auf Experten setzt, kann zum Beispiel Bremsscheiben wechseln mit caroobi und dabei qualitativ hochwertige Ware nutzen.

Reifenwechsel - wer den Reifenwechsel in einer Werkstatt ausführen lässt, der erhält den Check in der Regel schon inklusive. Die meisten Werkstätten überprüfen die Funktionstüchtigkeit der Bremsanlage und die Bremsscheiben während des Wechselprozesses. Fallen hier Probleme auf, wird der Fahrer darauf hingewiesen. In der Regel wird schon beim vorherigen Reifenwechsel gewarnt, dass die Bremsscheiben im Herbst/Frühjahr gewechselt werden müssen.

Inspektion - ist der Wagen checkheftgepflegt, gibt es ohnehin spezielle Prüfrhythmen. Nach einer bestimmten Anzahl an gefahrenen Kilometern werden die Bremsen getauscht.

TÜV - das ist der schwerste Fall, denn er geht damit einher, dass die Plakette nicht vor der Mangelbeseitigung ausgestellt wird. Tipp: Den TÜV gleich mit einer Reparatur zusammenlegen. Kleinere Reparaturen können nun direkt erledigt werden. Der TÜV gibt in diesen Fällen die Plakette dennoch aus.


Fazit - nicht zu vernachlässigen

Die Bremsanlage eines Fahrzeugs darf niemals vernachlässigt werden. Kfz-Halter sollten die notwendigen Inspektionen oder Prüfintervalle beim Reifenwechsel unbedingt einhalten und beim Austausch der Komponenten auf eine hohe Qualität achten. Es dürfen ruhig ein paar Euro mehr sein, wenn dafür die neue Bremsscheibe perfekt passt und lange hält. Wovon abzuraten ist, ist der Eigeneinbau oder die Bremsentüftelei unter Hobbyschraubern. Wenn auch der Austausch der Bremsscheiben kein Hexenwerk ist, so steht immer noch die Sicherheit mit auf dem Spiel.


Bildquelle / Abbildung: @ Pixel2013 (CC0-Lizenz) / pixabay.com

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