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Der Diesel-Skandal und seine Auswirkungen

AUTOR: REDAKTION | 11. MAI 2018


Der Diesel-Skandal und seine Auswirkungen

In der Automobilindustrie und auch unter den Autofahrern gibt es aktuell wohl kaum ein stärker diskutiertes Thema als den Diesel-Skandal. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, welches den Städten und Kommunen ein Mitspracherecht zum Diesel-Fahrverbot in den Städten einräumt, scheint es nun eine Ermessensfrage zu sein. Die Problematik besteht darin, dass viele Städte kein komplettes Fahrverbot wollen, sondern über speziell gesperrte Straßenabschnitte für Dieselfahrzeuge nachdenken. Fokussiert werden hierbei vor allem Fahrzeuge, die die Euro-6-Norm nicht erfüllen.


Wer ist von den Fahrverboten im Detail betroffen?

Die unterschiedlichen Städte und Kommunen können selbst entscheiden, wie das mögliche Fahrverbot auszusehen hat. Als Hauptziel wird die Minimierung der Belastung durch Stickoxide genannt. Maßnahmen, die zur Verfügung stehen sind,

  • entweder die Dieselfahrzeuge komplett in den Städten zu verbieten
  • oder bestimmte Stadteile für Autos mit Dieselmotor zu sperren
  • sowie dies wahlweise zu bestimmten Uhrzeiten zu tun.


Betroffen sind in jedem Fall Dieselautos, die der Euro-4Abgasnorm oder schlechter unterliegen. In weiteren Schritten können die Stufen Euro-5 und -6 betroffen sein und auch einem Fahrverbot unterliegen. Aber auch Benzinmotoren unterhalb der Schadstoffklasse Euro-3 drohen Fahrverbote. Die Politik versucht die Fahrverbote zu umgehen und die Städte für berufstätige Pendler und Besucher so attraktiv wie möglich zu gestalten. Hierbei wird überlegt, ob ein Verkehrsleitsystem oder ein elektrifiziertes öffentliches Nahverkehrsnetz Lösungen für das Problem darstellen könnten.


Was tun, wenn das eigene Auto betroffen ist?

Es kommt darauf an, ob das eigene Dieselfahrzeug beispielsweise Teil eines Leasing-Vertrages oder finanziert ist. Neuwagen, die frisch geleast wurden, erfüllen beispielsweise die Euro-6-Norm, weshalb hier erst mal aufgeatmet werden kann. Vielen Autobesitzern drängt sich hier die Frage auf, ob das eigene Auto nichts mehr wert ist.

Fakt ist, dass nach Beginn der Diskussion wesentlich weniger Dieselautos gekauft und zugelassen wurden. Allerdings stehen das Thema der Software-Updates und damit einhergehend auch die Option des Nachrüstens immer wieder im Fokus der öffentlichen Debatten. Wer sich rundum über das Thema Dieselfahrzeuge, Belastung und Nachrüst-Optionen informieren möchte, kann auf www.umweltbundesamt.de alles Wichtige dazu nachlesen.


Lohnt sich aktuell der Kauf von einem Dieselfahrzeug und welche Alternativen gibt es?

Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Wahrscheinlich ist Abwarten momentan die beste Idee. Es gibt zwar Dieselmodelle, die die Abgasnorm-6 erfüllen, doch ist bisher unklar, ob diese auch zukünftig in den Städten fahren dürfen. Ein Dieselauto für einen längeren Zeitraum über mehrere Jahre zu finanzieren ist derzeit nicht unbedingt empfehlenswert. Alternativen zum günstigen Diesel sind aktuell stark im Aufschwung. Jedoch gilt auch hier, im Falle einer Finanzierung die passenden Konditionen für den individuellen Anspruch zu finden. Ein umfangreicher Kreditvergleich ist sehr wichtig. Neben den Elektrofahrzeugen erhalten auch die Hybrid-Modelle immer mehr Aufmerksamkeit. Weitere Motorvarianten wie ein Benziner mit einem neuen Partikelfilter oder ein Erdgasmotor sind ebenfalls Alternativen zum Diesel.


Wie lässt sich erkennen, ob das eigene Auto betroffen ist?

Um schnell sicherzustellen, ob das eigene Fahrzeug Teil des Diesel-Skandals ist, müssen Autobesitzer nur im Fahrzeugschein in den Feldern 14 und 14.1 nachschauen. Hier könnten die Zahlen 00 bis 88 stehen. Diese Ziffern bedeuten, dass der Pkw die Abgasnorm Euro-1 bis Euro-4 hat und wahrscheinlich vom Fahrverbot betroffen sein wird. Wenn Zahlenkombinationen wie 36YO und 36NO dort stehen hieße das, dass Fahrzeug die Euro-6-Norm hat. Die Zahlen 35AO sowie 35MO stehen für die Euro-5-Abgasnorm.


Wie werden die gesperrten Strecken und Areale deklariert?

Eine einheitliche Kenntlichmachung des Fahrverbotes gibt es nicht. Manche Städte haben sich aber für das allgemeine Verkehrszeichen 251, das ein Auto mit einem roten Kreis sowie dem darunter liegenden Schriftzug „Diesel bis Euro 5“ einschließt, entschlossen. Dies bedeutet, dass Automobile der verschiedenen Stufen, einschließlich der Euro-5 diesen Bereich nicht befahren dürfen. Durch ein zusätzliches Schild „Anlieger frei“ sollen diese Bereiche jedoch teilweise freigegeben werden. Hierbei kann jemand, der in einem gesperrten Gebiet wohnt, arbeitet oder jemanden besuchen möchte trotz einer schlechteren Abgasnorm hineinfahren. Weitere Ausnahmen stellen öffentliche Verkehrsmittel wie Krankenwagen, Feuerwehr oder Polizei dar. Diese müssen auch in solche Bereiche ungehindert hinein fahren dürfen.  


Welche Strafe droht beim Verstoß?

Beim Verstoß gegen das Fahrverbot muss ein Autofahrer mit einer Strafe von 25 Euro rechnen. Sollte die Regierung im späteren Verlauf beschließen die blaue Umweltplakette einzuführen, könnten Personen ohne Sonderregelungen in diesen Bereichen ein Bußgeld von 80 Euro bezahlen. Hinzu kommt diese Maßnahme: Wer vorsätzlich in diese Bereiche fährt und das nachgewiesen werden kann, muss die Kommune mit einem Betrag von 160 Euro unterstützen.  


Was sagen die Automobilhersteller hierzu?

Durch das Gerichtsurteil wurden die meisten Automobilunternehmen wachgerüttelt. Die Jahresbilanz der Neuzulassungen 2017 auf kba.de zeigt, dass auch die Autofahrer reagieren, denn die Abnehmeranzahl der Dieselfahrzeuge ist stark rückläufig. Automobilhersteller müssen sich zunehmend mit der Frage beschäftigen, wie diesem Rücklauf entgegengewirkt werden kann. Grundsätzlich bleibt hier nur die Nachrüstung der Filter. Doch auch diese Option ist mit hohen Kosten pro Fahrzeug verbunden, welche entweder von Hersteller oder Autobesitzer zu zahlen wären.


Mögliche Lösung des Problems

Wer trotz des Diesel-Skandals über eine Neuanschaffung nachdenkt, für den könnte das Leasing jetzt interessant werden. Der Begriff definiert eine atypische Mietung mit Nutzungsüberlassung. Hierbei wird das Leasingobjekt vom Leasinggeber beschafft und dem Leasingnehmer gegen eine Finanzierung überlassen. Am Ende des Leasingvertrages kann sich der Leasingnehmer entscheiden, ob er das Fahrzeug kaufen möchte, einer Verlängerungs- oder Tausch-Option zustimmt. Falls die Kaufoption nicht wahrgenommen wird, kann der Leasinggeber frei über den Pkw verfügen und diesen zum Beispiel weitervermieten, einlagern, verschrotten oder verkaufen. In jedem Fall ist die Anschaffung eines Automobils eine Investition, die unter Berücksichtigung vieler Faktoren passieren sollte. Erfahrungsgemäß helfen Online-Portale beim Finden der richtigen und bedarfsgerechten Finanzierung des neuen Pkws.

Bildquelle / Foto: Fotoeventis – 657224752 / Shutterstock.com

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