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Der Autopflege-Kalender: Was Autofahrer regelmäßig tun sollten

AUTOR: REDAKTION | 02. MAI 2018


Der Autopflege-Kalender: Was Autofahrer regelmäßig tun sollten

Das Thema Auto hat in den letzten Monaten und Wochen für einige Schlagzeilen gesorgt. Besonders Dieselfahrzeuge sind, aufgrund öffentlich gewordener Manipulationen bei den Abgaswerten, ins Schlingern gekommen. Ungeachtet der Entwicklung steigt die Zahl der PKWs auf deutschen Straßen seit Jahren an. Deutlich unterstreichen die Zahlen des KBA (Kraftfahrtbundesamt) diese Entwicklung. Zum 01. Januar 2018 waren es mehr als 63 Millionen Fahrzeuge in den Statistiken des KBA. Über 46 Millionen Kraftfahrzeuge waren Personenkraftwagen. Damit hat jeder Haushalt in Deutschland mindestens einen PKW.

Für private Halter ist die Pflege des Autos entweder eine lästige Pflicht oder eine Passion. Nicht umsonst wird immer wieder das Motto bemüht: „Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind“. Während ein Teil der Autofahrer den PKW regelmäßig, teils einmal die Woche, von vorne bis hinten pflegt, ist in anderen Haushalten die Autowäsche nur einmal pro Quartal ein Thema. Dabei hat Autopflege nicht nur etwas mit Sauberkeit zu tun. Wo auf den PKW peinlich geachtet wird, ist der Werterhalt mitunter deutlich höher. Schließlich dankt es die Technik mit einer entsprechenden Lebensdauer, was sich auch bei den Werkstattkosten bemerkbar macht. Wird ein Auto geleast, gehört eine entsprechende Pflege sowieso zum Pflichtprogramm.


Januar bis März: Vorsicht vor Schnee und Eis

Die Wintermonate Januar bis März sind in Deutschland tendenziell eine Zeit, in der in einigen Regionen mit Regen, in anderen aber mit Schnee zu rechnen ist. Auch Eis macht sich, gerade bei Kälteeinbrüchen, überall breit. An die Autopflege stellen diese Bedingungen besondere Anforderungen. Auf den Straßen setzt der Winterdienst verstärkt Salz ein, um Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Diese sorgt allerdings für einen höheren Verschleiß, zumindest bei bereits vorgeschädigten Lackflächen.

Sofort ab in die Waschanlage? Für das Thema Autowäsche gelten gerade für Leasingkunden einige Tipps für die Winterzeit:

  • Waschanlage kann regelmäßig aufgesucht werden
  • Salzreste bei vorgeschädigten Flächen eher entfernen
  • Waschen bei sehr tiefen Temperaturen meiden.

Dass die Waschanlage bei Außentemperaturen von weniger als -10°C zu meiden ist, hat einen Grund. Das in den Waschanlagen verwendete Wasser hat Plusgrade. Trifft es auf die kalte Oberfläche des Autos, entstehen Spannungen im Material, welches darunter sehr stark leiden kann. Was gilt es in den Monaten Januar bis März noch zu beachten?


Scheibenwischer immer hochklappen

Dieses Phänomen kennt jeder Autofahrer: Nach dem Kratzen müssen die Gummis der Scheibenwischer mühsam von der Front- und Heckscheibe gelöst werden. Dass daraufhin beim nächsten Wischen der Scheibenwischer störende Schlieren auf der Scheibe hinterlässt, wundert nicht. Schließlich beschädigt das Festfrieren den Gummi. Daher heißt es: Scheibenwischer immer hochklappen.


Motoröl im Auge behalten

Ohne Öl ist es mit dem Fahren bald vorbei. Als Schmiermittel ist das Motoröl von essenzieller Bedeutung. Was einige Autofahrer nicht wissen: Bei sehr niedrigen Temperaturen verändert das Öl seine Eigenschaften, es wird viskoser. Bedeutet, dass es sich schlechter pumpen lässt, weil die Fließfähigkeit nachlässt. Ist das falsche Öl im Motor, kann es zu dessen Beschädigung kommen. Daher sollte das Motoröl immer im Auge behalten werden.


Türenteiser und Eiskratzer

Zweistellige Minusgrade sind in Deutschland keine Seltenheit. Trotzdem werden Autofahrer scheinbar immer wieder vom Winter überrascht. Zu den wichtigen Utensilien im Auto gehören spätestens ab Oktober ein Eiskratzer und der Türenteiser. Tipp: Damit zugefrorene Türen kein morgendliches Ärgernis werden, lässt sich mit einem Fettstift oder speziellen Gummipflegeprodukten nachhelfen.


April bis Juni: Reifenwechsel als Meilenstein

Ab April kann langsam aber sicher wieder über den Frühling und Sommer nachgedacht werden. Ostern ist der Zeitraum, in den für viele Halter der obligatorische Reifenwechsel fällt. Dass nicht einfach die Winterreifen über das ganze Jahr gefahren werden, hat Gründe. Einerseits unterscheiden sich die Gummimischungen, auf der anderen Seite gibt es deutliche Unterschiede im Profil. Beides führt zu einer anderen Haftung der Reifen auf der Straße. Mit Winterreifen im Sommer ist letztlich ein höherer Verschleiß an den Reifen und Spritverbrauch vorprogrammiert. Worauf ist beim Reifenwechsel zu achten?


Keine alten Sommerreifen fahren

Ob die Sommerreifen aus dem letzten Jahr noch einmal aufgezogen werden, hängt von zwei Faktoren ab:

  • dem Alter
  • der Profiltiefe.


Letztere lässt sich einfach mit einer 1 Euro Münze prüfen bzw. deren Rand. Wird die Münze ins Profil gesteckt und ist der Rand zu sehen, heißt es: Neue Reifen müssen her. Gleiches gilt, wenn die DOT-Nummer ein hohes Alter anzeigt. Hierbei handelt es sich um eine vierstellige Nummer. Die letzten zwei Ziffern stehen für das Fertigungsjahr, die beiden ersten Zahlen für die Kalenderwoche. Ab sieben Jahre ist an einen Austausch zu denken.


Das Thema Frühjahrsputz

In den Frühlingsmonaten ist es an der Zeit, dass Auto einmal richtig rund um zu pflegen. Innenraum, Unterboden und Motorraum haben sich nach dem Winter eine gründliche Wäsche verdient. Damit werden Salzreste und der Dreck des zurückliegenden Winters entfernt. Gleichzeitig wird sichtbar, wo noch einmal intensiv Hand anzulegen ist. Der Frühjahrsputz wird auch dafür genutzt, das Auto zu „erleichtern“. Schneeketten und Klappspaten können in den Keller verschwinden. Jedes Gramm zusätzliches Gewicht macht sich schließlich beim Spritverbrauch bemerkbar.


Juli – September: Pflege in Sommer und Frühherbst

Auf den ersten Blick sind der Sommer und Frühherbst eine entspannte Zeit für Autofahrer. Die Pflege des Pkws beschränkt sich auf das gelegentliche Waschen und Auftragen von etwas Politur. In der Praxis ist dann doch etwas mehr Aufmerksamkeit gefragt. Speziell in den Sommermonaten sind Insekten oder Baumharz und die Hinterlassenschaften der Vögel ein Problem: Für den Lack. Organische Substanzen greifen diesen an und sorgen auf lange Sicht für Schäden. Heißt: Insektenreste und Co. sind in den Sommermonaten möglichst schnell zu entfernen.

Gleiches gilt für Blätter, die mit den ersten Herbsttagen langsam zu Boden segeln. Von vielen Autofahrern unbeachtet, löst sich, in Kombination mit Feuchtigkeit, die eine oder andere Gerbsäure aus den Blättern. Diese kann den Lack angreifen, was es natürlich um jeden Preis zu vermeiden gilt.


Oktober bis Dezember: Der Winter naht

Spätestens im Oktober müssen Halter wieder an den Reifenwechsel denken. Das Motto: Von O bis O, heißt von Oktober bis Ostern, ist schließlich nicht ohne Grund entstanden. In Deutschland kann es in einigen Regionen bereits im Oktober zu ersten Schneefällen und Frost kommen, sprich die Straßen werden wieder glatt.


Das Thema Winterreifen

Die StVO (Straßenverkehrsordnung) schreibt Autofahrern nun mal vor, mit geeigneten Reifen unterwegs zu sein. Wie bei den Sommerreifen sind auch hier Alter und Profiltiefe zu prüfen. Bei dieser Gelegenheit geht der Blick auch Richtung Geschwindigkeitsindex. Ein Satz Reifen mit dem Index H kann beispielsweise bis 210 Stundenkilometer gefahren werden. Mit ein bisschen Geschick lassen sich die Reifen auch selbst wechseln.

Tipp: Kündigt sich der erste Schnee an, herrscht in Werkstätten und Servicepunkten Hochbetrieb, lange Wartezeiten inklusive. Clevere Autofahrer nutzen die Tage vorher für den Reifenwechsel und sind entspannt auf der Straße unterwegs, wenn andere Halter hektisch an ihren Rädern herumschrauben lassen. Natürlich kommt jetzt auch wieder alles an Equipment zum Einsatz, was das Auto im Frühjahr Richtung Keller verlassen hat. Es sollte sowohl das Kühlmittel als auch das Wasser für die Scheibenwischanlage auf Minusgrade ausgelegt werden.


Fazit: Autopflege gilt das ganze Jahr

Ans Auto wird mitunter liebevoll Hand angelegt. Aber auch wo der PKW einfach ein Alltagsgegenstand ist, sollte das Thema Pflege nicht zu kurz kommen. Gerade in den Wintermonaten kommt es darauf an, mit dem Auto richtig umzugehen. Auch im Sommer sollte auf Wäsche und Lackpflege nicht ganz verzichtet werden. Besonders beschädigte Lackflächen verdienen Aufmerksamkeit und sollten schnellstens ausgebessert werden. Schließlich sind sie die Angriffsfläche für Feuchtigkeit, Salz und andere aggressive Substanzen. Die richtige Pflege des Autos ist also durchaus nicht auf eine Jahreszeit beschränkt, sondern gilt das ganze Jahr über. Im Sommer kann es nur etwas ruhiger werden.

Bildquelle / Foto: fotolia.com © anko

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