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Auf Kurs bleiben: Eine Alpenüberquerung mit dem PKW

AUTOR: REDAKTION | 28. APRIL 2018


Auf Kurs bleiben: Eine Alpenüberquerung mit dem PKW

Wenn es endlich wieder wärmer wird, packt viele Menschen das Fernweh. Viele zieht es dann in den Süden – dort, wo Landschaft und Kultur mediterran anmuten und es noch wärmer ist. Das Auto bietet ein gewisses Maß an Unabhängigkeit – vor allem bei Urlaubsreisen. Die Überquerung der Alpen kann allerdings einige Herausforderungen mit sich bringen.


Mit dem Auto durch die schöne Bergwelt

Besonders auf dem Weg über die Alpen – für viele KFZ-Fahrer ein wohl oder übel zu überwindendes Hindernis auf dem Weg nach Italien – lassen sich so manche landschaftliche Schmuckstücke erleben. Hier zählt weniger das Ankommen als das Motto „Der Weg ist das Ziel“. Sie sitzen komfortabel in Ihrem Fahrersitz und haben die volle Kontrolle über Ihre Reise: Von glasklaren Bergseen und imposanten Gipfeln, über rasante Kurven, bis hin zu beeindruckenden Panorama-Ansichten und weiten Talblicken, auf den Alpenpässen wird den Fahrenden Einiges geboten.

Dies alles gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass Ihr Auto eine solche Expedition auch tatsächlich mitmacht. Eine Alpenüberquerung stellt schließlich ganz besondere Anforderungen an Ihren PKW.


Route über die Alpenpässe

Während früher Bergpässe lediglich als schnell zu überwindende Hindernisse betrachtet wurden, sind diese heute – Autobahntrassen, Tunnels und Zugverbindungen sei Dank – keine überfüllten Verkehrswege mehr, sondern Erlebnisrouten der Extraklasse. Dass Sie beim Überqueren von Schweizer Bergpässen alte Befestigungsanlagen (→ das sogenannte „Réduit“) – sozusagen Schweizer Neutralitätsbewahrer – antreffen könnten, ist nur eine von vielen kuriosen Geschichten. Und es gibt eine ganze Menge davon, schließlich gehören zu den Ländern, in denen sich die Alpen befinden:

  • Deutschland
  • Frankreich
  • Italien
  • Liechtenstein
  • Monaco
  • Österreich
  • Schweiz
  • Slowenien

Warum lassen Sie also nicht den selbst im Urlaub üblicherweise vorherrschenden Konsumstress einfach bei Seite und genießen Ihre nächste Alpenüberquerung – ganz ohne Erfolgs- und Zeitdruck? Sie sollten im Vorfeld allerdings überprüfen, ob der von Ihnen anvisierte Alpenpass überhaupt geöffnet ist und erhalten so vor allem in der Urlaubszeit eine echte entschleunigende Alternative zu den überfüllten Tunnelstraßen.

Wenn die Reise mit einem Leasing-Fahrzeug angetreten wird, sollte vorher nochmals ein Blick auf die vereinbarte Kilometerleistung im Leasing-Vertrag geworfen werden. Urlaubsfahrten in weiter entfernte Ziele können den Zählerstand hier schnell nach oben treiben. Wer gerne und häufig mit dem Auto verreist, sollte dies bei Vertragsabschluss berücksichtigen. Eine Überschreitung der Kilometerleistung kann sonst bei der Rückgabe des Fahrzeugs teuer werden.  

Bevor Sie jedoch in Ihr KFZ steigen und mit Ihrem Wagen in die Welt hinausstürmen, sollten Sie jedoch bedenken, dass nicht jedes Auto für eine Expedition der alten römischen Alpenrouten gleichermaßen geeignet ist. Wussten Sie beispielsweise, dass auf manchen Pässen Fahrzeugen mit einer Breite über 2,30 Metern die Durchfahrt verboten ist?

Bleiben Sie bei Ihrem PKW, so sollten Sie daher eine ausführliche Vorbereitung nicht scheuen, denn so ersparen Sie sich nicht nur viel Ärger, sondern auch viele Kosten. Folgende Checkliste sollten Sie durchgehen:

  • Wie muss ich mich beim Fahren von Bergpässen verhalten?
  • In welcher Konstitution muss mein Auto sein?
  • Welches sind die zehn höchsten und schönsten Pässe?
  • Welche Verkehrsbedingungen erwarten mich?


Wie muss ich mich beim Fahren von Bergpässen verhalten?

Neben der Beachtung europaweit geltender Verkehrsregeln müssen Sie als Fahrer bei der Nutzung alpiner Routen auf einen speziellen Fahrstil achten. Zum vorausschauenden Fahren gehört zunächst, dass der Fahrer sich in einer einwandfreien Konstitution befindet. Bei Müdigkeitserscheinungen sollten Sie eine Pause einplanen, da Sie auf den Passüberfahrten Ihre volle Konzentration benötigen. Folgende Fahrtipps sollten Sie bei der Alpenüberquerung beachten:

  • Fahrhaltung: Am besten bleiben beim Fahren beide Hände am Lenkrad und nicht eine auf dem Schaltknüppel, da durch den dabei entstehenden Druck auf das Schaltgestänge leichter die Gänge herausspringen können. Außerdem können auf diese Weise Vibrationen auf das Getriebe übertragen werden, die dieses schneller verschleißen lassen. Drücken Sie zudem nicht, wenn Sie plötzlich auf der Straße stehen bleiben müssen – beispielsweise im Stau –, permanent auf das Kupplungspedal. Das sogenannte „Ausrücklager“ bekommt in dieser Zeit ansonsten den gesamten Druck der Kupplungsfeder ab.
  • Haltebuchten: Sie sollten stets nach Ausweichbuchten Ausschau halten. Es kann sich besonders bei alten Autos lohnen, den Motor im Leerlauf gelegentlich abkühlen zu lassen.
  • Gangschaltung: Auf steilen Bergstraßen ist es wichtig, dass Sie im richtigen Drehzahlbereich fahren. Grundsätzlich gilt: Mit dem Gang, mit dem Sie den Berg hinaufgefahren sind, fahren Sie auch wieder hinunter. Fahren Sie im mittleren Drehzahlbereich: Insbesondere bei Passabfahrten bremsen niedrige Gänge effektiv den Motor.
  • Kurvenfahren: Das Hauptproblem beim Kurvenfahren ist die Sicht auf den Straßenverlauf. Beobachten Sie so früh wie möglich, ob im weiteren Straßenverlauf Ihnen ein Fahrzeug begegnet, das Ihnen Probleme bereiten könnte. Im Zweifelsfall sollten Sie rechtzeitig vor einer Kurve anhalten, damit dieses genug Platz zum Wenden hat. Rechtskurven sollten Sie am besten von außen nach innen fahren – möglichst ab und zu der Mitte der Fahrbahn – bei Linkskurven sollte Ihr PKW hingegen am rechten Fahrbahnrand bleiben.
  • Temperaturanzeige: Da Bremsen und Kühler beim Passfahren besonders beansprucht werden, sollten Sie die Temperaturanzeige immer wieder im Auge behalten.
  • Überholen: Lassen Sie eilende Autos und Motorräder nach Möglichkeiten überholen, denn damit schonen Sie Ihre Nerven. Ansonsten gilt: Egal wie stressig es auf der Straße werden kann, lassen Sie sich nicht hetzen. So machen Sie weniger Fehler und lassen sich nicht zu fahrlässigem Fahrverhalten verleiten. Beim eigenen Überholen müssen Sie erhöhte Vorsicht walten lassen, da viele Abschnitte schlecht einsehbar sind.


In welcher Konstitution muss mein Auto sein?

Vor jeder Autoreise sollten Sie sowohl die Verfassung und die Ausstattung Ihres Autos überprüfen lassen. Generell gilt: Sie brauchen einwandfreie Bremsen und eine gute Straßenlage. Als geübter Autofahrer wissen Sie ferner: Es muss darauf geachtet werden, dass sich der Motorölstand im richtigen Bereich befindet, und eventuell ist noch Wasser in die Kühlungs- und Wischanlage nachzufüllen.

Außerdem ist ein intaktes Reifenprofil unabdingbar – ebenso wie ein entsprechend der Mehrbelastung angepasster Reifendruck. Je größer und sperriger das KFZ, desto beschwerlicher wird eine Alpenüberquerung. Ungeeignet sind viele Pässe für Gespanne und Wohnmobile, da diese bei einer zu steilen Steigung einfach nicht mehr weiter mithalten können und deshalb auch auf derartigen Strecken nicht zugelassen sind.

Ausstattung: Zur Ausrüstung eines jeden PKWs gehören – neben einer Reiseapotheke und einem Verbandskasten – auch ein Warndreieck sowie Warnweste, welche allesamt leicht zu erreichen sein sollten. Prüfen Sie besser im Vorfeld, was Sie im PKW mitführen müssen. Bei Reisen mit Kindern ist ferner auf einen passenden Kindersitz sowie auf die richtige Gurtführung zu achten.

Vermeiden Sie Glasflaschen oder andere potenziell scharfkantige Gegenstände im Fahrzeugraum. Bei Reisen mit Tieren müssen Sie darauf achten, dass diese verkehrsgerecht gesichert sind. Fürs Beladen gilt grundsätzlich: Schwere Gegenstände kommen nach unten – ganz an die Rücksitzlehne. Decken Sie das Gepäck zusätzlich mit einer Decke ab. Generell wird ein Gepäcknetz empfohlen, damit beim Bergabfahren nichts nach vorne fällt. Vergessen Sie nicht, dass bei einem Unfall jeder ungesicherte Gegenstand zu einem Geschoss werden kann.

Fahrzeugbeleuchtung: Neben einem tadellos funktionstüchtigem Abblendlicht, Fernlicht und Standlicht sollten Sie bedenken, dass es in manchen Ländern Pflicht ist, die Beleuchtung am KFZ zu jeder Zeit eingeschaltet zu haben. In diesem Zusammenhang kann sich die Mitnahme eines Sets Ersatzglühbirnen durchaus auszahlen.

Tierschäden: Im unangenehmsten Falle bleiben Sie am Pass auf einmal stehen, weil ein Tier, sei es ein Marder oder ein Waschbär, Ihre Autotechnik angegriffen hat und Sie erst nach längerem Fahren die Folgeschäden registrieren. Ein Marderbiss kann trotz neuster technologischer Innovationen Ihr Auto außer Gefecht setzen. Steinmarder zerstören bei Revierkämpfen unter anderem Kabel und Schläuche am Motor. Übergriffe können auch bei einer Pause auf einem Rastplatz in der Natur passieren. Schützen Sie deshalb Ihr Auto vor Marderschäden.

Bei einer Weiterfahrt können unentdeckte Beschädigungen dann zu weiteren Schäden am Fahrzeug führen und sogar die Sicherheit gefährden. Diese Problematik ist leider keine Seltenheit. KFZ-Versicherungen behandeln im Jahr bis zu 200.000 durch Marder verschuldete Reparaturfälle. Doch wer lediglich eine Haftpflichtversicherung für sein Auto abgeschlossen hat, bleibt für gewöhnlich auf den Kosten sitzen. Da nicht jede KFZ-Versicherung für durch Tiere verursachte Schäden zahlt, kann zur bestehenden Police einen Zusatzschutz hinzugebucht werden. Bei manchen Versicherern ist dieser sogar in der Teilkasko-Versicherung mitinbegriffen.


Welches sind die 10 höchsten und schönsten Pässe?

  • Col de Sommeiller (Frankreich-Italien) – max. Passhöhe: 2.996 Meter
  • Col de Turini (Frankreich) – max. Passhöhe: 1.607 Meter
  • Deutsche Alpenstraße (Deutschland) – max. Passhöhe: 1.200 Meter
  • Gotthardpass (Schweiz) – max. Passhöhe: 2.106 Meter
  • Großglockner-Hochalpenstraße (Österreich) – max. Passhöhe: 2.504 Meter, PKW-Kosten: 29 Euro
  • Malojapass (Schweiz) – max. Passhöhe: 1.815 Meter
  • Nufenenpass (Schweiz) – max. Passhöhe: 2.478 Meter
  • San-Bernardino-Pass (Schweiz) – max. Passhöhe: 2.066 Meter
  • Silvretta-Hochalpenstraße (Österreich) – max. Passhöhe: 2.036 Meter, PKW-Kosten: 7,90 Euro
  • Splügenpass (Schweiz-Italien) – max. Passhöhe: 2.115 Meter


Welche Verkehrsbedingungen erwarten mich?

Die Schmerzgrenze von zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen und Schnellstraßen ist besonders in der Schweiz sehr niedrig. Die dortigen Tempolimits sollten Sie peinlich genau beachten. Achten Sie ferner darauf, dass für Fahranfänger in manchen Ländern, wie beispielsweise in Italien, besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten. Unsere europäischen Nachbarn haben gut erkannt, dass sich das Verkehrsverhalten von Verkehrsteilnehmern mit zum Teil hohen Strafen positiv beeinflussen lässt.

Vergessen Sie nicht, dass Sie für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen beispielsweise in Österreich, in der Schweiz und in Slowenien ein „Pickerl“ bzw. eine Vignette benötigen. Die Gültigkeit hängt dabei natürlich von Ihrer jeweiligen Reisehäufigkeit ab. In Frankreich und Italien müssen hingegen nur Einzelbeträge abhängig von der jeweils zurückgelegten Strecke bezahlt werden.

Generell empfiehlt es sich, immer den Zahlungsbeleg im PKW mitzuführen, um einen ordnungsgemäßen Vignettenkauf nachweisen zu können. Kaufen Sie diese am besten bereits vor Reisebeginn, um etwaig lange Wartezeiten an der Grenze zu umgehen.


Bildquelle / Foto: Unsplash.com, Sergio R

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