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Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität – wird sich das E-Car durchsetzen?

AUTOR: REDAKTION | 19. FEBRUAR 2018


Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität – wird sich das E-Car durchsetzen?

In Deutschland waren zum 01. Januar 2017 circa 45 Millionen Pkw zugelassen. In den Statistiken zum Fahrzeugbestand macht dieses Segment damit den Löwenanteil aus – da unterm Strich etwas mehr als 62 Millionen Kfz insgesamt zugelassen waren. In den letzten Jahren ist die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge beständig gestiegen. Mobilität wird heute in vielen Bereichen vorausgesetzt. Beispiel Karriere: Wer als Arbeitnehmer nicht mobil ist, beschneidet im Regelfall die Aufstiegschancen. Aber: Mehr Autos auf den Straßen heißt, dass mehr Emissionen in die Atmosphäre gelangen.


Die Bundesregierung will daher den Anteil der Elektroautos drastisch erhöhen. Von den Zielvorgaben, welche man sich 2012 auf die Fahnen geschrieben hat, ist in der Praxis bisher noch nicht viel erreicht. 2020 sollten auf deutschen Straßen 1 Million Elektroautos unterwegs sein. Bisher sind nur etwas mehr als 34.000 E-Cars, welche das Kraftfahrtbundesamt in seiner Bestandsstatistik stehen hat. Können neue Entwicklungen und Modelle den Trend zur Elektromobilität noch einmal richtig anheizen? Wie weit ist die Branche inzwischen eigentlich bei Themen wie der Reichweite oder den Ladezeiten?

Elektroautos und ihre Reichweite - der ewige Kampf

Zu den immer als Gegenargument zur Elektromobilität angeführten Aspekten gehört die Reichweite der Fahrzeuge. Kritiker werfen den Entwicklern vor, keine Autos zu entwickeln, die für Überlandfahrten tauglich sind. Mit einer maximalen Reichweite von 100 Kilometern oder 150 Kilometern kommen Halter mit ihren E-Cars tatsächlich nicht sehr weit. Beispiel General Motors EV1: Das E-Car erreichte eine Reichweite von circa 225 Kilometern. Ein ebenfalls eher für die Stadt geeigneter Pkw ist der Mitsubishi i-MiEV.


Dessen Reichweite wird zwar auf dem Papier mit etwa 150 Kilometern angegeben. Test unter Alltagsbedingungen zeigen, dass diese Reichweite selten erreicht wird. Ähnlich wie beim Mitsubishi i-MiEV wird auch die Reichweite eines weiteren in Großserie produzierten E-Cars angegeben. Beim Nissan Leaf sollten ursprünglich bis zu 160 Kilometer drin sein. Ein erstes Elektroauto mit deutlich höherer Reichweite war der Roadster von Tesla. Angegeben mit 350 Kilometern Reichweite, sind Quellen zufolge einige Fahrer damit auch schon deutlich weitergekommen.

Was bestimmt die Reichweite der Elektroautos?

Maßgebend für die Fahrstrecke eines Elektroautos sind verschiedene Faktoren. Auf der einen Seite gehören hierzu innere Parameter – wie die Kapazität der verbauten Akkus, die Integration von Energierückgewinnungssystemen oder die Leistung der verwendeten Motoren. Parallel machen sich auf die Reichweite auch äußere Faktoren bemerkbar. So spielen der Fahrstil, das Streckenprofil und die Temperatur eine Rolle.

  • Reichweite und Akku: Der Akku ist letztlich eine der wichtigen Faktoren, um die Reichweite eines E-Cars zu beeinflussen. Ursprünglich eingesetzte Batterien auf Blei- oder Cadmiumbasis waren starken Beschränkungen unterworfen. Mit modernen Lithium-Akkus sind mehrere hundert Kilometer Reichweite realisierbar. Allerdings sind diese Systeme technisch aufwendiger, da die Batterien empfindlicher reagieren. Gleichzeitig steht als Problem die mit der Akkukapazität zunehmende Größe im Raum.
  • Reichweite und Temperatur: Generell ist allen Akkus eigen, dass bei niedrigen Temperaturen die Leistungsabgabe sinkt. Damit erklärt sich auch, dass die Reichweite zurückgeht, wenn draußen die kalte Jahreszeit beginnt. Zu hohe Außentemperaturen beeinflussen zwar die Momentan-Leistung positiv, haben allerdings eine nachteilige Auswirkung auf die Lebensdauer der Akkus.
  • Reichweite und Leistung: Ein Elektroauto erreicht – ja nach Modell – heute Geschwindigkeiten von 130 Stundenkilometer bis 230 Stundenkilometer (in der Oberklasse). Je mehr Leistung ein E-Motor hat, umso stärker sind natürlich auch die Akkus gefordert. Wer als Fahrer viel im oberen Leistungsdrittel unterwegs ist, muss natürlich auch schneller wieder an die Steckdose.

Elektroautos - teuer in der Anschaffung

Elektroautos setzten auf innovative Antriebskonzepte und sind – bezogen auf die Kosten pro gefahrenem Kilometer eigentlich günstig. Die Betonung liegt auf eigentlich. Hintergrund: Bei einer Betrachtung der Kosten ohne Berücksichtigung der Anschaffung hat das E-Car in jedem Fall die Nase vorn.


Für die Praxis und eine realistische Bewertung der Elektromobilität können die Preise für den Kauf eines Elektroautos allerdings nicht einfach ausgeklammert werden. Vielmehr müssen sie eine fundamentale Rolle spielen. Hintergrund: Die Kaufentscheidung wird von Haushalten wesentlich von den Anschaffungskosten beeinflusst. Wie sieht der Vergleich zwischen einem Pkw mit herkömmlichem Antriebskonzept und einem E-Motor aus?


Beispiel Seat Leon Reference: Hierbei handelt es sich um einen kompakten Pkw, der heute in der Golfklasse angesiedelt ist. Der Pkw kostet als Benziner in der Grundausstattung rund 19.000 Euro – ein Preis, der den Erwartungen entspricht. Auf der anderen Seite steht der Nissan Leaf als E-Car. Als Fahrzeug der Kompaktklasse schafft es der Motor auf 109 PS – und der Leaf auf einen Kaufpreis von mehr als 30.000 Euro.


Tipp: Gerade in diesem Zusammenhang könnte dem Leasing künftig eine größere Bedeutung zukommen. Leasingnehmer müssen nicht die hohen Anschaffungskosten tragen und der Verbrauch bringt geringere Kosten mit sich als bei einem Verbrennungsmotor. Hierbei kommt es jedoch auch auf die jeweilige Preispolitik der Anbieter an.

E-Mobilität: Autokauf fördern lassen

Bei den für E-Cars aufgerufenen Preisen legt der eine oder andere Interessent sprichwörtlich „die Ohren an“. Wer sich für den Umstieg vom Otto- oder Dieselmotor auf den Elektroantrieb interessiert, kann von den ehrgeizigen Zielen der Bundesregierung profitieren. Der Grund: Aktuell werden der Kauf reiner Elektrofahrzeuge und sogenannter Hybridautos gefördert. Letztere basieren auf einem kombinierten Antriebskonzept aus E-Motor und Verbrennungsmotor.


Gefördert werden die Fahrzeuge mit 2.000 Euro für Elektroautos und 1.500 Euro für Hybridautos, wenn der Hersteller noch einmal den gleichen Rabatt drauflegt. Trotzdem: E-Cars sind immer noch vergleichsweise teuer. Schnäppchen lassen sich machen, wenn die Hersteller noch einen Rabatt mit obendrauf legen.


Zusammen kann sich ein Abschlag auf den Kaufpreis ergeben, der die Anschaffung schon wieder lohnend macht. Kostet ein E-Car zum Beispiel 25.000 Euro, werden durch die Prämie und den Abschlag daraus 21.000 Euro. Lässt sich dann noch ein zusätzlicher Rabatt aushandeln, rutscht der Preis vielleicht sogar unter die 20.000 Euro. Auf diese Weise können Elektrofahrzeuge aus dem unteren Preissegment, wie der:

  • Citroën C-Zero
  • Renault Zoe
  • Mitsubishi iMiev

Anschaffungskosten von etwa 20.000 Euro realisieren.


Achtung: An diesem Punkt muss sich jeder Interessent bewusstmachen, dass bei vielen Herstellern die Akkus nicht inklusive sind, sondern oft separat gemietet werden.


E-Cars und die Nachfrage - hierzulande noch mau

In Deutschland lässt der Absatz bei den Elektrofahrzeugen zu wünschen übrig. Die Kosten sind auf jeden Fall ein wesentlicher Punkt, welcher in den Augen vieler Verbraucher gegen den Kauf eines E-Pkw spricht. Auf der anderen Seite haftet dem Elektroauto immer noch das Image des lahmen Entleins an, das nach 100 Kilometern schlappmacht. Die moderne Akkutechnik macht inzwischen deutlich höhere Reichweiten möglich. Allerdings ist – und diese Kritik ist nicht unbegründet – das Ladestellen-Netz in Deutschland nicht ausreichend ausgebaut.


Während es in Städten bereits Stromzapfsäulen sind, sieht dies im ländlichen Raum anders aus. Hier ist es ein weiter Weg bis zur nächsten Stromtankstelle. Und auch die Thematik Schnellladen trägt zur kontroversen Sicht auf die Elektromobilität bei. Während das Volltanken binnen Minuten erledigt ist, braucht ein voller Akku schnell Stunden. Die Hersteller werden hier noch einiges an Forschungsarbeit investieren müssen, um auch hier bessere Lösungen zu finden.


Fazit: Elektromobilität kommt hierzulande schleppend voran

Geht es nach der Bundesregierung, wären schon deutlich mehr E-Cars auf den Straßen unterwegs. Wunsch und Realität gehen hier allerdings sehr weit auseinander. In den letzten Jahren ist die Zahl der Elektroautos deutlich gestiegen. Trotzdem sind die Ziele noch in weiter Ferne. Hinsichtlich der Ursachen wird immer wieder auf hohe Anschaffungskosten verwiesen. Der Bund versucht hier bereits mit den Umweltboni gegenzusteuern – und die bringen bis zu 4.000 Euro. Trotzdem entscheiden sich nicht mehr Haushalte für das E-Car. Über Gründe kann am Ende viel spekuliert werden. Auf der einen Seite wird es das Image der Elektromobilität sein, andererseits hängt ein Teil der Antwort mit den Rahmenbedingungen – wie den Tankstellen für Strom – zusammen.


(Quelle: @ Petair – 44656234 / Fotolia.com)

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