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Auto Leasing - Was macht eine gute KFZ-Versicherung aus?

AUTOR: REDAKTION | 29. APRIL 2020


Was macht eine gute KFZ-Versicherung aus?

In Deutschland ist die Kfz-Haftpflicht eine Pflichtversicherung. Ohne sie kann ein Auto nicht zugelassen werden. Des Weiteren ist eine so genannte Teilkasko-Versicherung empfehlenswert. Sie springt beispielsweise bei Glasbruch, Unwetterschäden oder Marderbissen ein. Zuletzt ist, zumindest bei teureren Fahrzeugen, eine Vollkasko-Versicherung empfehlenswert. Sie springt bei selbstverschuldeten Unfällen bei Schäden am eigenen Fahrzeug ein. Bei Leasing- oder kreditfinanzierten Autos ist die Vollkasko-Versicherung immer Voraussetzung für den Vertragsabschluss.

 

Mehr zu diesem Thema lesen sie hier: Haftpflicht, Kasko und Vollkasko – Welche Versicherung deckt was ab

 

Von A bis Z: Woran Sie eine gute Kfz-Versicherung erkennen

 

Wie immer steckt der Teufel im Detail. Deshalb haben wir für Sie ein paar Kriterien zusammengestellt, die Ihnen eine Orientierungshilfe bieten können:

 

Deckungssumme: Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Mindest-Deckungssumme von 7,5 Mio. Euro für Personenschäden, 1,22 Mio Euro für Sachschäden und 50.000 Euro für Vermögensschäden die nicht mit einem Personen- oder Sachschaden zusammenhängen.

 

Empfehlenswert sind jedoch 50 bis 100 Mio. Euro pauschal für Personen-, Sach- und reine Vermögensschäden, wobei die Entschädigungsleistung normalerweise bei Personenschäden pro Person je nach Versicherer auf 8 bis 15 Mio. Euro limitiert ist.

 

Tipp: Die von LeasingTime in Partnerschaft mit der Allianz angebotene Kfz-Versicherung bietet eine pauschale Deckungssumme von 100 Mio. Euro (begrenzt auf 15 Mio. Euro. je Person). Sie liegt damit am oberen Rand der Empfehlung.

 

Mehr Informationen zur LeasingTime-Allianz-Kfz-Versicherung finden Sie hier.

 

Einschränkung bei Fahrern: Viele Kfz-Versicherungen beschränken den Haftpflicht-Schutz lediglich auf den Versicherungsnehmer. Andere wiederum schließen den Ehepartner oder Familienmitglieder mit ein. Optimal ist es freilich, wenn generell alle Fahrer versichert sind. So kann das Auto auch mal verliehen werden oder es besteht die Möglichkeit sich bei langen Fahrten abzuwechseln.

 

Fahrerschutz (Fahrer-Unfallversicherung): Wer keine eigenständige Unfallversicherung besitzt, sollte darauf achten, dass man zur Kfz-Haftpflicht eine so genannte Fahrerschutz-Option hinzubuchen kann. Denn die Kfz-Haftpflicht schützt zwar andere Verkehrsteilnehmer und Mitfahrer, jedoch nicht einen selbst. So gibt es auch dann Lohnausfall und Schmerzensgeld, wenn man einen Unfall selbst verschuldet hat.

 

Kilometerbegrenzung: Manche Versicherungen geben eine Höchstkilometergrenze vor. Wer mehr fährt, dem drohen höhere Beiträge. Gerade Vielfahrer sollten darauf achten, dass ihre Police keine Kilometerbegrenzung vorsieht. Auf der anderen Seite: Für alle die nur selten fahren, kann die Kilometerbegrenzung eine Möglichkeit zum Sparen sein. Denn häufig sind solche Versicherungen billiger.

 

Mallorca-Police: Die Bezeichnung sagt eigentlich schon, worum es geht. Nämlich um einen ausreichenden Versicherungsschutz bei Fahrten im Ausland mit dem Mietwagen, zum Beispiel im Urlaub. Hintergrund ist hier, dass in vielen Ländern die Mindest-Deckungssummen teilweise deutlich geringer sind, als in Deutschland. Die Folge: Im Falle eines Falles kann es passieren, dass man zumindest auf einem Teil seiner Kosten sitzen bleibt. Mit einer Mallorca-Police genießt man hingegen den gleichen Versicherungsschutz wie zu Hause.

 

Neuwertentschädigung: Leider verliert jedes Auto Tag für Tag an Wert. Teil- und Vollkasko-Versicherungen neigen deshalb dazu im Schadensfall nur den Zeitwert statt des Neuwerts zu erstatten. Eine gute Versicherung räumt hingegen einen Zeitraum von mindestens 18 Monaten nach dem Kauf ein, in dem der Neuwert erstattet wird. Bei Gebrauchtwagen wird dann der ursprüngliche Kaufpreis erstattet.

 

GAP-Deckung: Die so genannte GAP-Deckung sollte gerade bei Leasing- oder kreditfinanzierten Fahrzeugen als Option zur Vollkasko-Versicherung angeboten werden. Sie schließt im Falle des Falles die Lücke (=engl. “gap”) zwischen dem Wert des Autos und den noch ausstehenden Leasing- oder Ratenzahlungen.

 

Grobe Fahrlässigkeit: Achten Sie bei der Wahl Ihrer Kfz-Versicherung unbedingt auf den Passus „Verzicht auf den Einwand der groben Fahr­lässig­keit“! Dieser kurze Satz macht häufig den Unterschied zwischen einer empfehlenswerten und einer nicht empfehlenswerten Versicherung. Hintergrund ist, dass Teil- und Vollkasko-Versicherungen die Entschädigung kürzen oder sogar ganz verweigern können, wenn der Fahrer grob fahrlässig gehandelt hat. Als grob fahrlässig gilt beispielsweise schon das Überfahren einer roten Ampel.

 

Tierbiss: In vielen Gegenden treiben Marder ihr Unwesen. Sie laben sich gerne an den Weichmachern in Kabelhüllen und Plastikschläuchen. Wird solch ein Verbiss nicht erkannt, kann es zu fatalen Folgeschäden kommen. Gute Teilkasko-Versicherungen decken deshalb nicht nur den ursprünglichen Schaden (z.B. Kühlwasserschlauch) sondern auch eventuelle Folgeschäden ab. Auch beschränken sie nicht den Schutz auf Marderbisse, sondern decken Tierbisse allgemein ab. Die Deckungssumme sollte bei mindestens 3.000 Euro liegen, optimal sind 5.000 Euro.

 

Wildunfälle: Eine gute Teilkaskoversicherung nimmt hier den Begriff “Wild” nicht wortwörtlich. Will heißen, dass sie die Regulierung nicht nur auf Hirsche, Rehe und Wildschweine beschränkt, sondern entstandene Schäden durch “alle Tiere” deckt. Von Hund, Katze und Vögeln bis hin zu Zusammenstößen mit Nutzvieh wie Kühen oder Schafen.

 

Zeitwert: Siehe -> Neuwertentschädigung.


Fazit: Es lohnt sich genauer hinzusehen

Gerade bei der KFZ-Versicherung und den zugehörigen Teil- beziehungsweise Vollkasko-Versicherungen lohnt sich ein Blick in die Leistungen. Denn die Unterschiede können beträchtlich sein. Im schlimmsten Fall bleibt man mit der falschen Versicherung auf Kosten sitzen, die eine andere Versicherung problemlos decken würde.

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