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Auto Leasing - Typklassen – Augen auf beim Autoleasing

AUTOR: REDAKTION | 29. APRIL 2020


Typklassen – Augen auf beim Autoleasing

Es gibt günstige und teurere Kfz-Versicherungen. Die Preisunterschiede ergeben sich dabei nicht nur aus der individuellen Preisgestaltung der Versicherungsunternehmen, sondern auch aus individuellen Faktoren des zu Versichernden. Dazu zählen vor allem die Typklasse, Regionalklasse und die Schadenfreiheitsklasse. Mehr Informationen zu Schadensfreiheitsklassen lesen Sie hier. Informationen zu Regionalklassen finden Sie hier.

 

Die Typklasse – oder wie die Höhe der Beiträge vom Fahrzeugtyp abhängt

 

Die Typklasse spiegelt die Schadens- und Unfallbilanzen eines Automodells wider: Je mehr Unfälle beziehungsweise Schadensfälle für einen Fahrzeugtyp gemeldet sind, desto höher ist die Typklassen-Einstufung. Damit steigt in der Regel auch der zu zahlende Versicherungsbeitrag. Das heißt aber auch, dass Autotypen mit weniger bzw. kostengünstigeren Schadensmeldungen in eine niedrigere Typklasse eingeordnet werden und entsprechend günstiger versichert werden können.

 

Das wichtigste über Typ-Klassen vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft finden Sie zusammengefasst unter: https://youtu.be/KQPuMxBxuYs

 

Zur Berechnung der Typklassen werden vom GDV die Fahrzeugschäden und die dadurch verursachten Reparaturkosten der jeweils letzten drei Jahre herangezogen. Wurden zu einem Fahrzeugtyp geringere (von den Versicherungen beglichene) Schäden als in den Vorjahren gemeldet, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt werden Autos mit teureren Schäden höher eingestuft.

 

Für die Typklassen-Einstufung der Kfz-Haftpflicht sind dabei die Versicherungsleistungen für geschädigte Dritte ausschließlich nach Verkehrsunfällen maßgeblich. Also die Schäden, die der Versicherte anderen Verkehrsteilnehmern zugefügt hat. Das heißt, je teurer die Reparaturen im Schnitt waren, desto höher die Einstufung für die Haftpflicht.

 

Bei der Typklassen-Einstufung für die Teilkasko-Versicherung werden hingegen nur die durch die Teilkasko abgedeckten Schäden betrachtet. Also beispielsweise Autodiebstähle, Glasbruch, Wildunfälle oder Naturereignisse. Diese sind auch die Grundlage für die Einstufung in die Typklassen bei der Vollkasko-Versicherung. Allerdings werden hier zusätzlich die Versicherungsleistungen für Schäden am eigenen Auto nach selbstverschuldeten Unfällen einbezogen.

 

Das heißt: Für jeden der rund 30.000 Fahrzeugtypen auf Deutschlands Straßen gibt es drei Typklassen. Jeweils für die Kfz-Haftpflicht, die Teil- sowie die Vollkasko. Die Klassen reichen dabei von 10 bis 25 bei der Kfz-Haftpflicht-, von 10 bis 33 bei der Teilkasko- und von 10 bis 34 bei der Vollkasko-Versicherung.

 

So können Sie bares Geld sparen

 

Die Versicherungsbeiträge setzen sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Neben der Typ-, Regional- und der Schadenfreiheitsklasse spielen dabei – je nach Versicherungsgesellschaft – noch weitere Faktoren eine Rolle. Dies können beispielsweise das Alter des Versicherungsnehmers oder die jährlich gefahrenen Kilometer sein.

 

Ein wesentlicher Faktor ist und bleibt jedoch die Typklasse. Je niedriger sie ist, desto günstiger kann das Fahrzeug versichert werden. Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass beispielsweise ein preiswerter Kleinwagen grundsätzlich eine niedrigere Typklassen-Einstufung hat, als ein höherpreisiges Auto. Leider ist es nicht ganz so einfach. Denn logischerweise spielt auch eine Rolle, wie oft ein bestimmter Fahrzeugtyp in Unfälle verwickelt ist und wie einfach beziehungsweise günstig ein bestimmter Fahrzeugtyp zu reparieren ist.

 

Dazu ein Beispiel: In der Typklasseneinstufung für das Jahr 2020 ist Deutschlands “günstigster Neuwagen”, der Dacia Sandero SCe 75 (Grundpreis 7.290 Euro) eingestuft in die Klassen 18,14 12 (Haftpflicht, Kasko, Vollkasko). Im Vergleich dazu: Ein solider Stadt-SUV, wie der VW T-Roc 1.0 TSI mit 115 PS (Grundpreis 21.435 Euro) ist eingestuft mit jeweils 12, 17 und 15. Das heißt: Offenbar sind die regulierten Schäden in der Kfz-Haftpflicht von T-Roc-Fahrern um einiges geringer als bei Fahrern des Dacia. Und das obwohl der VW rund dreimal so teuer in der Anschaffung ist.

 

Am anderen Ende des Spektrums finden sich naturgemäß große und teure Luxusfahrzeuge wie etwa der SUV BMW X6 M50D mit Typklassen-Einstufungen von 21,33 und 33 (Haftpflicht, Kasko, Vollkasko). Eines der Fahrzeuge mit der zurzeit ungünstigsten Typklassen-Einstufung überhaupt. Wer es eine Leistungsstufe kleiner macht, landet Beispielsweise beim ebenfalls sehr großen und leistungsstarken Audi Q7 55 TFSI E Quattro mit einer deutlich besseren Einstufung von 18, 28 und 26.

 

Es lohnt sich also vor dem Kauf beziehungsweise Leasing einen Blick auf die Typklasse des Wunschfahrzeugs zu werfen.

 

So ermitteln Sie die Typklassen Ihres Wunschfahrzeugs für die Haftpflicht-, Teil- und Vollkasko

 

Die Typklassen für die rund 30.000 verschiedenen Autotypen auf Deutschlands Straßen werden zu Beginn jedes Jahres durch den GDV (Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft) neu festgelegt. Die Einstufung können Sie bequem über eine Suchmaske auf der Homepage des GDV abfragen: Typklassenabfrage beim GdV.

 

Fazit: Es lohnt sich die Typklasse im Blick zu behalten. Dabei sollte man aber auch stets im Hinterkopf behalten, dass neben der Typklasse auch viele andere Faktoren die Versicherungs-Prämien beeinflussen.


Tipp: Die von LeasingTime in Partnerschaft mit der Allianz angebotene Kfz-Versicherung bietet Ihnen viele Vorteile - mehr Informationen zur LeasingTime-Allianz-Kfz-Versicherung finden Sie hier.

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